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Ideen für das digitale Europa gesucht

Sie haben Ideen für das digitale Europa? Wir unterstützen Sie. Gemeinsam wollen wir Hessens digitale Wirtschaft zum Wachstumsmotor machen – auch für Europa.

EU-Förderprogramme

Bei uns erfahren Sie auf einen Blick, für welche konkreten Digitalthemen aktuell EU-Fördermittel abrufbar sind. Per Link geht es sofort zum Antrag. Bei Bedarf steht Ihnen in Hessen ein breites Netzwerk des Landes an Fördermittel-Experten zur Verfügung, die bei der Antragstellung unterstützen können. Wir helfen bei der Vermittlung des Kontakts. Gemeinsam wollen wir Hessens digitale Wirtschaft zum Wachstumsmotor machen – auch für Europa.

Ein Europa für das digitale Zeitalter

Europa fit für das digitale Zeitalter zu machenÖffnet sich in einem neuen Fenster, lautet eine Priorität von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Damit Europas Mittelstand, Industrie und Arbeitsmarkt die Vorteile der Digitalisierung voll ausschöpfen können, hat die EU-Kommission unter dem Dach milliardenschwerer Fördertöpfe wie dem EU-Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds)Öffnet sich in einem neuen Fenster oder dem weltweit größten Forschungsprogramm HORIZONT EUROPAÖffnet sich in einem neuen Fenster (zuvor HORIZONT 2020Öffnet sich in einem neuen Fenster) eine Vielzahl von Einzelfördermaßnahmen aufgelegt. Mit dem Programm DIGITALES EUROPAÖffnet sich in einem neuen Fenster erhält der Digitalsektor erstmals in der Geschichte der EU ein eigenständiges Förderprogramm mit einem Budget von 7,59 Milliarden Euro von 2021 bis 2027. Das Programm soll den digitalen Wandel der Volkswirtschaften und Gesellschaften Europas fördern.

Aktuelle Förderprogramme

Digitale Transformation von KMU: Projekt ADMA

Frist: maximal 17.01.2024/Windhundverfahren

Hintergrund:

  • Das von der EU-Kommission über Horizont2020 geförderte Projekt „ADMA TranS4MErsÖffnet sich in einem neuen Fenster“ gilt als eines der größten europäischen Projekte für die Unterstützung von KMU bei der digitalen Transformation.
  • ADMA steht für „Advanced Manufacturing“; das Projekt startete 2018.
  • Das Gesamtbudget beläuft sich von 2021 bis 2024 auf 5,6 Mio. EUR.   

Aktuelle Ausschreibung:

  • Die aktuelle ADMA TranS4MErs-Ausschreibung hat eine lange Laufzeit und endet erst am 17. Januar 2024.
  • Mit der Ausschreibung wird das Ziel verfolgt, KMU in der Europäischen Union bei der Einführung und Umsetzung innovativer und nachhaltiger digitaler Fertigungslösungen zu unterstützen. Dadurch sollen effizientere und wettbewerbsfähigere Fabriken der Zukunft in der EU entstehen.
  • Insgesamt sollen 800 ausgewählte KMU in der EU Mittel erhalten, um mit zertifizierten Wissensmaklern, den sog. „TranS4MErs“, zusammenzuarbeiten und mit ihnen maßgeschneidert den Weg der digitalen Transformation zu beschreiten.
  • Nach der Anmeldung bei der „ADMA TranS4MErsxChange-Plattform“ können KMU ihren Weg zur Transformation mit dem sog. „ADMA Scan“ beginnen, einer Selbsteinschätzung, die auf den wichtigsten Transformationsbereichen der Industrie 4.0 basiert. Sie soll den KMU helfen, ihren Reifegrad in der digitalen Fertigung zu bewerten.
  • Die Ergebnisse des Scans bilden die Grundlage, auf der dann die TranS4MErs und das KMU gemeinsam einen Transformationsplan für das KMU entwickeln.
  • Das Transformationsprogramm gliedert sich in zwei Phasen:
    • 1. Design-Phase: In dieser Phase erhalten die KMU einen Gutschein für bis zu 8 Stunden Beratung und Unterstützung durch einen TranS4MEr. In dieser Phase werden die Geschäftsbedürfnisse und Digitalisierungsmöglichkeiten des Unternehmens bewertet und einen maßgeschneiderter Transformations- und Implementierungsplan entworfen.
    • 2. Revamp-Phase: Der Transformations- und Implementierungsplan ist die Grundlage der Auswahl für die zweite Phase. In dieser Revamp-Phase erhalten die KMU bis zu 5.000 EUR, die sie für ausgewählte Innovations- und Beratungsdienstleistungen und Tools aus dem ADMA TranS4MErs-Katalog ausgeben können, um ihren Transformationsprozess abzuschließen.

