Mann und Frau vor einem Computer in einem Serverraum

Recheninfrastruktur für KI nachhaltig entwickeln

KI erforschen, entwickeln und nutzen: Dafür braucht es die notwendige Hardware und Software – die KI-Recheninfrastruktur – sowie den Zugang zu Daten. Das schafft die Voraussetzung für ein dynamisches KI-Innovationsökosystem.

Hessen verfügt über eine hervorragende Ausgangssituation, wenn es um die Recheninfrastruktur geht. Im Land gibt es sehr viele Rechenzentren verglichen mit dem Bundesdurchschnitt, und Frankfurt am Main ist der größte Internetknotenpunkt weltweit, gemessen am Datendurchsatz. Im Bereich KI-Forschung gibt es unterstützende Infrastruktur an den hessischen Hochschulen, etwa an der TU Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Technischen Hochschule Mittelhessen – sowie das Kompetenzzentrum für Hochleistungsrechnen, ein Zusammenschluss der Universitäten in Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Kassel und Marburg.

Ganz oben auf der Agenda: Sicherheit und Nachhaltigkeit

Der Bedarf an verfügbarer Recheninfrastruktur für KI steigt derzeit exponentiell: Das betrifft sowohl die Forschung als auch die Wirtschaft. Besonders die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind darauf angewiesen, da sie nicht über eigene komplexe Infrastrukturen verfügen. In der Forschung steigt der Bedarf unter anderem durch den Aufbau des Hessischen Zentrums für Künstliche Intelligenz hessian.AIÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Wegen des hohen Energie- und Ressourcenbedarfs von IT-Infrastruktur ist gerade angesichts der steigenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur die Nachhaltigkeit wichtig. Hessen verfolgt deshalb das Ziel, zum Vorreiter beim Thema Green IT zu werden.

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