Europaflagge

Ideen für das digitale Europa gesucht

Sie haben Ideen für das digitale Europa? Wir unterstützen Sie. Gemeinsam wollen wir Hessens digitale Wirtschaft zum Wachstumsmotor machen – auch für Europa.

EU-Förderprogramme

Bei uns erfahren Sie auf einen Blick, für welche konkreten Digitalthemen aktuell EU-Fördermittel abrufbar sind. Per Link geht es sofort zum Antrag. Bei Bedarf steht Ihnen in Hessen ein breites Netzwerk des Landes an Fördermittel-Experten zur Verfügung, die bei der Antragstellung unterstützen können. Wir helfen bei der Vermittlung des Kontakts. Gemeinsam wollen wir Hessens digitale Wirtschaft zum Wachstumsmotor machen – auch für Europa.

Ein Europa für das digitale Zeitalter

Europa fit für das digitale Zeitalter zu machenÖffnet sich in einem neuen Fenster, lautet eine Priorität von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Damit Europas Mittelstand, Industrie und Arbeitsmarkt die Vorteile der Digitalisierung voll ausschöpfen können, hat die EU-Kommission unter dem Dach milliardenschwerer Fördertöpfe wie dem EU-Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds)Öffnet sich in einem neuen Fenster oder dem weltweit größten Forschungsprogramm HORIZONT EUROPAÖffnet sich in einem neuen Fenster (zuvor HORIZONT 2020Öffnet sich in einem neuen Fenster) eine Vielzahl von Einzelfördermaßnahmen aufgelegt. Mit dem Programm DIGITALES EUROPAÖffnet sich in einem neuen Fenster erhält der Digitalsektor erstmals in der Geschichte der EU ein eigenständiges Förderprogramm mit einem Budget von 7,59 Milliarden Euro von 2021 bis 2027. Das Programm soll den digitalen Wandel der Volkswirtschaften und Gesellschaften Europas fördern.

Aktuelle Förderprogramme

Hintergrund:

  • Das mit 8 Millionen Euro von der EU geförderte Projekt Change2TwinÖffnet sich in einem neuen Fenster unterstützt KMU des verarbeitenden Gewerbes bis Mai 2024 bei ihren Digitalisierungsbemühungen durch den Einsatz digitaler Zwillinge.
  • Das Konzept der digitalen Zwillinge ist eine der großen Neuerungen im verarbeitenden Gewerbe und soll es Unternehmen ermöglichen, ihre globale Wettbewerbsfähigkeit erheblich zu steigern. Ein digitaler Zwilling ist ein digitales Abbild eines Artefakts, eines Prozesses oder einer Dienstleistung, das so exakt ist, dass es als Grundlage für Entscheidungen dienen kann. Das digitale Abbild ist häufig über Datenströme mit der physischen Welt verbunden.
  • Change2Twin bietet KMU des verarbeitenden Gewerbes eine maßgeschneiderte Lösung, die eine Analyse ihres Potenzials, einen individuellen Mentoring-Plan und eine fertige Anleitung für die Einführung des digitalen Zwillings umfasst. Digital Innovation Hubs (DIH) sind wichtige Partner in diesem Prozess und sollen die Einführung der neuesten Technologien des digitalen Zwillings in der gesamten Europäischen Union erleichtern.

Aktuelle Ausschreibung: 

  • Change2Twin bietet aktuell europäischen KMUs und MidCaps des verarbeitenden Gewerbes (d.h. Unternehmen mit bis zu 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) eine Unterstützung für den Aufbau eines digitalen Zwillings an.
  • Zu diesem Zweck hat Change2Twin am 30. Juni 2022 eine offene Ausschreibung mit dem Titel „Assessment Voucher Open Call“ eröffnet.
  • Bis zu 30 KMU und MidCaps des verarbeitenden Gewerbes werden europaweit ausgewählt, um von einem zertifizierten Digital Innovation Hub (DIH), mit dem sie zusammenarbeiten möchten, eine detaillierte Analyse ihrer Situation und bis zu drei verschiedene "Anleitungen" zu erhalten, die eine Liste verschiedener Technologien enthalten, welche für den Anwendungsfall geeignet sind, sowie Angaben zu einem „Integrator“, der bereit ist, diese umzusetzen.
  • Bis zu 30 Begünstigte erhalten dafür einen sog. Bewertungsgutschein (Assessment Voucher) mit einem Volumen von bis zu 10.000 Euro als Pauschalbetrag.

Folgende Aktivitäten werden finanziert:

Die Aktivitäten, die durch den Bewertungsgutschein abgedeckt werden und die vom ausgewählten DIH durchgeführt werden, sind:

  1. Bewertung des Geschäftspotenzials der Herausforderungen des digitalen Zwillings für die Endnutzer.
  2. Auswahl der wichtigsten Herausforderungen.
  3. Erstellung von gezielten Implementierungsplänen auf der Grundlage sicherer Angebote von Lösungsanbietern auf dem lokalen und dem EU-Markt.
  4. Analyse der Auswirkungen auf den Betrieb.

Voraussetzungen:

  • Die Finanzierung gilt nur für die Bewertung von Technologien des digitalen Zwillings bei Endnutzern und nicht bei Technologieanbietern.
  • Die Endnutzer sind die KMU und MidCaps des verarbeitenden Gewerbes, die direkt mit den digitalen Zwillingslösungen arbeiten.
  • KMU und MidCaps müssen bis spätestens 30. Juni 2022 als Unternehmen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union registriert worden sein.
  • Der Mindestdigitalisierungsgrad von Unternehmen, die sich für die offene Aufforderung bewerben, ist „Level 2“, d.h. digitale Systeme sind in der Organisation weitgehend miteinander verbunden und tauschen Daten aus, um Geschäftsanwendungen und Software mit relevanten Informationen zu versorgen.

Hintergrund

  • Das von der EU-Kommission über Horizont 2020 geförderte „Next Generation Internet (NGI) Assure“-Projekt wird bis ins Jahr 2023 insgesamt 5,6 Millionen Euro an Zuschüssen für Forschungs- und Entwicklungs-Anstrengungen und freie und Open-Source-Projekte vergeben, um das Internet vertrauenswürdiger und sicherer zu machen.
  • Das Ziel von „NGI Assure“ ist es, Projekte zu unterstützen, die wiederverwendbare Bausteine für das Internet der nächsten Generation als Teil einer vollständigen Kette von Zusicherungen für alle Beteiligten hinsichtlich der Quelle und Integrität von Identitäten, Identifikatoren, Daten, cyberphysischen Systemen, Dienstkomponenten und Prozessen entwickeln.
  • Darüber hinaus sollen Beiträge geleistet werden, um die zugrundeliegenden Herausforderungen beim Einsatz solcher Bausteine zu adressieren, wie zum Beispiel Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, Skalierbarkeit und Durchsatz, Sicherheit, Datenschutz/Vertraulichkeit, plausible Deniability, Robustheit und Krypto-Agilität, side-channel resistance, Interoperabilität, und Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen.

