Europaflagge

Ideen für das digitale Europa gesucht

Sie haben Ideen für das digitale Europa? Wir unterstützen Sie. Gemeinsam wollen wir Hessens digitale Wirtschaft zum Wachstumsmotor machen – auch für Europa.

EU-Förderprogramme

Bei uns erfahren Sie auf einen Blick, für welche konkreten Digitalthemen aktuell EU-Fördermittel abrufbar sind. Per Link geht es sofort zum Antrag. Bei Bedarf steht Ihnen in Hessen ein breites Netzwerk des Landes an Fördermittel-Experten zur Verfügung, die bei der Antragstellung unterstützen können. Wir helfen bei der Vermittlung des Kontakts. Gemeinsam wollen wir Hessens digitale Wirtschaft zum Wachstumsmotor machen – auch für Europa.

Ein Europa für das digitale Zeitalter

Europa fit für das digitale Zeitalter zu machenÖffnet sich in einem neuen Fenster, lautet eine Priorität von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Damit Europas Mittelstand, Industrie und Arbeitsmarkt die Vorteile der Digitalisierung voll ausschöpfen können, hat die EU-Kommission unter dem Dach milliardenschwerer Fördertöpfe wie dem EU-Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds)Öffnet sich in einem neuen Fenster oder dem weltweit größten Forschungsprogramm HORIZONT EUROPAÖffnet sich in einem neuen Fenster (zuvor HORIZONT 2020Öffnet sich in einem neuen Fenster) eine Vielzahl von Einzelfördermaßnahmen aufgelegt. Mit dem Programm DIGITALES EUROPAÖffnet sich in einem neuen Fenster erhält der Digitalsektor erstmals in der Geschichte der EU ein eigenständiges Förderprogramm mit einem Budget von 7,59 Milliarden Euro von 2021 bis 2027. Das Programm soll den digitalen Wandel der Volkswirtschaften und Gesellschaften Europas fördern.

Aktuelle Förderprogramme

Hintergrund:

  • Das BETTER FACTORYÖffnet sich in einem neuen Fenster-Projekt wird über Horizont 2020-Mittel von der EU finanziert.
  • Im Kern sollen Künstler, KMU des verarbeitenden Gewerbes und Technologieanbieter während der Laufzeit des Projekts und darüber hinaus eng zusammenarbeiten, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, Fabriken zu digitalisieren und um die Produktion neuer oder personalisierter Produkte zu ermöglichen.
  • Dabei soll die Erkundung neuer Märkte mit Hilfe digitaler Werkzeuge ermöglicht sowie neue schlanke und agile Produktionstechnologien entwickelt und getestet werden.
  • BETTER FACTORY bringt Schlüsselakteure der europäischen Technologie-, Kunst- und Innovationslandschaft zusammen, um ein europäisches Netzwerk zu schaffen, das neue standardisierte Lösungen für produzierende KMU bereitstellt.
  • Das BETTER FACTORY-Projekt wird von 28 Partnern aus 18 europäischen Ländern gesteuert.

Aktuelle Ausschreibung:

  • Im Rahmen der aktuellen Ausschreibung sollen „Knowledge Transfer Experiments“ (KTE) durchgeführt werden, um die Geschäftsmodelle von teilnehmenden KMU mit maßgeschneiderten und individualisierten Produkten und neuen Dienstleistungen zu verbessern.

Die KTE sollen sich dabei auf die folgenden Sektoren konzentrieren:

  • Kunststoff- und Gummi-Verarbeitung
  • Möbel und Holz
  • Lebensmittel und Landwirtschaft
  • Bauwesen
  • Metall und Maschinen
  • Textil und Leder

Zielgruppe:

  • Teilnehmende Konsortien sollen aus drei Mitgliedern bestehen: einem Fertigungsunternehmen, einem Künstler und einem Technologieanbieter.

Fördervolumen:   

  • Im Endeffekt werden voraussichtlich 9 erfolgreiche Konsortien jeweils bis zu 200.000 Euro eigenkapitalfreie Finanzierung von BETTER FACTORY erhalten.
  • Hinzu kommen die Schulung von Mitarbeitern sowie Geschäftsunterstützung und Mentoring.

BEWERBUNG:

Über das EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“ wird voraussichtlich am 16. Juni 2022 (mit Frist 16. November 2022) eine Ausschreibung mit dem Titel „AI, Data and Robotics for Industry optimisation including production and services“ zur Förderung von Projekten im Bereich Künstliche Intelligenz (KI), Daten und Robotik veröffentlicht. Das Volumen der Ausschreibung beläuft sich auf 19 Millionen Euro. Es können europaweit bis zu sechs Projekte gefördert werden - mit einem jeweiligen EU-Förderbeitrag von 3 bis maximal 5 Millionen Euro.

Die eingereichten Vorschläge sollen aufzeigen, wie wichtige europäische Industrien (die Sektoren von der Produktion bis zu den Dienstleistungen abdecken) von der Optimierung der KI, der Daten und/oder der Robotik erheblich profitieren können. Es wird erwartet, dass sich die Vorschläge auf spezifische Anwendungsfälle konzentrieren, um diese Vorteile zu demonstrieren; sektorübergreifende Anwendungsfälle sind erwünscht. Der Mehrwert der ausgewählten Anwendungsfälle sollte durch qualitative und quantitative branchen- und dienstleistungsspezifische Schlüsselkennzahlen (KPI), Demonstratoren, Benchmarking und Fortschrittsüberwachung nachgewiesen werden.

  • Die EU-Kommission erwartet, dass die Vorschläge KI-, Daten- und Robotiklösungen integrieren und optimieren.
  • Im Mittelpunkt steht die Stärkung von KI, Daten und Robotik in der Industrie.
  • Dazu soll in den Projekten gezeigt werden, dass der breite Einsatz europäischer Technologien eindeutige Vorteile bei bestimmten Anwendungen in wichtigen Industriesektoren bringt.
  • Dafür sollen die ausgewählten Projekte autonomere, intuitivere und einfacher zu bedienende Technologien für die Industrie bereitstellen.
  • Insbesondere sollen vertrauenswürdige KI-Lösungen bereitgestellt werden, die verschiedene Daten-, Sensor-, Interaktions- und Informationsquellen kombinieren.
  • Angestrebt ist eine Kombination der Möglichkeiten der jüngsten Fortschritte in den Bereichen KI, FAIR-Daten, autonome oder interaktive Robotik, intelligente Geräte und Netze der nächsten Generation sowie Datenverarbeitung, um die Automatisierung zu erhöhen.
  • Gegebenenfalls werden in Projekt-Vorschlägen auch die neuesten Entwicklungen bei Sensoren, Aktoren und Mechanismen mit geringem Stromverbrauch sowie neue Energiequellen und Batterien genutzt, um die Energieautonomie der Robotik zu gewährleisten.