Zielgruppe:

  • KMU des verarbeitenden Gewerbes
  • mit 1 bis 250 Beschäftigten
  • mit einem Jahresumsatz von <50 Millionen EUR oder einer Jahresbilanz von <43 Millionen EUR
  • die im Bereich der fortgeschrittenen Fertigung tätig sind und neues Wissen sowie innovative Spitzentechnologien wie Robotik, 3D-Druck, künstliche Intelligenz, Hochleistungsrechnen und Modellierung nutzen wollen, um komplexe Produkte herzustellen
  • die als Technologie- oder Dienstleistungsanbieter agieren, um Fertigungsprozesse und Produkte zu verbessern
  • Die KMU müssen ihren Sitz in einem EU-Mitgliedstaat haben.

Förderung:

  • Die Gutscheine für die Beratungsleistungen werden zu mehreren Auswahlterminen, die im Juni 2023 beginnen, nach und nach über das Windhundverfahren vergeben.

Fristen:

  • An jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat finden Auswahlen statt, in deren Rahmen die förderfähigen KMU nach dem Windhundverfahren einen Zuschlag erhalten können.
  • Folgende Termine sind vorgesehen:
  • 5. und 19. Juli 2023
  • 2. und 16. August
  • 6. und 20. September
  • 4. und 18. Oktober
  • 1. und 15. November
  • 6. und 20. Dezember
  • 3. Januar 2024
  • Anmeldeschluss ist der 17. Januar 2024, 17:00 Uhr (Brüsseler Zeit)
  • Die Anträge müssen von interessierten KMU über das F6S-Portal eingereicht werden via

https://www.f6s.com/adma-trans4mers-opencall2/Öffnet sich in einem neuen Fenster

Links/ Mail:

- Open Call SummaryÖffnet sich in einem neuen Fenster 

- Open Call Application GuidelineÖffnet sich in einem neuen Fenster

- Service AgreementÖffnet sich in einem neuen Fenster

- European Commission SME definition guideÖffnet sich in einem neuen Fenster

- info@trans4mers.eu

Ausschreibung voraussichtlich ab 4. OKTOBER 2023

Hintergrund:

  • Laut EU-Kommission wurde durch die COVID-19-Pandemie die digitale Demokratie relevanter und einflussreicher als je zuvor, da der Zugang zur physischen Öffentlichkeit eingeschränkt war. Über digitale Plattformen und soziale Medien konnten Einzelpersonen weiterhin ihre Meinung äußern, den Wandel fördern und das Bewusstsein für Demokratie und Grundrechte schärfen. Die Bürgerinnen und Bürger haben sich dabei den digitalen Medien und kollaborativen Plattformen zugewandt, um sich mit öffentlichen Angelegenheiten zu befassen und virtuell eine aktive Bürgerschaft auszuüben. Plattformen für die digitale Demokratie erweitern die Möglichkeiten für demokratische Beratungen durch besseren und schnelleren politischen Informationsaustausch, öffentlichen Dialog, Beteiligung an öffentlichen Entscheidungsprozessen und Ausübung des Stimmrechts bei politischen Wahlen.
  • Allerdings sind digitale Lösungen auch anfälliger für Störungen, z. B. durch Bedrohungen der Cybersicherheit und des Datenschutzes, Fehlinformationskampagnen oder digitalen Lobbyismus.
  • Daher wird die EU-Kommission im Rahmen des EU-Programmes HORIZONT EUROPA vermutlich im Oktober 2023 eine Forschungsausschreibung zum Thema „Digitale Demokratie“ veröffentlichen.