Aktuelle Ausschreibung: 

  • NGI Assure sucht aktuell nach neuen Bausteinen, die dazu beitragen, Sicherheit und Vertrauen im NGI zu bieten, darunter: quantensichere Kryptographie; Public-Key-Infrastruktur; (erweiterter) authentifizierter Schlüsselaustausch; Ratchet-Mechanismen (wie das Noise-Protokoll), die Schlüsselmaterial sicher verketten; verteilte Hash-Tabellen und DAGs, um P2P-Interaktionen sicherer zu machen; konfliktfreie replizierte Datentypen; Mixnets und Onion-Routing-Mechanismen; Konsensprotokolle; verteilte Ledger und (Post-)Blockchain-Technologien, die redundante Datensätze erzeugen, die unabhängig voneinander von gegenseitig misstrauischen Parteien verwaltet werden; a-priori-Nutzungskontrolle; symbolische und formale Beweise und manipulationssichere offene Hardware-Implementierungen von core cryptographic primitives.
  • Die Arbeit muss unter freien und Open-Source-Lizenzen verfügbar werden.
  • Die folgenden Arten von Aktivitäten kommen für eine finanzielle Unterstützung in Frage:
  1. wissenschaftliche Forschung
  2. Design und Entwicklung von Open-Source-Software und offener Hardware
  3. Validierung oder konstruktive Untersuchung bestehender oder neuartiger technischer Lösungen
  4. Software-Engineering mit dem Ziel der Anpassung an neue Einsatzgebiete oder der Verbesserung der Softwarequalität
  5. formale Sicherheitsnachweise, Sicherheitsaudits, Aufbau und Gestaltung von Softwaretests und kontinuierlicher Integration
  6. Dokumentation für Forscher, Entwickler und Endanwender
  7. Standardisierungsaktivitäten, einschließlich Mitgliedsbeiträge für Standardisierungsgremien
  8. Verständnis von Benutzeranforderungen und Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit/des inklusiven Designs
  9. notwendige Maßnahmen zur Unterstützung der (breiten) Einsatzfähigkeit, zum Beispiel Paketierung
  10. Teilnahme an technischen, Entwickler- und Community-Veranstaltungen wie Hackathons, IETF, W3C, RIPE-Treffen, FOSDEM, etc. (Eintrittsgelder, Reise- und Aufenthaltskosten)
  11. andere Aktivitäten, die für die Einhaltung von robusten Softwareentwicklungs- und -einführungspraktiken relevant sind
  12. Projektmanagement
  13. Auslagen für Infrastruktur, die zum Erreichen der oben genannten Ziele notwendig ist.

Volumen: 

  • Die Förderung beträgt bis zu 50.000 Euro pro Projekt.

Bewerberkreis:

  • Bewerben kann sich jeder, der einen relevanten Beitrag zu den Themen von NGI Assure leisten kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine natürliche Person oder eine Organisation jeglicher Art handelt, die Distributed Ledger Technologies, fortschrittliche Blockchain-Technologien und verwandte Basistechnologien verbessern und weiterentwickeln möchte.

LINKS:

FAQsÖffnet sich in einem neuen Fenster

Projekt-HomepageÖffnet sich in einem neuen Fenster

Alle Informationen zur Ausschreibung finden Sie hierÖffnet sich in einem neuen Fenster

Hintergrund:

  • Das EU-Programm „Women TechEUÖffnet sich in einem neuen Fenster“ unterstützt von Frauen geführte Deep-Tech Start-ups in ganz Europa in der frühen Phase ihrer Unternehmensentwicklung.
  • „Deep-Tech“ wird dabei von der EU-Kommission als Technologie verstanden, die auf den aller neuesten Fortschritten und Entdeckungen der Wissenschaft beruht. Deep-Tech Start-ups stehen im ständigen Austausch mit der Wissenschaft und anderen Ideengebern, um ihre Position an der technologischen Spitze zu halten.
  • Deep-Tech Start-ups finden sich laut EU-Kommission z.B. verstärkt in den Sektoren Informatik, KI, Deep Learning, maschinelles Lernen, Biowissenschaften, Lebensmittel- und Agrartechnologie, Chemie, Luft- und Raumfahrt, Energie, saubere Technologien, Industrietechnologien, Telekommunikation oder neue Werkstoffe.
  • Deep-Tech macht laut der EU-Kommission mehr als ein Viertel des europäischen Start-up-Ökosystems aus, wobei sich der Wert der Deep-Tech-Unternehmen in der EU auf rund 700 Milliarden Euro beläuft. Die EU-Kommission gibt an, dass nur 10 Prozent der Patentanmeldungen in der EU von Frauen eingereicht werden und weniger als 15 Prozent der Start-ups von Frauen gegründet oder mitbegründet werden. Dies führe dazu, dass nur wenig Kapital in von Frauen geführte Unternehmen investiert wird.
  • Die Finalistinnen der Women TechEU-Ausschreibung erhalten eine Förderung von 75.000 Euro sowie Mentoring- und Coaching-Dienstleistungen im Rahmen des Women Leadership Programmes des EICÖffnet sich in einem neuen Fenster z.B. in den Bereichen Führung, Internationalisierung, Geschäftsmodellierung, Umsetzungsstrategie, Markteinführung, Mittelbeschaffung, Verhandlungen mit Investoren.
  • Women TechEU hat bereits eine Ausschreibung 2021 durchgeführt, in deren Rahmen sich 400 Teilnehmerinnen um eine Förderung beworben haben. 50 von Frauen geführte Unternehmen aus 16 Ländern wurden im Ergebnis dieser ersten Ausschreibung ausgewählt.
  • Die Mittel für Women TechEU stammen aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“.

Aktuelle Ausschreibung:

  • Die EU-Kommission hat aufgrund der großen Resonanz auf die erste Ausschreibung 2021 das Budget für die aktuelle Ausschreibung 2022 um mehr als das Doppelte auf 10 Millionen Euro erhöht.
  • Mit diesem Fördervolumen können bis zu 130 Unternehmen unterstützt werden.
  • Den ausgewählten Unternehmen wird ein individueller Zuschuss von 75.000 Euro gewährt. Damit sollen die ersten Schritte im Innovationsprozess sowie das Wachstum des Unternehmens gefördert werden. Außerdem werden wieder Mentoring- und Coaching-Dienstleistungen durch das „EIC Women Leadership Programme" zur Verfügung gestellt (s.o.)

Zielgruppe:

  • Women TechEU richtet sich an junge Technologieunternehmen, die von Frauen gegründet oder mitbegründet wurden, die zum Zeitpunkt der Einreichung der Bewerbung für diese Ausschreibung eine Top-Management-Position (CEO, CTO oder eine gleichwertige Position) im Unternehmen innehaben.
  • Das Unternehmen muss in einem EU-Mitgliedstaat oder einem mit Horizont Europa assoziierten Land registriert und ansässig sein und zum Zeitpunkt der Einreichung der Bewerbung seit mindestens sechs Monaten niedergelassen sein.
  • Im Rahmen von Horizont Europa ist ein "Start-up" als ein KMU in der frühen Phase seines Lebenszyklus zu verstehen.

Women TechEU würde z.B. folgende Start-ups zur Bewerbung zulassen:

  • Start-ups, die seit nicht mehr als 6 Jahren tätig sind,
  • Start-ups, die eine begrenzte Finanzierung erhalten haben (bis zu 1 Million Euro), bevor sie ein lebensfähiges Produkt (Minimum Viable Product, MVP) entwickelt haben.
  • Diese Kriterien sind aber nur indikativ. Die unabhängigen Experten, welche die Bewerbung bewerten, werden Einzelfall-Entscheidungen im Hinblick auf die Phase im Lebenszyklus treffen.

