Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung

Ende 2021 sind alle Schulen in Wiesbaden an Highspeed-Netz angeschlossen

Hessens Digitalministerin Sinemus: „Wir verfolgen konsequent und mit Nachdruck das Ziel, bis 2022 die Schulen an das Highspeed-Netz anzubinden.“

In Wiesbaden werden bis Ende 2021 alle Schulen an das Glasfasernetz angebunden sein. Im Zuge der Ausbaubaumaßnahmen werden die aktuell restlichen 39 Schulstandorte bis Ende 2021 an das Glasfasernetz angebunden. Dies umfasst auch alle Privatschulen sowie die Volkshochschule Wiesbaden. Die restlichen 54 Schulen in Wiesbaden verfügen bereits über einen Glasfaseranschluss. Hessens Digitalministerin Prof Dr. Kristina Sinemus betonte dazu in Wiesbaden: „Beim Netzausbau in Hessen geht es kontinuierlich voran und wir verfolgen konsequent das Ziel, bis 2022 die Schulen an das Highspeed-Netz anzubinden.“ Insgesamt wird für den Ausbau eine Investition in Höhe von über eine Million Euro veranschlagt, die Stadt erhält vom Land Hessen einen Zuschuss von 425.000 Euro, vom Bund kommen etwa 531.000 Euro dazu, der Eigenanteil der Stadt beträgt etwa 106.000 Euro.

Der Wiesbadener Schuldezernent Axel Imholz zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Ich bin sehr froh, dass die Arbeiten zum Anschluss der restlichen Wiesbadener Schulen an das Glasfasernetz losgehen. An den ersten Schulen sind inzwischen Präsentationsgeräte im Rahmen des Digitalpakts in Betrieb gegangen, gleichzeitig wurden in den Osterferien an 10 Schulen Verkabelungsarbeiten vorgenommen, als Grundlage der strukturierten LAN- und WLAN-Vernetzung. Gemeinsam mit den Sofortausstattungsprogrammen von Land und Bund nähern wir uns damit Stück für Stück einer guten IT-Infrastruktur für alle Wiesbadener Schulen. Grundvoraussetzung dafür ist aber immer die Anbindung der Schule mit leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen, daher ist der Beginn dieser Arbeiten ein gutes und wichtiges Signal für die Schulen in Wiesbaden.“

Aktuell hat bereits beispielsweise der Landkreis Limburg-Weilburg alle 75 Schulen und Bildungseinrichtungen, davon alle 54 Schulen in kreiseigener Trägerschaft, an das Glasfasernetz angeschlossen. Auch die Landkreise Main-Kinzig und Lahn-Dill haben bereits alle öffentlichen Schulen angebunden, Teilinbetriebnahmen gibt es im Landkreis Fulda, im Vogelsbergkreis und im Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Mit der Unterstützung durch das Bundesförderprogramm Breitband werden nicht nur Privathaushalte und Unternehmen, sondern insbesondere auch Schulen an die ultraschnelle und zukunftssichere Glasfaser angeschlossen. Wie wichtig dies ist, zeigt sich gerade jetzt in Zeiten der Pandemie.
Tim Brauckmüller, Geschäftsführer atene KOM

Die Ministerin betont in diesem Zusammenhang, dass auch die Telekommunikationsanbieter durch den marktgetriebenen Ausbau für Schulen ihren Teil dazu beitragen, dass weiterhin zuverlässig an der Zukunftsfähigkeit unseres Landes gearbeitet wird. „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Grundlage für eine erfolgreiche Digitalisierung. Der Ausbau digitaler Netze ist eine Gemeinschaftsleistung, nur im Verbund zwischen Wirtschaft und öffentlicher Hand, was kommunale Unternehmen ausdrücklich mit einschließt, können wir die Digitalisierung voranbringen. Wir sind in Hessen bereits sehr gut aufgestellt und beim Breitbandausbau in hervorragender Position, und wir werden weiterhin zuverlässig in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes investieren“, so Sinemus abschließend.