Es werden zwei Arten von Vorschlägen erwartet:

  • Fokussierte Projekte (EU-Beitrag rund 3 Millionen Euro), an denen die Anwenderindustrie und Technologieanbieter beteiligt sind.
  • Größere Projekte (EU-Beitrag rund 5 Millionen Euro), bei denen eine Reihe von Unternehmen in einem bestimmten Anwendungssektor gemeinsame Herausforderungen und Anwendungsfälle ermitteln und selbst als Konsortium Calls/Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen für Anbieter von KI-, Daten- und Robotiklösungen mit EU-Mitteln organisieren. Diese Calls/Aufforderungen sollen allen Arten von Unternehmen offen stehen, aber nur kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Start-ups sollen eine finanzielle Unterstützung erhalten, mit einem Höchstbetrag von 200.000 Euro.

Alle Informationen zur Registrierung finden Sie hierÖffnet sich in einem neuen Fenster. Auf der Seite bitte die Call-ID „HORIZON-CL4-2022-DIGITAL-EMERGING-02-05“ im Suchfeld eingeben.

Eine detaillierte Beschreibung der Ausschreibung, ist ab Seite 280 des Horizont Europa-Arbeitsprogrammes (WP) 2021-2022 zu finden.

Über das EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“ wird voraussichtlich am 16. Juni 2022 (mit Frist 16. November 2022) eine Ausschreibung mit dem Titel „AI for human empowerment“ veröffentlicht. Das Volumen der Ausschreibung beläuft sich auf 16 Millionen Euro. Es können europaweit bis zu vier Projekte gefördert werden - mit einem jeweiligen EU-Förderbeitrag von rund 4 Millionen Euro.

Die Zielsetzungen der Ausschreibung lauten:

  • Aufbau der nächsten Stufe der Interaktion zwischen Menschen und KI-Systemen, die als Partner zusammenarbeiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen, indem sie sich gegenseitig verstehen und von den Fähigkeiten des anderen und seinen jeweiligen Rollen lernen.
  • Jeder eingereichte Vorschlag soll sich auf eines der beiden folgenden Forschungsziele konzentrieren und dieses klar benennen:
  1. Schaffung von gemischten Mensch-KI-Initiativen zur Befähigung des Menschen: Die Vorschläge sollten das Beste aus menschlichem und maschinellem Wissen und Fähigkeiten kombinieren, einschließlich geteilter Autonomie in der Interaktion, Reaktionsfähigkeit und fließender Interaktion. Die Systeme sollen transparent, fair und intuitiv nutzbar sein, da dies laut EU-Kommission eine Schlüsselrolle für die Akzeptanz spielen wird. Die Systeme sollten sich an den Benutzer anpassen und nicht umgekehrt.
  2. Vertrauenswürdige hybride Entscheidungsunterstützung: Die Vorschläge können Ansätze für gemischte Entscheidungsfindung, für Kontextinterpretation, für den Umgang mit Unsicherheit, transparente Antizipation, Zuverlässigkeit, menschenzentrierte Planung und Entscheidungsfindung, Interdependenzen und erweiterte Entscheidungsfindung umfassen. Dabei müssen Transparenz, Fairness, technische Genauigkeit und Robustheit im Vordergrund stehen.

Weitere Anforderungen sind:

  • Alle Vorschläge sollten grundsätzlich eine auf den Menschen ausgerichtete Entwicklung vertrauenswürdiger KI vorsehen und Möglichkeiten der Interaktion zwischen Mensch und KI untersuchen und optimieren. Dies ist laut EU-Kommission für die Akzeptanz und Demokratisierung der KI von entscheidender Bedeutung. Jeder Nutzer soll die enormen Vorteile, die diese Technologie bieten, in vollem Umfang nutzen können. Dazu gehört die Entwicklung von Methoden zur Verbesserung der Transparenz, z.B. in Bezug auf folgende Faktoren: Das erwartete Leistungsniveau, das garantiert/überprüfbar ist, das entsprechende Vertrauensniveau und Fairness sowie die Rechenschaftspflicht und Verantwortung.
  • Die Vorschläge werden multidisziplinäre Ansätze erfordern.
  • Als Pilotaktivität werden die Vorschläge zu diesem Thema einen Teil ihrer Aktivitäten der Untersuchung neuartiger Wege der Beteiligung von Bürgern oder Bürgervertretern an der KI-Entwicklung widmen, um die Erfahrungen im Hinblick auf eine Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und der Erfahrungen der Bürger (sowohl im beruflichen als auch im alltäglichen Umfeld) zu optimieren.
  • Von allen Vorschlägen wird erwartet, dass sie Mechanismen zur Bewertung und zum Nachweis von Fortschritten (mit qualitativen und quantitativen Leistungsindikatoren, Benchmarking und Fortschrittsüberwachung sowie anschaulichen Anwendungsfällen, die einen konkreten potenziellen Mehrwert aufzeigen) enthalten.
  • Es wird erwartet, dass die Aktivitäten bei Technology Readiness Level (TRL) 2-3 beginnen und bis zum Ende des Projekts TRL 4-5 erreichen.

Alle Informationen zur Registrierung finden Sie hierÖffnet sich in einem neuen Fenster. Auf der Seite bitte die Call-ID „HORIZON-CL4-2022-HUMAN-02-01“ im Suchfeld eingeben.

Eine detaillierte Beschreibung der Ausschreibung, ist ab Seite 427 des Horizont Europa-Arbeitsprogrammes 2022 zu finden.