Bewerbungen können bis zum 4. Oktober 2022, 17:00 Uhr (CET), über diesen Link eingereicht werden.Öffnet sich in einem neuen Fenster

Die Programm-Homepage mit weiteren Informationen und FAQs finden Sie hier.Öffnet sich in einem neuen Fenster

Kontakt per E-Mail.

Hintergrund:

  • SMART4ALLÖffnet sich in einem neuen Fenster ist ein von der EU über das Forschungsrahmenprogramm „Horizont 2020“ gefördertes Netzwerk, das darauf abzielt, die Akzeptanz digitaler Technologien und die entsprechende Geschäftsentwicklung in ganz Südost- und Mitteleuropa zu fördern. Technologisch steht Customized Low-Energy Computing (CLEC) im Mittelpunkt des Interesses.  
  • Das Netzwerk ist spezialisiert auf grenzüberschreitende Anwendungsexperimente, die einen Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft (KMU) ermöglichen. Die vier Hauptzielbereiche sind die digitalisierte Umwelt, die digitalisierte Landwirtschaft, der digitalisierte Transport und die digitalisierte Welt.

Aktuelle Ausschreibung:

Focused Technology Transfer Experiments (FTTE) sind kurzfristige (9 Monate) und grenzüberschreitende Experimente zwischen zwei verschiedenen Einrichtungen (Wirtschaft oder Hochschulen) aus zwei verschiedenen förderfähigen Ländern. Projekte sollen sich auf eine der vier unten stehenden Branchen beziehen und die Möglichkeit bieten, Synergien zu bilden, produktorientierte Projekte zu beschleunigen und Anleitung für eine erfolgreiche Vermarktung zu geben.

  1. Digitalisierter Transport
  2. Digitalisierte Umwelt
  3. Digitalisierte Landwirtschaft
  4. Digitized Anything

Im Kern sollen Projektvorschläge folgendes Verfahren vorsehen: Ein Partner (aus der Wirtschaft oder akademisch) aus einem förderfähigen Land transferiert eine bestimmte neuartige Hardware- oder Softwaretechnologie im Bereich des Customized Low-Energy Computing (CLEC) an einen Industriepartner (KMU oder etwas größeres Unternehmen) aus einem anderen förderfähigen Land. 

Zielgruppe:

Die grenzüberschreitenden SMART4ALL-Experimente müssen von einem Konsortium vorgeschlagen werden, das die folgenden Arten von Antragstellern umfasst:

  • Universitäten und andere akademische Einrichtungen
  • KMU und „geringfügig größere Unternehmen“ entsprechend der EU-Empfehlung 2003/361: Geringfügig größere Unternehmen sind dort definiert als Organisationen mit weniger als 500 Angestellten und einem Umsatz von weniger als 100 Millionen Euro.
  • Vorschläge können von jeder der oben genannten Arten von Einrichtungen eingereicht werden, aber die Teilnahme von mindestens einem KMU/einem geringfügig größeren Unternehmen ist obligatorisch und dieses sollte auch die Leitung des grenzüberschreitenden Experiments übernehmen.
  • Wichtig: Allen Konsortien muss mindestens ein Unternehmen aus einem südosteuropäischen Land angehören.

Fördervolumen:

  • Die FTTE-Partner beantragen eine finanzielle Unterstützung, indem sie einen gemeinsamen Vorschlag einreichen, in dem das FTTE und sein technischer Plan sowie eine detaillierte Schätzung der FTTE-bezogenen Kosten beschrieben werden.
  • Die FTTE-Experimente werden mit einem Pauschalbetrag von jeweils bis zu 80.000 Euro unterstützt, um die Kosten für Personal, Reisekosten und Ausrüstung zu decken, die für die Durchführung des Experiments erforderlich sind.

Frist:

Alle Informationen finden Sie hier.Öffnet sich in einem neuen Fenster

Hintergrund:

  • Das „BONSEYES“-ProjektÖffnet sich in einem neuen Fenster wird über EU-Mittel aus Horizont 2020 gefördert. Mit dem Projekt sollen verlässliche und vertrauenswürdige Lösungen für angewandte KI in der EU und der Schweiz entwickelt werden. BONSEYES transformiert dabei die KI-Entwicklung von einem Cloud-zentrierten Modell, das von großen Internetunternehmen dominiert wird, zu einem Edge-Device-zentrierten Modell, indem es einen Marktplatz und ein offenes KI-Labor zur Verfügung stellt.
  • Im Gegensatz zu bestehenden Lösungen, die ein hohes Maß an Fachwissen, Zeit und Kosten erfordern, um eingebettete Produkte mit KI auszustatten, bietet BONSEYES kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Zugang zu fortschrittlichen Werkzeugen und Dienstleistungen, die über einen Marktplatz und ein Ökosystem von akademischen und industriellen Kooperationspartnern bezogen werden können. Dies ermöglicht KMU Kosten- und Zeitersparnis bei der Ausstattung von Produkten mit KI-Funktionen auf europäischer und globaler Ebene. BONSEYES soll Europas KMU somit in die Lage versetzen, ein führender global Player in der kommenden „AI-as-a-Service“-Wirtschaft zu werden.

Kommende Ausschreibung: 

  • Im Kontext von BONSEYES soll das Projekt „BonsAPPsÖffnet sich in einem neuen Fenster“ KMU bei der Digitalisierung helfen, indem es ihnen den Zugang zu KI auf einfache und erschwingliche Weise über die „BONSEYES Marketplace Platform“ ermöglicht. Für BonsAPPs ist ein Gesamt-Fördervolumen von rund 5,3 Millionen Euro vorgesehen (https://cordis.europa.eu/project/id/101015848/deÖffnet sich in einem neuen Fenster); rund 4,9 Millionen Euro stammen von der EU. 
  • Zielsetzung der zweiten BonsAPPs-Ausschreibung ab dem 15. August 2022 ist die Auswahl von Endnutzern, vor allem KMU, die eine KI-Herausforderung für das Projekt definieren können, denen es aber an internen Innovationskapazitäten mangelt, um KI-Lösungen umzusetzen.
  • Dazu sollen die ausgewählten KMU in der Entwicklung, Integration und Bereitstellung einer AI@Edge-Lösung unter Verwendung von Tools und Services des Bonseyes Marketplace (BMP)-Service Layers in den Bereichen Automotive, Manufacturing, Healthcare und Robotics unterstützt werden.
  • Diese Unterstützung soll durch KI-Talente (Forscher, PhDs/Post-Docs, Ingenieure/Entwickler, Datenwissenschaftler) geleistet werden, die BonsAPPs in einer ersten Ausschreibungsrunde ausgewählt hat.
  • Die Finanzierung beträgt bis zu 74.000 Euro für die Entwicklung einer KI-Lösung.