Ziele:

  • Politische Entscheidungsträger, Praktiker und Forscher sollen durch die Ergebnisse der im Rahmen dieser Ausschreibung geförderten Projekte ein besseres Verständnis der digitalen Demokratie, der Herausforderungen und Chancen, die mit digitalen demokratischen Beratungen verbunden sind sowie des aktuellen Stands der Technik gewinnen.
  • Projektanträge sollten - aufbauend auf vorhandener Literatur und Daten - die jüngsten Entwicklungen untersuchen, insbesondere im Hinblick auf die durch die Pandemie ausgelöste innovative E-Demokratie und E-Partizipationslösungen auf allen Ebenen des Regierens (international, EU, national, regional, lokal).
  • Eine historische Analyse soll ermöglichen, die langfristigen Auswirkungen der E-Partizipation auf die Demokratie sowie die politische und bürgerliche Kultur zu betrachten, die internationale Zusammenarbeit soll den Austausch von bewährten Verfahren und Erfolgsgeschichten erleichtern.
  • Die Rahmenbedingungen, d. h. Regeln, Strategien und Prozesse, Arbeitsweisen, Menschen (Fähigkeiten, Kultur und Werte, Führung) und Wissen (Daten, Lernen), die die demokratische Beteiligung auf der nächsten Ebene unterstützen (neue und künftige Praktiken), sollten untersucht werden.
  • Besonderes Augenmerk sollte die Forschung auf die digitale Inklusion als zentrale Herausforderung und wesentliches Element einer inklusiven Bürgerbeteiligung an öffentlichen Beratungen für eine gesunde, digital gestützte Demokratie richten, und zwar durch eine gleichberechtigte Beteiligung unabhängig von Einkommensniveau, Bildung, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Religion, verwendeter Sprache, Fähigkeiten, geografischem Standort usw. sowie von der digitalen Kluft zwischen den Generationen.
  • Die Einbeziehung verschiedener Interessengruppen, darunter öffentliche Verwaltungen, Endnutzer, politische Akteure und der Privatsektor, wird nachdrücklich von der EU-Kommission empfohlen, um den Dialog und das Verständnis zwischen verschiedenen Interessengruppen in demokratischen Beratungen zu fördern, die rechtlichen Rahmenbedingungen und den Schutz vor Bedrohungen und Herausforderungen (z. B. Betrugsprävention bei der elektronischen Stimmabgabe) zu verbessern, Polarisierung zu überwinden und bessere politische Ergebnisse zu erzielen.

Zielgruppen:

  • An der Ausschreibung können grundsätzlich alle "Rechtspersonen (legal entities)" teilnehmen. Die EU-Kommission versteht darunter jede natürliche oder juristische Person (die nach einzelstaatlichem Recht, EU-Recht oder internationalem Recht gegründet wurde und als solche anerkannt ist).
  • Detaillierte und rechtsverbindliche Erläuterungen dazu finden sich im Annex B, Seite 6, des HORIZONT-Arbeitsprogrammes 2023-2024: wp-13-general-annexes_horizon-2023-2024_en.pdf (europa.eu)Öffnet sich in einem neuen Fenster
  • Allerdings müssen diese Rechtspersonen ein Konsortium bilden, um teilnehmen zu können.  
  • Das Konsortium muss als Begünstigte drei voneinander unabhängige Rechtspersonen umfassen, die jeweils in einem anderen Land ansässig sind:
  • Mindestens eine unabhängige Rechtsperson mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat und mindestens zwei weitere unabhängige Rechtspersonen, die jeweils in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten oder aber auch assoziierten Ländern ansässig sind.
  • Detaillierte und rechtsverbindliche Erläuterungen dazu finden sich im Annex B, Seite 11, des HORIZONT-Arbeitsprogrammes 2023-2024: wp-13-general-annexes_horizon-2023-2024_en.pdf (europa.eu)Öffnet sich in einem neuen Fenster