Hintergrund:

  • Das mit 3,7 Millionen Euro von der EU geförderte Projekt TOKENÖffnet sich in einem neuen Fenster(Transformative Impact Of Blockchain Technologies in Public Services) hat sich zum Ziel gesetzt, ein experimentelles Ökosystem zu entwickeln, um die Einführung von Distributed-Ledger-Technologien zu ermöglichen und ihren Wert für öffentliche Dienstleistungen anhand leicht reproduzierbarer Anwendungsfälle zu beweisen.
  • Dezentrale Ledger-Technologien haben aus Sicht der EU das Potenzial, dem öffentlichen Dienst das Folgende zu ermöglichen:
  1. Verbesserung der Effizienz
  2. Verringerung der Reibungsverluste zwischen den Behörden
  3. Abbau bürokratischer Hindernisse
  4. Förderung des öffentlichen Engagements
  5. Stärkung der digitalen Demokratie und Transparenz
  6. Verbesserung des Wissensaustauschs
  7. Förderung der Automatisierung
  • Das TOKEN-Projekt zielt darauf ab, eine Reihe von dezentralisierten technologischen Komponenten bereitzustellen, die es öffentlichen Einrichtungen ermöglichen, die Einführung von Distributed-Ledger-Technologien im Hinblick auf offenere, transparentere, vertrauenswürdigere und effizientere öffentliche Dienstleistungen zu erproben.

Aktuelle in-kind contribution:

  • Das TOKEN-Projekt hat ein experimentelles Ökosystem entwickelt, das die Implementierung von Blockchain- und dezentralen Technologien im öffentlichen Dienst vereinfacht.
  • Die Token-Plattform bietet entwicklerfreundliche Plug-and-Play-Dienste und freie Open-Source-Komponenten, die bereits in 4 Anwendungsfällen (siehe unten) erfolgreich implementiert wurden. Der Zweck der Anwendungsfälle ist es, die Einfachheit der Arbeit mit der Token-Plattform und die Vorteile der Einführung von Blockchain und dezentralisierten Technologien in Bereich öffentlicher Dienste zu zeigen.
  • TOKEN bietet aktuell kostenlose Demonstrationen zusammen mit den TOKEN-Entwicklern und technischen Experten an, die Interessierten in ganz Europa persönlich erläutern, wie sie die Technologie in ihrem eigenen Anwendungsfall einsetzen oder einen der bestehenden vier Anwendungsfälle (siehe unten) nachbilden können.
  • Die kostenlosen Demonstrationen können direkt hier gebucht werden: https://token-project.eu/token-demos/Öffnet sich in einem neuen Fenster

Anwendungsfälle:

1. Datenvalorisierung / Smart City

Der Anwendungsfall konzentriert sich auf eine bessere Nutzung von Daten in einem Smart City-Kontext durch eine bessere Kenntnis der Datennutzung und die Einrichtung einer transparenten Lösung für die Bewertung und Valorisierung der Datennutzung durch Dritte in Smart Cities.

2. Verteilung von Fördermitteln

Der Anwendungsfall zielt darauf ab, ein neues System für die Verteilung öffentlicher Mittel unter Verwendung dezentraler Technologien zu entwickeln, um die Transparenz und Effizienz zu verbessern und die Kosten und den Zeitaufwand für beide Parteien (Antragsteller und Bewilligungsstellen) zu reduzieren.

3. Öffentliche Konten

Der Anwendungsfall zielt darauf ab, Kosten und Zeit zu sparen und das Vertrauen in den Abgleich von Finanzdaten zu erhöhen, die von verschiedenen Einheiten der Verwaltung auf der Ebene einer Gemeinde erhoben werden.

4. Logistik der letzten Meile

Der Anwendungsfall zielt darauf ab, nachhaltige Lieferungen auf der letzten Meile sowie die lokale Wirtschaft in der Stadt zu fördern, indem der Zugang zur Stadt und zu Parkdiensten auf der Grundlage nachhaltiger Praktiken und unter Nutzung der einzigartigen Möglichkeiten der Blockchain-Technologie gewährt wird. Umgesetzt wurde dieser Fall in der Stadt Löwen in Belgien.

Hintergrund:

  • Das von der EU-Kommission finanzierte Projekt „ReStartSMEsÖffnet sich in einem neuen Fenster“ stellt eine Reaktion der EU auf die COVID-19-Pandemie dar und zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit von KMU des verarbeitenden Gewerbes in den Bereichen Automobil, Maschinen und Anlagen, Lebensmittel und Textil zu stärken, indem es ihren Digitalisierungsbedarf analysiert und konkrete Instrumente für die Einführung moderner Technologien wie KI, Robotik, Cybersicherheit und IoT anbietet. Damit soll der Übergang der KMU zur „Industrie 5.0“ ermöglicht werden.
  • ReStartSMEs soll 500 KMU des verarbeitenden Gewerbes eine kostenlose Bewertung des Reifegrads ihrer digitalen Technologieübernahme ermöglichen. Der Bewertungsprozess besteht aus einem Online-Test und einer professionellen Einzelprüfung des Unternehmens.
  • Im Endeffekt will das Projekt eine Plattform für Technologieanbieter, traditionelle Hersteller aus dem Bereich der KMU und unterstützenden Organisationen schaffen, um sinnvolle Verbindungen in der EU aufzubauen und gemeinsam den Übergang zu Industrie 5.0 zu vollziehen.

Aktuelle Dienstleistung:

  • KMU des verarbeitenden Gewerbes können via ReStartSMEs eine kostenlose Online-Bewertung des digitalen Reifegrades ihres Unternehmens durchführen lassen.
  • Weitere Leistungen für teilnehmende KMU:
  1. Sie erhalten ein individuelles Bild des digitalen Niveaus ihres Unternehmens.
  2. Sie können an Workshops und Veranstaltungen teilnehmen.
  3. Sie erhalten Zugang zu kostenlosen Schulungen zum Thema Industrie 5.0 und spezifischen Technologien.
  4. Sie werden mit europäischen Technologieanbietern z.B. über internationale Hackathons zusammengebracht.
  5. Maßgeschneiderte Unterstützung bei der Entwicklung einer Roadmap für die Technologieeinführung.
  6. Konkretes Matching mit den richtigen Technologieanbietern, um die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben.
  7. Vorbereitung von strategischen Allianzen mit Technologieanbietern.

Zugang:

Frist:

  • Das Ende der Verfügbarkeit dieser kostenlosen Dienstleistung ist nicht bekannt. Vermutlich steht sie mindestens bis Ende 2022 zur Verfügung.  