Bewerbungsfrist:

Alle Informationen zur Registrierung finden Sie hierÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Hintergrund:

  • Das BETTER FACTORYÖffnet sich in einem neuen Fenster-Projekt wird über Horizont 2020-Mittel von der EU finanziert.
  • Im Kern sollen Künstler, KMU des verarbeitenden Gewerbes und Technologieanbieter während der Laufzeit des Projekts und darüber hinaus eng zusammenarbeiten, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, Fabriken zu digitalisieren und um die Produktion neuer oder personalisierter Produkte zu ermöglichen.
  • Dabei soll die Erkundung neuer Märkte mit Hilfe digitaler Werkzeuge ermöglicht sowie neue schlanke und agile Produktionstechnologien entwickelt und getestet werden.
  • BETTER FACTORY bringt Schlüsselakteure der europäischen Technologie-, Kunst- und Innovationslandschaft zusammen, um ein europäisches Netzwerk zu schaffen, das neue standardisierte Lösungen für produzierende KMU bereitstellt.
  • Das BETTER FACTORY-Projekt wird von 28 Partnern aus 18 europäischen Ländern gesteuert.

Aktuelle Ausschreibung:

  • Im Rahmen der aktuellen Ausschreibung sollen „Knowledge Transfer Experiments“ (KTE) durchgeführt werden, um die Geschäftsmodelle von teilnehmenden KMU mit maßgeschneiderten und individualisierten Produkten und neuen Dienstleistungen zu verbessern.

Die KTE sollen sich dabei auf die folgenden Sektoren konzentrieren:

  • Kunststoff- und Gummi-Verarbeitung
  • Möbel und Holz
  • Lebensmittel und Landwirtschaft
  • Bauwesen
  • Metall und Maschinen
  • Textil und Leder

Zielgruppe:

  • Teilnehmende Konsortien sollen aus drei Mitgliedern bestehen: einem Fertigungsunternehmen, einem Künstler und einem Technologieanbieter.

Fördervolumen:   

  • Im Endeffekt werden voraussichtlich 9 erfolgreiche Konsortien jeweils bis zu 200.000 Euro eigenkapitalfreie Finanzierung von BETTER FACTORY erhalten.
  • Hinzu kommen die Schulung von Mitarbeitern sowie Geschäftsunterstützung und Mentoring.

BEWERBUNG:

Über das EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“ wird voraussichtlich am 16. Juni 2022 (mit Frist 16. November 2022) eine Ausschreibung mit dem Titel „AI, Data and Robotics for Industry optimisation including production and services“ zur Förderung von Projekten im Bereich Künstliche Intelligenz (KI), Daten und Robotik veröffentlicht. Das Volumen der Ausschreibung beläuft sich auf 19 Millionen Euro. Es können europaweit bis zu sechs Projekte gefördert werden - mit einem jeweiligen EU-Förderbeitrag von 3 bis maximal 5 Millionen Euro.

Die eingereichten Vorschläge sollen aufzeigen, wie wichtige europäische Industrien (die Sektoren von der Produktion bis zu den Dienstleistungen abdecken) von der Optimierung der KI, der Daten und/oder der Robotik erheblich profitieren können. Es wird erwartet, dass sich die Vorschläge auf spezifische Anwendungsfälle konzentrieren, um diese Vorteile zu demonstrieren; sektorübergreifende Anwendungsfälle sind erwünscht. Der Mehrwert der ausgewählten Anwendungsfälle sollte durch qualitative und quantitative branchen- und dienstleistungsspezifische Schlüsselkennzahlen (KPI), Demonstratoren, Benchmarking und Fortschrittsüberwachung nachgewiesen werden.

  • Die EU-Kommission erwartet, dass die Vorschläge KI-, Daten- und Robotiklösungen integrieren und optimieren.
  • Im Mittelpunkt steht die Stärkung von KI, Daten und Robotik in der Industrie.
  • Dazu soll in den Projekten gezeigt werden, dass der breite Einsatz europäischer Technologien eindeutige Vorteile bei bestimmten Anwendungen in wichtigen Industriesektoren bringt.
  • Dafür sollen die ausgewählten Projekte autonomere, intuitivere und einfacher zu bedienende Technologien für die Industrie bereitstellen.
  • Insbesondere sollen vertrauenswürdige KI-Lösungen bereitgestellt werden, die verschiedene Daten-, Sensor-, Interaktions- und Informationsquellen kombinieren.
  • Angestrebt ist eine Kombination der Möglichkeiten der jüngsten Fortschritte in den Bereichen KI, FAIR-Daten, autonome oder interaktive Robotik, intelligente Geräte und Netze der nächsten Generation sowie Datenverarbeitung, um die Automatisierung zu erhöhen.
  • Gegebenenfalls werden in Projekt-Vorschlägen auch die neuesten Entwicklungen bei Sensoren, Aktoren und Mechanismen mit geringem Stromverbrauch sowie neue Energiequellen und Batterien genutzt, um die Energieautonomie der Robotik zu gewährleisten.

Es werden zwei Arten von Vorschlägen erwartet:

  • Fokussierte Projekte (EU-Beitrag rund 3 Millionen Euro), an denen die Anwenderindustrie und Technologieanbieter beteiligt sind.
  • Größere Projekte (EU-Beitrag rund 5 Millionen Euro), bei denen eine Reihe von Unternehmen in einem bestimmten Anwendungssektor gemeinsame Herausforderungen und Anwendungsfälle ermitteln und selbst als Konsortium Calls/Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen für Anbieter von KI-, Daten- und Robotiklösungen mit EU-Mitteln organisieren. Diese Calls/Aufforderungen sollen allen Arten von Unternehmen offen stehen, aber nur kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Start-ups sollen eine finanzielle Unterstützung erhalten, mit einem Höchstbetrag von 200.000 Euro.

Alle Informationen zur Registrierung finden Sie hierÖffnet sich in einem neuen Fenster. Auf der Seite bitte die Call-ID „HORIZON-CL4-2022-DIGITAL-EMERGING-02-05“ im Suchfeld eingeben.

Eine detaillierte Beschreibung der Ausschreibung, ist ab Seite 280 des Horizont Europa-Arbeitsprogrammes (WP) 2021-2022 zu finden.

Über das EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“ wird voraussichtlich am 16. Juni 2022 (mit Frist 16. November 2022) eine Ausschreibung mit dem Titel „AI for human empowerment“ veröffentlicht. Das Volumen der Ausschreibung beläuft sich auf 16 Millionen Euro. Es können europaweit bis zu vier Projekte gefördert werden - mit einem jeweiligen EU-Förderbeitrag von rund 4 Millionen Euro.

Die Zielsetzungen der Ausschreibung lauten:

  • Aufbau der nächsten Stufe der Interaktion zwischen Menschen und KI-Systemen, die als Partner zusammenarbeiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen, indem sie sich gegenseitig verstehen und von den Fähigkeiten des anderen und seinen jeweiligen Rollen lernen.
  • Jeder eingereichte Vorschlag soll sich auf eines der beiden folgenden Forschungsziele konzentrieren und dieses klar benennen:
  1. Schaffung von gemischten Mensch-KI-Initiativen zur Befähigung des Menschen: Die Vorschläge sollten das Beste aus menschlichem und maschinellem Wissen und Fähigkeiten kombinieren, einschließlich geteilter Autonomie in der Interaktion, Reaktionsfähigkeit und fließender Interaktion. Die Systeme sollen transparent, fair und intuitiv nutzbar sein, da dies laut EU-Kommission eine Schlüsselrolle für die Akzeptanz spielen wird. Die Systeme sollten sich an den Benutzer anpassen und nicht umgekehrt.
  2. Vertrauenswürdige hybride Entscheidungsunterstützung: Die Vorschläge können Ansätze für gemischte Entscheidungsfindung, für Kontextinterpretation, für den Umgang mit Unsicherheit, transparente Antizipation, Zuverlässigkeit, menschenzentrierte Planung und Entscheidungsfindung, Interdependenzen und erweiterte Entscheidungsfindung umfassen. Dabei müssen Transparenz, Fairness, technische Genauigkeit und Robustheit im Vordergrund stehen.