Fördervolumen:

  • 9 Mio. EUR insgesamt,
  • verteilt auf 3 Projekte
  • mit jeweils 2 bis 3 Mio. EUR EU-Förderung.

Frist:

Veröffentlichung voraussichtlich am 6. Dezember 2023, Frist voraussichtlich 12. März 2024, 17 Uhr (Brüsseler Zeit)

Hintergrund und Ziele:

Die EU-Kommission hat eine EU-Fördermittelausschreibung im Rahmen des Programmes HORIZONT EUROPA zum Forschungsthema „Ethik in der KI der nächsten Generation“ für Dezember 2023 angekündigt, mit der eine verantwortungsvolle, vertrauenswürdige und auf den Menschen ausgerichtete Gestaltung und Entwicklung der nächsten Generation künstlicher Intelligenz gefördert werden soll. Europaweit wird ein Projekt gefördert werden. Das Fördervolumen beträgt 3 Millionen Euro.

Von Seiten des  Bereichs der Hessischen Digitalministerin weisen wir über S 2 Stakeholder wie ZEVEDI gesondert auf diese Ausschreibung hin.

Das geförderte Projekt soll folgende Ergebnisse erzielen:

  • Die Operationalisierung verfügbarer allgemeiner Leitlinien zur Ethik der KI in praktische spezifische Leitlinien. Diese Leitlinien werden sich auf die Auswirkungen der KI auf die menschliche Wahrnehmung und das menschliche Verhalten konzentrieren. Die Leitlinien müssen auch die ethische Dimension der Untersuchung des menschlichen Verhaltens und der Kognition bei der Entwicklung und Verbesserung von KI-Systemen berücksichtigen. Die Leitlinien sollten die Ethik in die einschlägigen Forschungs- und Entwicklungsprozesse einbeziehen und Strategien zur Gewährleistung einer angemessenen Beteiligung aller von der Entwicklung, dem Einsatz und der Nutzung der betreffenden Anwendungen Betroffenen berücksichtigen;
  • Entwicklung und Validierung von Bildungs- und Schulungsmaterial, das die erstellten Leitlinien widerspiegelt. Dies sollte auf partizipatorischen Prozessen beruhen, die alle relevanten Interessengruppen, einschließlich Bürgergruppen und Industrie, einbeziehen.

Maßnahmen:

Das geförderte Projekte soll folgende Maßnahmen umfassen:

  • Eine der größten Herausforderungen besteht aus Sicht der EU-Kommission darin, dass die Bedeutung und angemessene Auslegung der Schlüsselkonzepte und -prinzipien in den KI-Leitlinien oft sehr kontextspezifisch sein wird. So können beispielsweise die ethischen Risiken im Zusammenhang mit der Entwicklung oder dem Einsatz von KI-gestützten Techniken zur Erkennung von Emotionen ganz anders aussehen, wenn sie zu Einstellungs- und Auswahlzwecken eingesetzt werden, als wenn sie zur Erkennung von Stresszuständen bei der Bearbeitung von Notrufen oder zur Erkennung von Missbrauchssituationen verwendet werden. Systeme für die automatische Erkennung von Emotionen und die Analyse von Gefühlen können zwar enorme Fortschritte ermöglichen (z.B. bei der Verbesserung des öffentlichen Gesundheitswesens und des Handels), sie können aber auch beträchtlichen Schaden anrichten (z. B. gegen Andersdenkende vorgehen oder Wähler manipulieren). Neben der Gewährleistung des Schutzes von Forschungsteilnehmern spielt die ethische Überprüfung der Forschung daher eine zentrale Rolle bei der Berücksichtigung ethischer Belange in Forschungsprojekten bereits in der Konzeptionsphase. Während die Gewährleistung der Entwicklung ethischer KI technische Lösungen erfordert - z. B. zur Verbesserung von Transparenz und Erklärbarkeit -, müssen Leitlinien für die Operationalisierung ethischer KI-Grundsätze (auf nichttechnische Weise) entwickelt und im Lichte neuer Entwicklungen in diesem Bereich (insbesondere der zunehmenden eingehenden Untersuchung menschlichen Verhaltens in der KI-Forschung und -Entwicklung) kontinuierlich bewertet werden.
  • Um die ethischen Herausforderungen besser zu verstehen, die (1.) mit der Erforschung des menschlichen Verhaltens und der menschlichen Kognition verbunden sind, um die Entwicklung oder Verbesserung von KI-Systemen zu unterstützen, und die (2.) mit den Auswirkungen der KI auf die menschliche Kognition und das menschliche Verhalten zusammenhängen, sollte die derzeitige Wissenslandschaft überprüft werden, und es können drei beispielhafte Forschungsbereiche ausgewählt werden (z. B. Anwendungen der Emotionserkennung, Deep Learning und allgemeine Intelligenz);
  • Aufbau spezialisierter, umfassender Expertennetze, die sich aus multidisziplinären Teams zusammensetzen (u. a. Ingenieure, Datenwissenschaftler, Rechtsexperten, Ethiker, Kognitionsforscher, Forscher mit Fachwissen in anderen relevanten Bereichen, Forschungsverwalter und politische Experten);
  • In Zusammenarbeit mit den Expertennetzwerken und auf der Grundlage von Erkenntnissen und Fallstudien sollen operative Leitlinien für KI-Systeme entwickelt werden, die auf der Erforschung der menschlichen Kognition und des menschlichen Verhaltens aufbauen. Diese Leitlinien sollten die Ethik in die einschlägigen Forschungs- und Gestaltungsprozesse einbeziehen und die ethische Bewertung und Prüfung von Forschungsprojekten und -ergebnissen erleichtern (einschließlich Toolboxen für die algorithmische Folgenabschätzung). Die Leitlinien sollten sich an die Forschungsgemeinschaft richten, insbesondere an Nachwuchsforscher sowie an Ethikexperten (z.B. Mitglieder von Ethikprüfungsausschüssen) und Projektmanager. Die entwickelten Leitlinien müssen die "Ethics-by-Design"-Ansätze (wie sie in den Leitlinien "Ethics by Design" und "Ethics of Use Approaches for Artificial Intelligence" enthalten sind) an die jeweiligen Studien- und Entwicklungsbereiche anpassen. Diese sollten Mechanismen zur Bewertung der "Ethik-Reifegrade" für die jeweiligen "Technologie-Reifegrade" und die entsprechenden Mechanismen zur direkten Einbeziehung von Methoden zur Verbesserung der Ethik in die Gestaltung von Forschungsprotokollen und Prototypen (z. B. Technologien zur Verbesserung des Schutzes der Privatsphäre, Erklärbarkeit, menschenzentrierter Ansatz bei der Gestaltung) umfassen;
  • Entwicklung eines Instrumentariums für die internationale Zusammenarbeit in der KI-Forschung und -Entwicklung in den einschlägigen Bereichen unter Berücksichtigung der rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen bei den wichtigsten strategischen Partnern (z. B. China, Republik Korea, Japan, Kanada und USA). Einbeziehung der Grundsätze des Vorteilsausgleichs in die KI-Forschung und -Entwicklung im Einklang mit dem Globalen Verhaltenskodex für Forschung in ressourcenarmen Gebieten (TRUST-Code);
  • Als Ergebnis der oben genannten Maßnahmen sollte das Projekt auch innovatives Schulungsmaterial (das die Leitlinien widerspiegelt) für Studenten, Nachwuchsforscher und erfahrene Forscher hervorbringen. Darüber hinaus sollten Experten für das Ethikbewertungssystem des Rahmenprogramms geschult werden (250-300). Besonderes Augenmerk sollte auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern sowie auf gleichstellungs- und diversitätsbezogene ethische Aspekte gelegt werden. Das Feedback der Teilnehmer sollte zur Verbesserung der Schulungen genutzt werden.
  • Alle vorgeschlagenen Maßnahmen müssen sich auf multidisziplinäre, integrative Netze von Fachleuten stützen, zu denen unter anderem Ingenieure, Datenwissenschaftler, KI-Rechtsexperten, Ethiker, Kognitionsforscher, Linguisten und Pädagogen sowie Vertreter des Privatsektors gehören. Es sollten alle Anstrengungen unternommen werden, um einen Frauenanteil von 45 Prozent - oder mehr - zu erreichen, insbesondere bei Studenten, Forschern und Experten.
  • Um die Wirkung der erwarteten Ergebnisse (z.B. die Wirksamkeit von Schulungskursen, Leitlinien, Toolboxen usw.) zu verbessern, wird darüber hinaus die Zusammenarbeit mit Forschungsmanagementbüros und Ethikbeauftragten in Forschungseinrichtungen dringend empfohlen.