Hintergrund:

  • Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2050 klimaneutral zu sein. Um diese Zielmarke zu erreichen, muss die Windenergie technologisch ihr volles Potenzial ausschöpfen.
  • Digitale Innovationen spielen dabei in der Windparksteuerung eine herausragende Rolle. Im Rahmen dieser Steuerung werden die Windturbinen eines Parks koordiniert, um die Stromproduktion zu Maximieren und die strukturelle Belastung der Windturbinen möglichst gering zu halten.
  • Im Rahmen des EU-Programmes „Horizont Europa“ erfolgt daher im Themenfeld „Klima, Energie und Mobilität“ eine Ausschreibung zur Digitalisierung der Windenergie.

Aktuelle Ausschreibung:

Die EU-Kommission erwartet, dass ein erfolgreicher Projektantrag darlegt, wie folgende Aufgaben bewältigt werden können:

  • Entwicklung von datengesteuerten Open-Source-Tools zur Erhöhung der Gesamtleistung von Windparks bei gleichzeitiger Senkung der Energiekosten im Betrieb.
  • Bewertung der Betriebsrisiken (einschließlich KI-Fragen sowie Fragen zur Widerstandsfähigkeit gegen Betrug durch Dritte).
  • Entwicklung digitaler und physischer Instrumente sowie interoperabler Rahmen und Kontrollen für eine verbesserte Datenerfassung, -analyse und -nutzung mit dem Ziel einer verbesserten Leistung auf Betriebsebene.
  • Betreiber sollen in die Lage versetzt werden, fundierte Entscheidungen zur betriebsweiten Systemoptimierung zu treffen sowie zu den Themen „Verlängerung der Lebensdauer“, „Stilllegung und/oder Recycling von Komponenten“.
  • Es wird ein Beitrag zur LCOE-Reduzierung erwartet (siehe z.B. EU-Publikation zu LCOEÖffnet sich in einem neuen Fenster).
  • Entwicklung und Freigabe einer quellenoffenen digitalen/AI-Lösung für den Sektor. Dieses Tool soll auf der Grundlage konkreter Experimente und Datenmessungen entwickelt werden. Außerdem sollte es das Aufkommen großer Windturbinen (bis zu 20 MW-Leistung) berücksichtigen.
  • Es wird erwartet, dass die Aktivitäten bis zum Ende des Projekts „TRL 5“ erreichen. Der TRL beschreibt die Entwicklungsstufe einer Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung (siehe z.B. EU-KOM zur TRL-SystematikÖffnet sich in einem neuen Fenster).

Fragestellungen:

Die EU-Kommission erwartet Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie können digitale Innovationen bei der Steuerung von Windparks stabilere, widerstandsfähigere, sicherere, verlässlichere und erschwinglichere Energie erzeugen und dabei ein hohes Maß an Cybersicherheit gewährleisten?
  • Wie kann die Parkleistung maximiert und gleichzeitig die Komponenten geringer belastet werden?
  • Wie können datengesteuerte Innovationen die Betriebs- und Wartungskosten senken und die Energieausbeute erhöhen? Wie wirken sich die Innovationen auf die Lebensdauer (von Komponenten, Turbinen und Anlagen) aus? Welche Rolle können solche Innovationen als Prognoseinstrument in Bezug auf Ausfälle und Schäden übernehmen?

Fördervolumen:

  • Die EU-Kommission schätzt, dass ein EU-Beitrag von rund 6 Millionen Euro pro Projekt ausreicht, um Lösungen für den oben beschriebenen Aufgabenkatalog zu erarbeiten.
  • Dies schließt jedoch laut EU-Kommission nicht aus, dass ein Vorschlag eingereicht und ausgewählt wird, in dem andere Beträge genannt werden.
  • Die vorläufige Gesamtmittelausstattung für die Ausschreibung beträgt 18 Millionen Euro.
  • Somit ist es wahrscheinlich, dass 3 Projekte/Konsortien den Zuschlag erhalten werden.

Konsortien:

Frist:

Hintergrund:

  • SMART4ALL ist ein von der EU über das Forschungsrahmenprogramm „Horizont 2020“ gefördertes Netzwerk, das darauf abzielt, die Akzeptanz digitaler Technologien und die entsprechende Geschäftsentwicklung in ganz Südost- und Mitteleuropa zu fördern. Technologisch steht Customized Low-Energy Computing (CLEC) im Mittelpunkt des Interesses.  
  • Das Netzwerk ist spezialisiert auf grenzüberschreitende Anwendungsexperimente, die einen Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft (KMU) ermöglichen.
  • Die vier Hauptzielbereiche sind die digitalisierte Umwelt, die digitalisierte Landwirtschaft, der digitalisierte Transport und die digitalisierte Welt.

Aktuelle Ausschreibung:

  • Gesucht werden bereichsübergreifende „Cross-Domain Technology Transfer Experiments (CTTE)“ zwischen akademischen Einrichtungen und KMU, die sich auf energiesparende Rechentechnik (Low-Energy Computing Technologies, CLEC) konzentrieren.
  • Projekte sollen sich auf eine der vier unten stehenden Branchen beziehen und die Möglichkeit bieten, Synergien zu bilden, produktorientierte Projekte zu beschleunigen und Anleitung für eine erfolgreiche Vermarktung zu geben:
  1. Digitalisierter Transport
  2. Digitalisierte Umwelt
  3. Digitalisierte Landwirtschaft
  4. Digitized Anything
  • Ein Partner (industriell oder akademisch) transferiert eine neue Hardware- oder Softwaretechnologie auf dem Gebiet des Customized Low-Energy Computing (CLEC) für Cyber-Physical Systeme (CPS) und das Internet der Dinge (IoT) an einen Industriepartner (KMU oder etwas größeres Unternehmen) aus einem anderen Land. Ein industrieller Produktivitätspartner erweitert dann die Wertschöpfungskette. Die Partner bewerben sich gemeinsam als Konsortium.

Zielgruppe:

  • Die geförderten Experimente müssen von drei verschiedenen Einrichtungen aus mindestens zwei verschiedenen förderfähigen Ländern getragen werden.
  • Die Experimente müssen von einem Konsortium vorgeschlagen werden, das die folgenden Arten von Antragstellern umfasst:
    • Universitäten und andere akademische Einrichtungen
    • KMU und „geringfügig größere Unternehmen“ entsprechend der EU-Empfehlung 2003/361: Geringfügig größere Unternehmen sind dort definiert als Organisationen mit weniger als 500 Angestellten und einem Umsatz von weniger als 100 Millionen Euro.
  • Vorschläge können von jeder der oben genannten Arten von Einrichtungen eingereicht werden, aber die Teilnahme von mindestens einem KMU bzw. einem geringfügig größeren Unternehmen ist obligatorisch und dieses muss auch die Leitung des grenzüberschreitenden Konsortiums übernehmen.