Weitere Anforderungen sind:

  • Alle Vorschläge sollten grundsätzlich eine auf den Menschen ausgerichtete Entwicklung vertrauenswürdiger KI vorsehen und Möglichkeiten der Interaktion zwischen Mensch und KI untersuchen und optimieren. Dies ist laut EU-Kommission für die Akzeptanz und Demokratisierung der KI von entscheidender Bedeutung. Jeder Nutzer soll die enormen Vorteile, die diese Technologie bieten, in vollem Umfang nutzen können. Dazu gehört die Entwicklung von Methoden zur Verbesserung der Transparenz, z.B. in Bezug auf folgende Faktoren: Das erwartete Leistungsniveau, das garantiert/überprüfbar ist, das entsprechende Vertrauensniveau und Fairness sowie die Rechenschaftspflicht und Verantwortung.
  • Die Vorschläge werden multidisziplinäre Ansätze erfordern.
  • Als Pilotaktivität werden die Vorschläge zu diesem Thema einen Teil ihrer Aktivitäten der Untersuchung neuartiger Wege der Beteiligung von Bürgern oder Bürgervertretern an der KI-Entwicklung widmen, um die Erfahrungen im Hinblick auf eine Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und der Erfahrungen der Bürger (sowohl im beruflichen als auch im alltäglichen Umfeld) zu optimieren.
  • Von allen Vorschlägen wird erwartet, dass sie Mechanismen zur Bewertung und zum Nachweis von Fortschritten (mit qualitativen und quantitativen Leistungsindikatoren, Benchmarking und Fortschrittsüberwachung sowie anschaulichen Anwendungsfällen, die einen konkreten potenziellen Mehrwert aufzeigen) enthalten.
  • Es wird erwartet, dass die Aktivitäten bei Technology Readiness Level (TRL) 2-3 beginnen und bis zum Ende des Projekts TRL 4-5 erreichen.

Alle Informationen zur Registrierung finden Sie hierÖffnet sich in einem neuen Fenster. Auf der Seite bitte die Call-ID „HORIZON-CL4-2022-HUMAN-02-01“ im Suchfeld eingeben.

Eine detaillierte Beschreibung der Ausschreibung, ist ab Seite 427 des Horizont Europa-Arbeitsprogrammes 2022 zu finden.

Hintergrund:

  • Das mit 3,7 Millionen Euro von der EU geförderte Projekt TOKEN Öffnet sich in einem neuen Fenster(Transformative Impact Of Blockchain Technologies in Public Services) hat sich zum Ziel gesetzt, ein experimentelles Ökosystem zu entwickeln, um die Einführung von Distributed-Ledger-Technologien zu ermöglichen und ihren Wert für öffentliche Dienstleistungen anhand leicht reproduzierbarer Anwendungsfälle zu beweisen.
  • Dezentrale Ledger-Technologien haben aus Sicht der EU das Potenzial, dem öffentlichen Dienst das Folgende zu ermöglichen:
  1. Verbesserung der Effizienz
  2. Verringerung der Reibungsverluste zwischen den Behörden
  3. Abbau bürokratischer Hindernisse
  4. Förderung des öffentlichen Engagements
  5. Stärkung der digitalen Demokratie und Transparenz
  6. Verbesserung des Wissensaustauschs
  7. Förderung der Automatisierung
  • Das TOKEN-Projekt zielt darauf ab, eine Reihe von dezentralisierten technologischen Komponenten bereitzustellen, die es öffentlichen Einrichtungen ermöglichen, die Einführung von Distributed-Ledger-Technologien im Hinblick auf offenere, transparentere, vertrauenswürdigere und effizientere öffentliche Dienstleistungen zu erproben.

Aktuelle in-kind contribution:

  • Das TOKEN-Projekt hat ein experimentelles Ökosystem entwickelt, das die Implementierung von Blockchain- und dezentralen Technologien im öffentlichen Dienst vereinfacht.
  • Die Token-Plattform bietet entwicklerfreundliche Plug-and-Play-Dienste und freie Open-Source-Komponenten, die bereits in 4 Anwendungsfällen (siehe unten) erfolgreich implementiert wurden. Der Zweck der Anwendungsfälle ist es, die Einfachheit der Arbeit mit der Token-Plattform und die Vorteile der Einführung von Blockchain und dezentralisierten Technologien in Bereich öffentlicher Dienste zu zeigen.
  • TOKEN bietet aktuell kostenlose Demonstrationen zusammen mit den TOKEN-Entwicklern und technischen Experten an, die Interessierten in ganz Europa persönlich erläutern, wie sie die Technologie in ihrem eigenen Anwendungsfall einsetzen oder einen der bestehenden vier Anwendungsfälle (siehe unten) nachbilden können.
  • Die kostenlosen Demonstrationen können direkt hier gebucht werden: https://token-project.eu/token-demos/Öffnet sich in einem neuen Fenster

Anwendungsfälle:

1. Datenvalorisierung / Smart City

Der Anwendungsfall konzentriert sich auf eine bessere Nutzung von Daten in einem Smart City-Kontext durch eine bessere Kenntnis der Datennutzung und die Einrichtung einer transparenten Lösung für die Bewertung und Valorisierung der Datennutzung durch Dritte in Smart Cities.

2. Verteilung von Fördermitteln

Der Anwendungsfall zielt darauf ab, ein neues System für die Verteilung öffentlicher Mittel unter Verwendung dezentraler Technologien zu entwickeln, um die Transparenz und Effizienz zu verbessern und die Kosten und den Zeitaufwand für beide Parteien (Antragsteller und Bewilligungsstellen) zu reduzieren.

3. Öffentliche Konten

Der Anwendungsfall zielt darauf ab, Kosten und Zeit zu sparen und das Vertrauen in den Abgleich von Finanzdaten zu erhöhen, die von verschiedenen Einheiten der Verwaltung auf der Ebene einer Gemeinde erhoben werden.

4. Logistik der letzten Meile

Der Anwendungsfall zielt darauf ab, nachhaltige Lieferungen auf der letzten Meile sowie die lokale Wirtschaft in der Stadt zu fördern, indem der Zugang zur Stadt und zu Parkdiensten auf der Grundlage nachhaltiger Praktiken und unter Nutzung der einzigartigen Möglichkeiten der Blockchain-Technologie gewährt wird. Umgesetzt wurde dieser Fall in der Stadt Löwen in Belgien.

Hintergrund:

  • Das von der EU-Kommission finanzierte Projekt „ReStartSMEsÖffnet sich in einem neuen Fenster“ stellt eine Reaktion der EU auf die COVID-19-Pandemie dar und zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit von KMU des verarbeitenden Gewerbes in den Bereichen Automobil, Maschinen und Anlagen, Lebensmittel und Textil zu stärken, indem es ihren Digitalisierungsbedarf analysiert und konkrete Instrumente für die Einführung moderner Technologien wie KI, Robotik, Cybersicherheit und IoT anbietet. Damit soll der Übergang der KMU zur „Industrie 5.0“ ermöglicht werden.
  • ReStartSMEs soll 500 KMU des verarbeitenden Gewerbes eine kostenlose Bewertung des Reifegrads ihrer digitalen Technologieübernahme ermöglichen. Der Bewertungsprozess besteht aus einem Online-Test und einer professionellen Einzelprüfung des Unternehmens.
  • Im Endeffekt will das Projekt eine Plattform für Technologieanbieter, traditionelle Hersteller aus dem Bereich der KMU und unterstützenden Organisationen schaffen, um sinnvolle Verbindungen in der EU aufzubauen und gemeinsam den Übergang zu Industrie 5.0 zu vollziehen.

