Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung

Stadt Maintal erhält 5.750.000 Euro

Die Stadt Maintal im Main-Kinzig-Kreis erhält vom Land Hessen 5.750.000 Euro als Fördermittel. Damit soll eine neue Kindertagesstätte mit Außenanlage errichtet und ein denkmalgeschütztes Verwaltungsgebäude saniert sowie umgebaut werden.

Das Geld stammt aus dem Investitionsprogramm der Hessenkasse. Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt hat heute die Förderzusagen an Bürgermeisterin Monika Böttcher überreicht.

Neue Kindertagesstätte und Sanierung Verwaltungsgebäude

„Früher einsetzende Bedarfe in der Kleinkindbetreuung, der Wunsch nach dem Ausbau von Ganztagsbetreuung, mehr Betreuungsbedarf durch Verdichtung des Wohnraums – die Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung sind in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Umso mehr freue ich mich, dass die Stadt Maintal mit Hilfe des Landes den Bau einer neuen Kita umsetzen kann“, sagte Staatssekretär Burghardt bei der Übergabe. „Auch mit der Erneuerung des denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes investieren wir in die Zukunft. Durch die Erhaltung einer historisch schützenswerten Bausubstanz ergibt sich die Möglichkeit einer sinnvollen langjährigen Nutzung. Das unterstützen wir als Land sehr gerne“, so Burghardt.

Die neue Kindertagesstätte in der Rhönstraße soll mit Außenanlage und Spielgeräten errichtet werden. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 4.219.000 Euro. Hessen fördert davon 3.496.430,54 Euro über einen Landeszuschuss. Weitere 564.020,46 Euro werden über ein Kofinanzierungsdarlehen der WIBank zur Verfügung gestellt. 158.549 Euro bringt Maintal als Eigenmittel in das Vorhaben ein. Weiter soll das denkmalgeschützte städtische Gebäude, indem über viele Jahre die Polizeistation untergebracht war, umgebaut und saniert werden. Damit werden dringend erforderliche Arbeitsplätze für Mitarbeitende der Stadtverwaltung geschaffen. Dafür ist ein Investitionsvolumen von 2.671.000 Euro vorgesehen. Das Land Hessen fördert davon 2.253.569,46 Euro. Weitere 363.530,54 Euro werden über ein Kofinanzierungsdarlehen der WIBank zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bringt die Stadt Eigenmittel in Höhe von 53.900 Euro in die Maßnahme ein.

„Die Stadt Maintal war auch in den finanziell angespannten Haushaltsjahren ganz ohne Kassenkredite ausgekommen. Das sparsame Wirtschaften wird jetzt mit den Investitionsmitteln des Landes belohnt“, sagte Bürgermeisterin Monika Böttcher. „Mit beiden Maßnahmen stärken wir die Infrastruktur in unserer Stadt – das kommt den Bürgerinnen und Bürgern zugute.“

Hintergrund

Die Hessenkasse des Landes besteht aus einem Entschuldungs- sowie einem Investitionsprogramm. Sie ermöglicht den Kommunen die Ablösung ihrer Kassenkredite durch das Land und stärkt Kommunen, die trotz ihrer schwachen Finanzlage ohne Kassenkredite ausgekommen sind und in den vergangenen Jahren eisern gespart haben. Mithilfe des Investitionsprogramms können diese Kommunen insgesamt rund 700 Millionen Euro für ihre Bürgerinnen und Bürger investieren. Teilnahmeberechtigt am Investitionsprogramm sind 257 Städte, Gemeinden und Landkreise in Hessen. Weitere Informationen zur Hessenkasse finden Sie unter hessenkasse.deÖffnet sich in einem neuen Fenster.