Frist:

Die Deadline für die Einreichung von Anträgen ist der 17. Januar 2023, 17 Uhr.

Die Bewerbung kann direkt hier erfolgenÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Detaillierte Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.Öffnet sich in einem neuen Fenster

Generelle Informationen zum SMART4ALL-Netzwerk finden sich hier.Öffnet sich in einem neuen Fenster

Suche nach Konsortialpartnern:

  • Durch den SMART4ALL „Matchmaking & Partner Search Service“ haben Interessenten generell Zugang zum MatchmakingÖffnet sich in einem neuen Fenster zwischen Technologiepartnern sowie zwischen Technologie- und Geschäftspartnern, basierend auf spezifischen Angeboten und Eigenschaften sowie zur Konsortial-Partnersuche für die aktuelle SMART4ALL-FTTE Ausschreibung.

Direkter Kontakt:

Prof. Nikolaos Voros, SMART4ALL Projekt-Koordinator

Tel.: +30 - 2610 - 369151, Per Email

Hintergrund:

  • Voraussichtlich am 29.9.2022 wird die EU-Kommission eine Ausschreibung im Rahmen des Digital Europe Programmes (offizielle EU-Abkürzung: „DIGITAL“) zur Unterstützung der Einführung innovativer Cybersicherheitslösungen (insbesondere in KMU) und zur Verbesserung der Cybersicherheitsvorkehrungen in der EU öffnen.
  • Die Ausschreibung ist Teil des DIGITAL EUROPE ARBEITSPROGRAMMS CYBERSECURITY 2021-2022Öffnet sich in einem neuen Fenster der EU-Kommission, das Maßnahmen mit einem Volumen von 269 Million Euro vorsieht.
  • S.16 und 17 des Arbeitsprogrammes befassen sich mit der hier behandelten Ausschreibung.

Ziele:

  • Die kommende Ausschreibung soll zur Unterstützung der Einführung marktreifer innovativer Cybersicherheitslösungen, einschließlich Lösungen, die im Rahmen von EU-geförderten Forschungs- und Innovationsprojekten entwickelt wurden, beitragen.
  • Die Bereitstellung und der Einsatz aktueller Instrumente und Dienste für Organisationen (insbesondere KMU) zur Vorbereitung, zum Schutz und zur Reaktion auf Bedrohungen der Cybersicherheit soll gefördert werden.
  • Die Verbesserung der Sicherheit von IKT-Lösungen, einschließlich Open-Source-Lösungen (z.B. Einrichtung von Bug-Bounty-Programmen), steht ebenfalls im Fokus.

Projektzuschnitt:

  • Der Schwerpunkt der vorgeschlagenen Projekte soll auf der Verbesserung der Cybersicherheitskapazitäten in der EU liegen, insbesondere für KMU und öffentliche Einrichtungen, sowohl durch angebots- als auch nachfrageorientierte Maßnahmen. Dazu können Sensibilisierungsmaßnahmen gehören oder Marktplatzplattformen, welche die Interaktion zwischen Anbietern und Anwendern von Cybersicherheitslösungen sowie Schulungen ermöglichen.

Die Vorschläge müssen mindestens einen, idealerweise aber mehrere der folgenden Punkte abdecken:

  • Dienstleistungen zum Schutz der Cybersicherheit.
  • Prüfung der Widerstandsfähigkeit von Geräten und Diensten im Bereich der Cybersicherheit.
  • Tools für Sicherheitstests, einschließlich Tools zur Analyse von Codes.
  • Tools, die den Ursprung von Cybersicherheitsbedrohungen aufspüren.
  • Tools für die Reaktion auf Vorfälle.
  • Offenlegung von Schwachstellen
  • Finanzierung und Unterstützung von Projekten zur Verbesserung und/oder Prüfung von Open-Source Software im Hinblick auf die Cybersicherheit.
  • Unterstützung für Hackathons, Cybersicherheitsherausforderungen und -konferenzen sowie für die Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren, einschließlich Softwareentwicklern.
  • Unterstützung zur Bewusstseinsbildung, Prävention, Bildung, Ausbildung und Gender Balance im Bereich der Cybersicherheit.

Zielgruppe:

  • Diese Ausschreibung zielt insbesondere auf KMU ab, andere Antragsteller sind nicht ausgeschlossen.
  • Um förderfähig zu sein, müssen die Antragsteller (Begünstigte und angeschlossene Einrichtungen) juristische Personen sein (öffentliche oder private Einrichtungen) und ihren Sitz in einem der förderfähigen Länder haben. Deutschland zählt zu den förderfähigen Ländern.
  • Siehe S. 26 der offiziellen AusschreibungÖffnet sich in einem neuen Fenster

 

Konsortien:

Fördervolumen:

  • 32 Millionen Euro
  • Projekt-Vorschläge können einen EU-Beitrag von 1 bis 5 Mio. EUR vorsehen.
  • Dies schließt in der Regel die Einreichung und Auswahl von Vorschlägen mit anderen Beträgen nicht aus.
  • Die Anzahl der im Endeffekt geförderten Projekte ist schwer abzuschätzen, es könnten bis zu 32 Projekte europaweit gefördert werden.

 Art der Förderung:

Ausschreibung:

Frist:

Hintergrund:

  • Das von der EU-Kommission über Horizont 2020Öffnet sich in einem neuen Fenster mit 15,99 Millionen Euro geförderte DIH2-NetzwerkÖffnet sich in einem neuen Fenster sucht aktive Mitglieder in ganz Europa.
  • Das Ziel des DIH2-Projekts lautet, ein Netzwerk von Digital Innovation Hubs (DIH) in der gesamten EU zu schaffen, das die Fertigung in KMUs durch den Einsatz neuester Robotik- und KI-Technologien unterstützt. Im Vordergrund stehen Fertigungsprozesse in KMUs, in denen Geschwindigkeit und Vielseitigkeit durch Robotik und KI von besonderer Bedeutung sind. Derzeit besteht das DIH2-Netzwerk aus 74 Digital Innovation Hubs und deckt damit rund 300.000 KMU des verarbeitenden Gewerbes in der EU ab. Für 2022 lautet das Ziel, das Netzwerk auf 170 DIHs zu vergrößern.