Aktuelle Dienstleistung:

  • KMU des verarbeitenden Gewerbes können via ReStartSMEs eine kostenlose Online-Bewertung des digitalen Reifegrades ihres Unternehmens durchführen lassen.
  • Weitere Leistungen für teilnehmende KMU:
  1. Sie erhalten ein individuelles Bild des digitalen Niveaus ihres Unternehmens.
  2. Sie können an Workshops und Veranstaltungen teilnehmen.
  3. Sie erhalten Zugang zu kostenlosen Schulungen zum Thema Industrie 5.0 und spezifischen Technologien.
  4. Sie werden mit europäischen Technologieanbietern z.B. über internationale Hackathons zusammengebracht.
  5. Maßgeschneiderte Unterstützung bei der Entwicklung einer Roadmap für die Technologieeinführung.
  6. Konkretes Matching mit den richtigen Technologieanbietern, um die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben.
  7. Vorbereitung von strategischen Allianzen mit Technologieanbietern.

Zugang:

Frist:

  • Das Ende der Verfügbarkeit dieser kostenlosen Dienstleistung ist nicht bekannt. Vermutlich steht sie mindestens bis Ende 2022 zur Verfügung.  

Hintergrund:

  • Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2050 klimaneutral zu sein. Um diese Zielmarke zu erreichen, muss die Windenergie technologisch ihr volles Potenzial ausschöpfen.
  • Digitale Innovationen spielen dabei in der Windparksteuerung eine herausragende Rolle. Im Rahmen dieser Steuerung werden die Windturbinen eines Parks koordiniert, um die Stromproduktion zu Maximieren und die strukturelle Belastung der Windturbinen möglichst gering zu halten.
  • Im Rahmen des EU-Programmes „Horizont Europa“ erfolgt daher im Themenfeld „Klima, Energie und Mobilität“ eine Ausschreibung zur Digitalisierung der Windenergie.

Aktuelle Ausschreibung:

Die EU-Kommission erwartet, dass ein erfolgreicher Projektantrag darlegt, wie folgende Aufgaben bewältigt werden können:

  • Entwicklung von datengesteuerten Open-Source-Tools zur Erhöhung der Gesamtleistung von Windparks bei gleichzeitiger Senkung der Energiekosten im Betrieb.
  • Bewertung der Betriebsrisiken (einschließlich KI-Fragen sowie Fragen zur Widerstandsfähigkeit gegen Betrug durch Dritte).
  • Entwicklung digitaler und physischer Instrumente sowie interoperabler Rahmen und Kontrollen für eine verbesserte Datenerfassung, -analyse und -nutzung mit dem Ziel einer verbesserten Leistung auf Betriebsebene.
  • Betreiber sollen in die Lage versetzt werden, fundierte Entscheidungen zur betriebsweiten Systemoptimierung zu treffen sowie zu den Themen „Verlängerung der Lebensdauer“, „Stilllegung und/oder Recycling von Komponenten“.
  • Es wird ein Beitrag zur LCOE-Reduzierung erwartet (siehe z.B. EU-Publikation zu LCOEÖffnet sich in einem neuen Fenster).
  • Entwicklung und Freigabe einer quellenoffenen digitalen/AI-Lösung für den Sektor. Dieses Tool soll auf der Grundlage konkreter Experimente und Datenmessungen entwickelt werden. Außerdem sollte es das Aufkommen großer Windturbinen (bis zu 20 MW-Leistung) berücksichtigen.
  • Es wird erwartet, dass die Aktivitäten bis zum Ende des Projekts „TRL 5“ erreichen. Der TRL beschreibt die Entwicklungsstufe einer Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung (siehe z.B. EU-KOM zur TRL-SystematikÖffnet sich in einem neuen Fenster).

Fragestellungen:

Die EU-Kommission erwartet Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie können digitale Innovationen bei der Steuerung von Windparks stabilere, widerstandsfähigere, sicherere, verlässlichere und erschwinglichere Energie erzeugen und dabei ein hohes Maß an Cybersicherheit gewährleisten?
  • Wie kann die Parkleistung maximiert und gleichzeitig die Komponenten geringer belastet werden?
  • Wie können datengesteuerte Innovationen die Betriebs- und Wartungskosten senken und die Energieausbeute erhöhen? Wie wirken sich die Innovationen auf die Lebensdauer (von Komponenten, Turbinen und Anlagen) aus? Welche Rolle können solche Innovationen als Prognoseinstrument in Bezug auf Ausfälle und Schäden übernehmen?

Fördervolumen:

  • Die EU-Kommission schätzt, dass ein EU-Beitrag von rund 6 Millionen Euro pro Projekt ausreicht, um Lösungen für den oben beschriebenen Aufgabenkatalog zu erarbeiten.
  • Dies schließt jedoch laut EU-Kommission nicht aus, dass ein Vorschlag eingereicht und ausgewählt wird, in dem andere Beträge genannt werden.
  • Die vorläufige Gesamtmittelausstattung für die Ausschreibung beträgt 18 Millionen Euro.
  • Somit ist es wahrscheinlich, dass 3 Projekte/Konsortien den Zuschlag erhalten werden.

Konsortien:

Frist:

Hintergrund:

  • Voraussichtlich am 29.9.2022 wird die EU-Kommission eine Ausschreibung im Rahmen des Digital Europe Programmes (offizielle EU-Abkürzung: „DIGITAL“) zur Unterstützung der Einführung innovativer Cybersicherheitslösungen (insbesondere in KMU) und zur Verbesserung der Cybersicherheitsvorkehrungen in der EU öffnen.
  • Die Ausschreibung ist Teil des DIGITAL EUROPE ARBEITSPROGRAMMS CYBERSECURITY 2021-2022Öffnet sich in einem neuen Fenster der EU-Kommission, das Maßnahmen mit einem Volumen von 269 Million Euro vorsieht.
  • S.16 und 17 des Arbeitsprogrammes befassen sich mit der hier behandelten Ausschreibung.

Ziele:

  • Die kommende Ausschreibung soll zur Unterstützung der Einführung marktreifer innovativer Cybersicherheitslösungen, einschließlich Lösungen, die im Rahmen von EU-geförderten Forschungs- und Innovationsprojekten entwickelt wurden, beitragen.
  • Die Bereitstellung und der Einsatz aktueller Instrumente und Dienste für Organisationen (insbesondere KMU) zur Vorbereitung, zum Schutz und zur Reaktion auf Bedrohungen der Cybersicherheit soll gefördert werden.
  • Die Verbesserung der Sicherheit von IKT-Lösungen, einschließlich Open-Source-Lösungen (z.B. Einrichtung von Bug-Bounty-Programmen), steht ebenfalls im Fokus.

Projektzuschnitt:

  • Der Schwerpunkt der vorgeschlagenen Projekte soll auf der Verbesserung der Cybersicherheitskapazitäten in der EU liegen, insbesondere für KMU und öffentliche Einrichtungen, sowohl durch angebots- als auch nachfrageorientierte Maßnahmen. Dazu können Sensibilisierungsmaßnahmen gehören oder Marktplatzplattformen, welche die Interaktion zwischen Anbietern und Anwendern von Cybersicherheitslösungen sowie Schulungen ermöglichen.

Die Vorschläge müssen mindestens einen, idealerweise aber mehrere der folgenden Punkte abdecken:

  • Dienstleistungen zum Schutz der Cybersicherheit.
  • Prüfung der Widerstandsfähigkeit von Geräten und Diensten im Bereich der Cybersicherheit.
  • Tools für Sicherheitstests, einschließlich Tools zur Analyse von Codes.
  • Tools, die den Ursprung von Cybersicherheitsbedrohungen aufspüren.
  • Tools für die Reaktion auf Vorfälle.
  • Offenlegung von Schwachstellen
  • Finanzierung und Unterstützung von Projekten zur Verbesserung und/oder Prüfung von Open-Source Software im Hinblick auf die Cybersicherheit.
  • Unterstützung für Hackathons, Cybersicherheitsherausforderungen und -konferenzen sowie für die Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren, einschließlich Softwareentwicklern.
  • Unterstützung zur Bewusstseinsbildung, Prävention, Bildung, Ausbildung und Gender Balance im Bereich der Cybersicherheit.

Zielgruppe:

  • Diese Ausschreibung zielt insbesondere auf KMU ab, andere Antragsteller sind nicht ausgeschlossen.
  • Um förderfähig zu sein, müssen die Antragsteller (Begünstigte und angeschlossene Einrichtungen) juristische Personen sein (öffentliche oder private Einrichtungen) und ihren Sitz in einem der förderfähigen Länder haben. Deutschland zählt zu den förderfähigen Ländern.
  • Siehe S. 26 der offiziellen AusschreibungÖffnet sich in einem neuen Fenster

 

Konsortien:

Fördervolumen:

  • 32 Millionen Euro
  • Projekt-Vorschläge können einen EU-Beitrag von 1 bis 5 Mio. EUR vorsehen.
  • Dies schließt in der Regel die Einreichung und Auswahl von Vorschlägen mit anderen Beträgen nicht aus.
  • Die Anzahl der im Endeffekt geförderten Projekte ist schwer abzuschätzen, es könnten bis zu 32 Projekte europaweit gefördert werden.

 Art der Förderung:

Ausschreibung:

Frist:

Hintergrund:

  • Das von der EU-Kommission über Horizont 2020Öffnet sich in einem neuen Fenster mit 15,99 Millionen Euro geförderte DIH2-NetzwerkÖffnet sich in einem neuen Fenster sucht aktive Mitglieder in ganz Europa.
  • Das Ziel des DIH2-Projekts lautet, ein Netzwerk von Digital Innovation Hubs (DIH) in der gesamten EU zu schaffen, das die Fertigung in KMUs durch den Einsatz neuester Robotik- und KI-Technologien unterstützt. Im Vordergrund stehen Fertigungsprozesse in KMUs, in denen Geschwindigkeit und Vielseitigkeit durch Robotik und KI von besonderer Bedeutung sind. Derzeit besteht das DIH2-Netzwerk aus 74 Digital Innovation Hubs und deckt damit rund 300.000 KMU des verarbeitenden Gewerbes in der EU ab. Für 2022 lautet das Ziel, das Netzwerk auf 170 DIHs zu vergrößern.

Aktuelle Ausschreibung:

  • DIH2 sucht derzeit bis zu 132 zusätzliche „Digital Innovation Hubs“ in ganz Europa zur Erweiterung des Netzwerkes bis Januar 2023.

Zur Bewerbung zugelassen sind im Detail:

  • DIHs, Technologiecluster oder Verbände, die als Partner in EU-finanzierten FuE-Projekten förderfähig sind.
  • Forschungsinstitute, Universitäten oder andere private oder öffentliche Einrichtungen, die im Bereich FuE tätig sind.
  • Research and Technology (RTO)-Organisationen, Technologieplattformen, Innovationsorganisationen und Nichtregierungsorganisationen, die im Bereich FuE tätig sind.
  • Bewerbungen sollen aufzeigen, dass das neue Mitglied in der Lage ist, einen Nutzen in den Bereichen Robotik und KI für die regionalen Technologieanbieter, Start-ups und KMU des verarbeitenden Gewerbes zu bieten, außerdem soll es in der Lage und bereit sein, über den Zeitraum von zwei Jahren hinaus aktives Mitglied des DIH2-Netzwerks zu bleiben.

Leistungen: 

  • Die neuen Mitglieder werden Zugang zu fortschrittlichsten Technologien in den Bereichen Robotik und KI für die Fertigungsindustrie sowie Zugang zu EU-Finanzierungsmöglichkeiten erhalten.
  • Die Mitglieder des Netzwerks haben die Möglichkeit, direkten Input für EU-Förderprogramme zu liefern und erhalten direkte Mitteilungen über bevorstehende Fördermöglichkeiten.

Im Detail bietet die Mitgliedschaft außerdem:

  • Zugang zu den von DIH2 finanzierten Experimenten.
  • Teilnahme an den von DIH2 organisierten Netzwerk-Sitzungen.
  • Beteiligung an der Ausarbeitung politischer Dokumente zu Robotik und KI.
  • Zugang zur DIH2-Community, welche Unterstützung, Fachwissen und Technologie für die Robotikindustrie bietet.
  • Die Möglichkeit, eng mit einem etablierten Mitglied des DIH2-Netzwerks zusammenzuarbeiten.
  • Teilnahme an DIH2-Kongressen oder -Veranstaltungen.

Fördervolumen:

  • Ausgewählte neue Netzwerkmitglieder erhalten bis zu 10.000 Euro für ihre aktive Teilnahme am Netzwerk (d.h. Teilnahme an mindestens 4 Netzwerktreffen sowie die Teilnahme an der Ausarbeitung von mindestens 2 Grundsatzdokumenten zu Robotik und KI).  

Frist:

  • Deadline: Die Ausschreibung läuft grundsätzlich bis zum 31. Januar 2023, es sei denn, es werden vorher 132 Bewerbungen ausgewählt.
  • Über die lange Ausschreibungsperiode gibt es immer wieder Stichtage, zu denen gesammelte Bewerbungen bewertet und ausgewählt werden.

Der nächste Stichtag für die Bewertung und Auswahl ist der 31. Oktober 2022.