Aktuelle Ausschreibung:

  • DIH2 sucht derzeit bis zu 132 zusätzliche „Digital Innovation Hubs“ in ganz Europa zur Erweiterung des Netzwerkes bis Januar 2023.

Zur Bewerbung zugelassen sind im Detail:

  • DIHs, Technologiecluster oder Verbände, die als Partner in EU-finanzierten FuE-Projekten förderfähig sind.
  • Forschungsinstitute, Universitäten oder andere private oder öffentliche Einrichtungen, die im Bereich FuE tätig sind.
  • Research and Technology (RTO)-Organisationen, Technologieplattformen, Innovationsorganisationen und Nichtregierungsorganisationen, die im Bereich FuE tätig sind.
  • Bewerbungen sollen aufzeigen, dass das neue Mitglied in der Lage ist, einen Nutzen in den Bereichen Robotik und KI für die regionalen Technologieanbieter, Start-ups und KMU des verarbeitenden Gewerbes zu bieten, außerdem soll es in der Lage und bereit sein, über den Zeitraum von zwei Jahren hinaus aktives Mitglied des DIH2-Netzwerks zu bleiben.

Leistungen: 

  • Die neuen Mitglieder werden Zugang zu fortschrittlichsten Technologien in den Bereichen Robotik und KI für die Fertigungsindustrie sowie Zugang zu EU-Finanzierungsmöglichkeiten erhalten.
  • Die Mitglieder des Netzwerks haben die Möglichkeit, direkten Input für EU-Förderprogramme zu liefern und erhalten direkte Mitteilungen über bevorstehende Fördermöglichkeiten.

Im Detail bietet die Mitgliedschaft außerdem:

  • Zugang zu den von DIH2 finanzierten Experimenten.
  • Teilnahme an den von DIH2 organisierten Netzwerk-Sitzungen.
  • Beteiligung an der Ausarbeitung politischer Dokumente zu Robotik und KI.
  • Zugang zur DIH2-Community, welche Unterstützung, Fachwissen und Technologie für die Robotikindustrie bietet.
  • Die Möglichkeit, eng mit einem etablierten Mitglied des DIH2-Netzwerks zusammenzuarbeiten.
  • Teilnahme an DIH2-Kongressen oder -Veranstaltungen.

Fördervolumen:

  • Ausgewählte neue Netzwerkmitglieder erhalten bis zu 10.000 Euro für ihre aktive Teilnahme am Netzwerk (d.h. Teilnahme an mindestens 4 Netzwerktreffen sowie die Teilnahme an der Ausarbeitung von mindestens 2 Grundsatzdokumenten zu Robotik und KI).  

Frist:

  • Deadline: Die Ausschreibung läuft grundsätzlich bis zum 31. Januar 2023, es sei denn, es werden vorher 132 Bewerbungen ausgewählt.
  • Über die lange Ausschreibungsperiode gibt es immer wieder Stichtage, zu denen gesammelte Bewerbungen bewertet und ausgewählt werden.

Der nächste Stichtag für die Bewertung und Auswahl ist der 31. Oktober 2022.

Kontakt:

Eine Bewerbung kann direkt hier erfolgen.Öffnet sich in einem neuen Fenster

Hintergrund

  • Die Fazilität „Connecting Europe (CEF)“ ist ein Finanzierungsinstrument der EU für gezielte Infrastrukturinvestitionen. „Connecting Europe“-Investitionen sollen Lücken im europäischen Energie-, Verkehrs- und Digitalnetz schließen. Daher ist CEF in drei Bereiche unterteilt: CEF Verkehr; CEF Energie und CEF Digital.
  • Die zweite Generation der Fazilität "Connecting Europe" (CEF2) baut im Digital-Bereich (CEF2 Digital) auf der vorherigen Generation auf, die von 2014 bis 2020 grenzüberschreitende digitale Infrastrukturen und Dienste sowie den kostenlosen Internetzugang z.B. für lokale Gemeinschaften im Rahmen der bekannten "WiFi4EU"-Initiative unterstützte, an der sich auch hessische Gemeinden beteiligten.
  • CEF2 Digital soll zwischen 2021 und 2027 sowohl öffentliche als auch private Investitionen in Infrastrukturen für die digitale Vernetzung unterstützen.
  • Die EU-Kommission sieht "eine erhebliche Lücke in der privaten und öffentlichen Finanzierung von Konnektivität". CEF2 Digital soll laut der Kommission dazu beitragen, „eine noch nie dagewesene Menge an Investitionen in eine sichere und nachhaltige Hochleistungsinfrastruktur zu unterstützen“. Insbesondere für Gigabit- und 5G-Netze in der gesamten EU.

Aktuelle Ausschreibung

  • Titel: „5G Smart Communities – Works“
  • TOPIC ID: „CEF-DIG-2022-5GSMARTCOM-WORKS“
  • Ziel dieser Ausschreibung ist es, die frühzeitige Einführung von 5G-basierten Systemen zu unterstützen, die Anwendungsfälle für bestimmte sozioökonomische Treiber (SEDs) ermöglichen. Generell betrachtet die EU-Kommission z.B. Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, Verkehrsknotenpunkte und öffentlichen Verwaltungen als sog. "Socio-Economic Drivers", kurz: „SEDs“.
  • Im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung sind die anvisierten SEDs laut der EU-Kommission "Behörden, die öffentliche Befugnisse ausüben, und öffentliche oder private Einrichtungen, die mit dem Betrieb von Dienstleistungen von allgemeinem Interesse (Service of General Interest/SGI) oder Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse (Service of General Economic Interest/SGEI) betraut sind." (siehe zu SGI und SGEI im Detail Seite 17 und 18 der offiziellen Ausschreibung: call-fiche_cef-dig-2022-5gsmartcom_en.pdf (europa.eu)Öffnet sich in einem neuen Fenster

Die letztendliche Verantwortung für die Definition einer Dienstleistung von allgemeinem Interesse liegt bei den Mitgliedstaaten.