Kontakt:

Eine Bewerbung kann direkt hier erfolgen.Öffnet sich in einem neuen Fenster

Hintergrund:

  • Mit dem CASSINI-Preis für digitale Weltraumanwendungen (CASSINI Prize for digital space applications) will die EU Innovationen durch KMU fördern, die darauf abzielen, hochtechnologische weltraumgestützte Lösungen zur Erkennung, Überwachung und Beobachtung von Kunststoffverschmutzung in Flüssen, Seen, dem Meer sowie an den Küsten zu finden. 
  • Der CASSINI-Preis soll somit zur Umsetzung des Europäischen Green Deal, der EU-Kunststoffstrategie und der EU-Wasserpolitik beitragen.
  • Alleine in Europa fallen jedes Jahr laut EU-Kommission fast 26 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an und ca. 80 Prozent der Meeresabfälle bestehen aus Plastik; Mikroplastik (Partikel, die kleiner als fünf Millimeter sind) gelangt in die Nahrungskette, mit noch unklaren langfristigen Folgen.
  • Weltraumgestützte Fernerkundungstechnologien und die durch sie gewonnenen Daten sollen künftig eine wichtige Rolle bei der Erkennung, Verfolgung und Kartierung von Kunststoffkonzentrationen, der Identifizierung von Hotspots und den Quellen des Mülls einnehmen.
  • Laut EU-Kommission befindet sich die technologische Entwicklung zu diesem Aufgabenspektrum noch im Anfangsstadium.
  • Technische Innovationen, die mit dem CASSINI-Preis ausgezeichnet werden, sollen sich die Ergebnisse und Vorzeigeprogramme des EU-Raumfahrtprogramms zu Nutze machen:
  1. Copernicus, das europäische Erdbeobachtungsprogramm;
  2. Galileo, das globale Satellitennavigationssystem (GNSS) der EU;
  3. EGNOS, der European Geostationary Navigation Overlay Service, zur Verbesserung der Leistung globaler Satellitennavigationssysteme wie GPS und Galileo.

Ausschreibung:

Mit dem CASSINI-Preis werden folgende Ziele verfolgt:

  • Förderung der Entwicklung von innovativen Lösungen unter Verwendung von Daten aus dem EU-Raumfahrtprogramm;
  • Erkennung, Überwachung und Verfolgung der Verschmutzung durch Plastik in Flüssen, an Küsten und Küstengebieten;
  • Unterstützung der Beseitigung dieser Verschmutzung;
  • Unterstützung der Verhütung von Verschmutzung.

Erwartete Ergebnisse von eingereichten Bewerbungen lauten u. a.:

  • Aussichtsreiche Bewerbungen sollen eine datengesteuerte marine oder maritime digitale Anwendung liefern, die Copernicus-Daten und/oder Galileo/EGNOS-Signale in Kombination mit anderen Datenquellen nutzt.
  • Das Projekt soll in der Lage sein, die Plastikverschmutzung zu erkennen, zu überwachen und/oder zu verfolgen.
  • Es muss einer Demonstration in einer betrieblichen Umgebung standhalten.

Die Antragsteller sind ansonsten frei in der Wahl ihrer technischen Lösungen und können verschiedene Ansätze verwenden, einschließlich (aber nicht beschränkt auf):

  • der Kombination von Satellitendaten mit EGNSS-gestützten Drohnen, Flugzeugen, Ballons, Schiffen, Bojen, Bildern von installierten Kameras an Land sowie andere nicht weltraumrelevante Daten und Technologien;
  • der Integration von hochauflösenden Satellitendaten oder anderen Weltraumdaten von kommerziellen Anbietern, vorzugsweise aus Europa;
  • des Einsatzes geeigneter Technologien wie z.B. bemannte oder unbemannte Luftfahrzeuge, die mit EGNSS ausgestattet sind (z. B. mit speziellen Sensoren wie hochauflösenden und hyperspektralen Kameras, um Daten über das Vorhandensein von Kunststoffen zu sammeln und Konzentrationsschwerpunkte zu ermitteln);
  • passiver und aktiver Fernerkundungstechnologien (z. B. optische Spektralradiometrie, Bildgebung mit hoher räumlicher hochauflösende Bildgebung, Mikrowellenradiometrie) sowie aktive Technologien wie z. B. Radar);
  • neuer Techniken/Algorithmen der Fernerkundungsdatenverarbeitung, Modellierung und experimentelle Techniken;
  • digitaler Dienste, Datenverarbeitungs- und/oder Analysewerkzeuge sowie innovativer digitaler Technologien wie z. B. der künstlichen Intelligenz.

Generell gilt für den Preis:

  • Es wird ausdrücklich zum Einsatz von künstlicher Intelligenz, Hochleistungsrechnern, Big-Data-Verarbeitung und -Management und anderen einschlägigen digitalen Technologien ermuntert und diese Technologien werden auch als geeignet für die Lösung der Aufgabe erachtet, auch in Bezug auf Vorhersage und Modellierung.

Fördervolumen:

  • Die Gesamtmittelausstattung für die Ausschreibung beträgt 2,85 Millionen Euro.
  • Die Gewinner der Plätze 1, 2 und 3 erhalten den gleichen Preis in Höhe von 950.000 Euro.

Zielgruppe:

  • Die Zielgruppe der Ausschreibung beschränkt sich auf KMU.

Frist:

Mehr in den FAQs.Öffnet sich in einem neuen Fenster

Das STAIRWAI-ProjektÖffnet sich in einem neuen Fenster wird bis Ende 2023 über EU-Mittel des auslaufenden Programmes "Horizont 2020" gefördert und richtet sich an den Bereich „Künstliche Intelligenz“. Das Projekt steht im engen Zusammenhang mit der AI4EU-On-Demand-Plattform. AI4EUÖffnet sich in einem neuen Fenster ist ein Projekt der Europäischen Union für Künstliche Intelligenz, mit dem ein europäischer One-Stop-Shop für KI-Nutzer entwickelt werden soll, der Wissen, Algorithmen, Werkzeuge und Ressourcen zusammenführt. Hauptzielgruppe von AI4EU sind KMU. Mit STAIRWAI soll eine "Treppe zur KI", eine Brücke zwischen KMU mit niedrigem technologischen Niveau und den KI-Ressourcen von AI4EU auf höherem Niveau gebaut werden. STAIRWAI richtet sich daher an Low-Tech-KMU mit dem Ziel, ihnen den Einstieg in die KI-On-Demand-Plattform zu erleichtern. Dies wird durch neue Services erreicht, die die Funktionalitäten der AI4EU-On-Demand-Plattform erweitern und folgendes enthalten:

  1. eine mehrsprachige Interaktionsebene, die Konversationen mit der Plattform in der Sprache des Nutzers ermöglicht,
  2. einen horizontalen Matchmaking-Service für die automatische Entdeckung von KI-Assets (Tools, Datensätze, KI-Experten, Berater, Papiere, Kurse usw.), die den geschäftlichen Anforderungen des Nutzers entsprechen, und
  3. einen vertikalen Matchmaking-Service, der die Dimensionierung und Bereitstellung von Hardware-Ressourcen durch einen geeigneten Hardware-Anbieter (HPC-, Cloud- und Edge-Infrastrukturen) ermöglicht.

Dafür werden bis 2023 europaweit KI-Talente (zum Beispiel Forscher, PhDs/Post-Docs, Ingenieure/Entwickler, Datenwissenschaftler) gesucht. Ziel ist es, KI-Experten für einen STAIRWAI-Pool auszuwählen, die Low-Tech-KMU bei der Durchführung ihrer Pilotprojekte unterstützen. Die Finanzierung beträgt bis zu 24.000 Euro für die Entwicklung einer KI-Lösung für Low-Tech-KMU.

Alle Details zur Ausschreibung finden sich im offiziellen Ausschreibungs-Dokument.

Alle Informationen zur Registrierung finden Sie hier: https://ai-talents.fundingbox.com/Öffnet sich in einem neuen Fenster

Schlagworte zum Thema