  • Von den im Rahmen dieser Ausschreibung geförderten Projekten wird z.B. erwartet, dass sie:
  1. 5G-Infrastrukturen einrichten, die in der Lage sind, modernste Konnektivität mit Merkmalen (wie Gigabit-Leistung, hohe Nutzerdichte, flächendeckende Abdeckung, Kapazität zur Anbindung von IoT-Geräten, niedrige Latenz und Zuverlässigkeit) bereitzustellen, die innovative Wege zur Verbesserung der Erbringung von öffentlichen Dienstleistungen und Dienstleistungen von allgemeinem Interesse unterstützen können;
  2. gegebenenfalls zur Bündelung der eingesetzten 5G-Netze mit einem Cloud-to-Edge-Middleware-Stack beitragen, der in der Lage ist, die datenintensiven Anwendungsfälle und Anwendungen zu unterstützen, die von den beteiligten SEDs benötigt werden.
  3. Von den Projekten wird außerdem erwartet, dass sie die potenziellen Fähigkeiten und Vorteile von 5G-Netzen demonstrieren und somit die breitere und schnellere Einführung und Übernahme von 5G in ganz Europa fördern. Die Projekte sollen auch dazu beitragen, die Grundlage für die Entwicklung von "Leitmärkten" für 5G- und Cloud-to-Edge-Systeme zu schaffen.

Förderumfang

  • Die CEF-Finanzierung deckt die Einführung von 5G-Infrastrukturelementen ab, die für die Umsetzung innovativer Anwendungsfälle durch öffentliche Behörden und Anbieter von Dienstleistungen von allgemeinem Interesse erforderlich sind. Die im Rahmen der Aufforderung geförderten Vorschläge müssen sich auf Leistungsmerkmale der 5G-Technologie stützen, die für die Umsetzung eines oder mehrerer Anwendungsfälle unerlässlich sind.
  • Die CEF-Finanzierung wird die Netzinfrastrukturelemente des Projekts unterstützen, sowohl aktiv (5G-Funkeinrichtungen) als auch passiv (wenn die Installation und der Anschluss zusätzlicher Basisstationen erforderlich ist).
  • Die Vervollständigung oder Verbindung des Vorhabens mit öffentlichen elektronischen Kommunikationsnetzen ist ebenfalls förderfähig (jedoch nur zu max. 10 % der gesamten förderfähigen Kosten).
  • Auch die Modernisierung bestehender Infrastrukturen, die derzeit keine ausreichende Qualität für den Anwendungsfall bieten, können gefördert werden.
  • Konnektivitätselemente mobiler oder fester Geräte - wie z. B. Antennenanlagen, Transceiver und angeschlossene Sensoren - sind förderfähig.
  • Lizenzen und Software für 5G-Konnektivität sind förderfähig.
  • Das Projekt muss in einem Gebiet angesiedelt sein, in dem kein 5G-Netz, das die für den unterstützten Anwendungsfall erforderliche Dienstqualität bieten kann, kommerziell verfügbar ist.
  • Darüber hinaus sollte jeder Vorschlag von den lokalen und/oder regionalen Behörden in dem Gebiet unterstützt werden, in dem die Einführung geplant ist. Diese Unterstützung kann in Form von Verwaltungsschreiben, Absichtserklärungen, Absichtserklärungen oder ähnlichen Unterstützungsdokumenten erfolgen und einen Hinweis darauf enthalten, dass den oben genannten Behörden keine Pläne für eine andere Art der öffentlichen Unterstützung für den Aufbau eines 5G-Netzes bekannt sind.
  • siehe im Detail zum Förderumfang S. 7-11 der Ausschreibung: call-fiche_cef-dig-2022-5gsmartcom_en.pdf (europa.eu)Öffnet sich in einem neuen Fenster

EU-Finanzierungsbeitrag

  • Der CEF-Beitrag zur Finanzierung der einzelnen Projekte wird voraussichtlich zwischen 300.000 und 5 Millionen Euro betragen. Somit können europaweit zwischen 10 und 166 Projekte gefördert werden.
  • EU-Budget für die aktuelle Ausschreibung: 50 Millionen Euro
  • Es ist eine weitere Ausschreibung für 2023 geplant.
  • Gesamtbudget 2021 bis 2023: 89,5 Millionen Euro.
  • Gesamtbudget 2021 bis 2027: 140,5 Millionen Euro.

Konsortien

  • Die Vorschläge müssen von mindestens 2 Antragstellern eingereicht werden, darunter mindestens:
    • ein Unternehmen, das Mobilfunknetze aufbaut und betreibt (im Rahmen dieser Ausschreibung werden Unternehmen, die Konnektivitätsdienste anbieten, die als "private Netze" bezeichnet werden, als „Betreiber“ angesehen und zur Ausschreibung zugelassen)
    • eine öffentliche Behörde oder ein Erbringer von Dienstleistungen von allgemeinem (wirtschaftlichen) Interesse (SGI oder SGEI).
    • siehe im Detail Seite 16ff. der offiziellen Ausschreibung: call-fiche_cef-dig-2022-5gsmartcom_en.pdf (europa.eu)Öffnet sich in einem neuen Fenster

Frist

Dokumente/Links

 

Hintergrund:

  • Mit dem CASSINI-Preis für digitale Weltraumanwendungen (CASSINI Prize for digital space applications) will die EU Innovationen durch KMU fördern, die darauf abzielen, hochtechnologische weltraumgestützte Lösungen zur Erkennung, Überwachung und Beobachtung von Kunststoffverschmutzung in Flüssen, Seen, dem Meer sowie an den Küsten zu finden. 
  • Der CASSINI-Preis soll somit zur Umsetzung des Europäischen Green Deal, der EU-Kunststoffstrategie und der EU-Wasserpolitik beitragen.
  • Alleine in Europa fallen jedes Jahr laut EU-Kommission fast 26 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an und ca. 80 Prozent der Meeresabfälle bestehen aus Plastik; Mikroplastik (Partikel, die kleiner als fünf Millimeter sind) gelangt in die Nahrungskette, mit noch unklaren langfristigen Folgen.
  • Weltraumgestützte Fernerkundungstechnologien und die durch sie gewonnenen Daten sollen künftig eine wichtige Rolle bei der Erkennung, Verfolgung und Kartierung von Kunststoffkonzentrationen, der Identifizierung von Hotspots und den Quellen des Mülls einnehmen.
  • Laut EU-Kommission befindet sich die technologische Entwicklung zu diesem Aufgabenspektrum noch im Anfangsstadium.
  • Technische Innovationen, die mit dem CASSINI-Preis ausgezeichnet werden, sollen sich die Ergebnisse und Vorzeigeprogramme des EU-Raumfahrtprogramms zu Nutze machen:
  1. Copernicus, das europäische Erdbeobachtungsprogramm;
  2. Galileo, das globale Satellitennavigationssystem (GNSS) der EU;
  3. EGNOS, der European Geostationary Navigation Overlay Service, zur Verbesserung der Leistung globaler Satellitennavigationssysteme wie GPS und Galileo.

Ausschreibung:

Mit dem CASSINI-Preis werden folgende Ziele verfolgt:

  • Förderung der Entwicklung von innovativen Lösungen unter Verwendung von Daten aus dem EU-Raumfahrtprogramm;
  • Erkennung, Überwachung und Verfolgung der Verschmutzung durch Plastik in Flüssen, an Küsten und Küstengebieten;
  • Unterstützung der Beseitigung dieser Verschmutzung;
  • Unterstützung der Verhütung von Verschmutzung.

Erwartete Ergebnisse von eingereichten Bewerbungen lauten u. a.:

  • Aussichtsreiche Bewerbungen sollen eine datengesteuerte marine oder maritime digitale Anwendung liefern, die Copernicus-Daten und/oder Galileo/EGNOS-Signale in Kombination mit anderen Datenquellen nutzt.
  • Das Projekt soll in der Lage sein, die Plastikverschmutzung zu erkennen, zu überwachen und/oder zu verfolgen.
  • Es muss einer Demonstration in einer betrieblichen Umgebung standhalten.

Die Antragsteller sind ansonsten frei in der Wahl ihrer technischen Lösungen und können verschiedene Ansätze verwenden, einschließlich (aber nicht beschränkt auf):

  • der Kombination von Satellitendaten mit EGNSS-gestützten Drohnen, Flugzeugen, Ballons, Schiffen, Bojen, Bildern von installierten Kameras an Land sowie andere nicht weltraumrelevante Daten und Technologien;
  • der Integration von hochauflösenden Satellitendaten oder anderen Weltraumdaten von kommerziellen Anbietern, vorzugsweise aus Europa;
  • des Einsatzes geeigneter Technologien wie z.B. bemannte oder unbemannte Luftfahrzeuge, die mit EGNSS ausgestattet sind (z. B. mit speziellen Sensoren wie hochauflösenden und hyperspektralen Kameras, um Daten über das Vorhandensein von Kunststoffen zu sammeln und Konzentrationsschwerpunkte zu ermitteln);
  • passiver und aktiver Fernerkundungstechnologien (z. B. optische Spektralradiometrie, Bildgebung mit hoher räumlicher hochauflösende Bildgebung, Mikrowellenradiometrie) sowie aktive Technologien wie z. B. Radar);
  • neuer Techniken/Algorithmen der Fernerkundungsdatenverarbeitung, Modellierung und experimentelle Techniken;
  • digitaler Dienste, Datenverarbeitungs- und/oder Analysewerkzeuge sowie innovativer digitaler Technologien wie z. B. der künstlichen Intelligenz.

Generell gilt für den Preis:

  • Es wird ausdrücklich zum Einsatz von künstlicher Intelligenz, Hochleistungsrechnern, Big-Data-Verarbeitung und -Management und anderen einschlägigen digitalen Technologien ermuntert und diese Technologien werden auch als geeignet für die Lösung der Aufgabe erachtet, auch in Bezug auf Vorhersage und Modellierung.

Fördervolumen:

  • Die Gesamtmittelausstattung für die Ausschreibung beträgt 2,85 Millionen Euro.
  • Die Gewinner der Plätze 1, 2 und 3 erhalten den gleichen Preis in Höhe von 950.000 Euro.

Zielgruppe:

  • Die Zielgruppe der Ausschreibung beschränkt sich auf KMU.

Frist:

Mehr in den FAQs.

Das STAIRWAI-ProjektÖffnet sich in einem neuen Fenster wird bis Ende 2023 über EU-Mittel des auslaufenden Programmes "Horizont 2020" gefördert und richtet sich an den Bereich „Künstliche Intelligenz“. Das Projekt steht im engen Zusammenhang mit der AI4EU-On-Demand-Plattform. AI4EUÖffnet sich in einem neuen Fenster ist ein Projekt der Europäischen Union für Künstliche Intelligenz, mit dem ein europäischer One-Stop-Shop für KI-Nutzer entwickelt werden soll, der Wissen, Algorithmen, Werkzeuge und Ressourcen zusammenführt. Hauptzielgruppe von AI4EU sind KMU. Mit STAIRWAI soll eine "Treppe zur KI", eine Brücke zwischen KMU mit niedrigem technologischen Niveau und den KI-Ressourcen von AI4EU auf höherem Niveau gebaut werden. STAIRWAI richtet sich daher an Low-Tech-KMU mit dem Ziel, ihnen den Einstieg in die KI-On-Demand-Plattform zu erleichtern. Dies wird durch neue Services erreicht, die die Funktionalitäten der AI4EU-On-Demand-Plattform erweitern und folgendes enthalten:

  1. eine mehrsprachige Interaktionsebene, die Konversationen mit der Plattform in der Sprache des Nutzers ermöglicht,
  2. einen horizontalen Matchmaking-Service für die automatische Entdeckung von KI-Assets (Tools, Datensätze, KI-Experten, Berater, Papiere, Kurse usw.), die den geschäftlichen Anforderungen des Nutzers entsprechen, und
  3. einen vertikalen Matchmaking-Service, der die Dimensionierung und Bereitstellung von Hardware-Ressourcen durch einen geeigneten Hardware-Anbieter (HPC-, Cloud- und Edge-Infrastrukturen) ermöglicht.

Dafür werden bis 2023 europaweit KI-Talente (zum Beispiel Forscher, PhDs/Post-Docs, Ingenieure/Entwickler, Datenwissenschaftler) gesucht. Ziel ist es, KI-Experten für einen STAIRWAI-Pool auszuwählen, die Low-Tech-KMU bei der Durchführung ihrer Pilotprojekte unterstützen. Die Finanzierung beträgt bis zu 24.000 Euro für die Entwicklung einer KI-Lösung für Low-Tech-KMU.

Alle Details zur Ausschreibung finden sich im offiziellen Ausschreibungs-Dokument.

Alle Informationen zur Registrierung finden Sie hier: https://ai-talents.fundingbox.com/Öffnet sich in einem neuen Fenster

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