Zielgruppen:

Fördervolumen:

  • 3 Millionen Euro insgesamt
  • für ein Projekt

Frist:

 

Bewerbung voraussichtlich ab 15. November 2023

Hintergrund:

Die EU-Kommission hat eine EU-Fördermittelausschreibung im Rahmen des Programmes HORIZONT EUROPA zum Forschungsthema „KI und Daten“ für November 2023 angekündigt.

Geförderte Projekte sollen zu folgenden Zielsetzungen beitragen:

  • Unternehmen und der öffentliche Sektor sollen in die Lage versetzt werden, bestehende und neu entstehende Vorschriften (z.B. DSGVO, Data Governance Act, Data Act, Artificial Intelligence Act) problemlos einzuhalten und einen Mehrwert aus Datenbeständen zu schaffen, die sie besitzen oder auf dem Markt erwerben.
  • Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich sicherer fühlen in dem Wissen, dass datengesteuerte Systeme sie auf faire, unvoreingenommene und gesetzeskonforme Weise behandeln und ihre Privatsphäre und andere Rechte respektieren.

Außerdem sollen sie den Überblick über die Verwendung personenbezogener Daten in einer Welt behalten, in der "alles" online geht.

  • Die Projekte sollen Definition, Quantifizierung und Messung von Verzerrungen in Datensätzen (insbesondere in den Datensätzen, die für die KI-Entwicklung verwendet werden) leisten.
  • Sie sollen zur Verkürzung der Markteinführungszeit und Senkung der Entwicklungskosten für konforme Datenlösungen beitragen.
  • Es soll außerdem ein Beitrag zu offenen, vertrauenswürdigen und gemeinsamen europäischen Datenräumen geleistet werden.
  • Außerdem ist die Quantifizierung und Verringerung des ökologischen Fußabdrucks des Datenbetriebs als Beitrag zum Green-Deal-Ziel "keine Nettoemissionen von Treibhausgasen bis 2050" von Bedeutung.

Maßnahme:

Geförderte Projekte sollen folgende Maßnahmen umfassen:

  • Entwicklung, Erprobung und Integration von Systemen/Instrumenten zur Einhaltung von Vorschriften für die Datenwirtschaft, welche  die zunehmenden Datenmengen effizienter verarbeiten, mehr nützliches Wissen aus den Daten gewinnen und zur Messung, Kennzeichnung, Zertifizierung und Verringerung des ökologischen Fußabdrucks großer Datenoperationen beitragen (z. B. durch Minimierung der Datenübertragungen/des Datenverkehrs, Verbesserung der Energiewiederverwendung und/oder Verringerung des Energieverbrauchs von KI-Training/Maschinenlernen, Schutz der Privatsphäre und anderer Prozesse).
  • Die Technologien sollten dem sich abzeichnenden Bedarf an praktischen, erschwinglichen und automatisierten Instrumenten für die Einhaltung der Vorschriften (z. B. Schutz der Privatsphäre, intelligente Vertragsgestaltung, Zustimmungsmanagement, Erkennung von Verzerrungen, Qualitätsmessung, Nachverfolgung der Datennutzung usw.) gerecht werden. Sie sollen Grundsätze und Architekturen entwerfen, die von sich aus die Vorschriften einhalten und die relevanten Cybersicherheitsfragen behandeln. Compliance ist dabei im weitesten Sinne zu verstehen und umfasst die Einhaltung rechtlicher, ethischer und ökologischer Vorschriften. Die im Konsortium vertretenen Kompetenzen sollten alle relevanten Aspekte (technisch, rechtlich, kommerziell, gesellschaftlich, ethisch) angemessen abdecken.
  • Ziel ist es, gemeinsame europäische Datenräume und die Bereitstellung von KI-Daten mit zuverlässigen Mechanismen zur Überwachung, Kontrolle und Verfolgung/Aufzeichnung von Datentransaktionen auszustatten, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten. Zu diesem Zweck sind geförderte Projekte aufgefordert, geeignete Technologien und Methoden wie gemeinsame und verteilte KI/Analytik einzusetzen und sie mit vertrauenswürdigen KI-Techniken zu verknüpfen, die Privatsphäre und Vertraulichkeit von KI-Trainingsdaten zu schützen und den Energiebedarf zu verringern.
  • Vorgeschlagene Maßnahmen sollten auf bestehenden Projekten aufbauen oder die Zusammenarbeit mit diesen anstreben und Synergien mit anderen relevanten europäischen, nationalen oder regionalen Initiativen, Finanzierungsprogrammen und Plattformen entwickeln. Insbesondere sollten sie auf den Ergebnissen der Horizont-2020-Datenplattform-Projekte (siehe im Detail hierÖffnet sich in einem neuen Fenster) und den Ergebnissen der unter dem Thema HORIZON-CL4-2021-DATA-01-01 ausgewählten ProjekteÖffnet sich in einem neuen Fenster sowie den unter dem Thema HORIZON-CL4-2023-HUMAN-01-01 auszuwählenden ProjektenÖffnet sich in einem neuen Fenster aufbauen.
  • Ebenso sollten die vorgeschlagenen Maßnahmen Verbindungen zu den im Rahmen des Programms "Digitales Europa" finanzierten gemeinsamen Europäischen Datenräumen und Europäischen Zentren für digitale Innovation herstellen und gegebenenfalls Synergien mit diesen anstreben. Die Interoperabilität für die gemeinsame Nutzung von Daten sollte, soweit relevant, angesprochen werden, wobei der Schwerpunkt auf offenen, standardisierten und vertrauenswürdigen Konzepten liegen sollte.

Anforderungen im Hinblick auf TRL:

Zielgruppen:

Fördervolumen:

  • 38 Millionen Euro insgesamt,
  • verteilt auf 4 Projekte
  • mit jeweils 8 bis 10 Millionen Euro EU-Förderung.
  • Die Förderquote beträgt bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten. Für juristische Personen ohne Erwerbszweck, gilt ein Fördersatz von bis zu 100 Prozent der gesamten förderfähigen Kosten.

Frist:

Veröffentlichung der Ausschreibung: voraussichtlich 15. November 2023

Frist: voraussichtlich 19. März 2024, 17.00 Uhr (Brüsseler Zeit)

Hintergrund:

Die EU-Kommission hat eine EU-Fördermittelausschreibung im Rahmen des Programmes HORIZONT EUROPA zum Forschungsthema „robuste KI“ für November 2023 angekündigt und formuliert darin folgende Anforderungen an KI:

  • Vertrauenswürdige KI-Lösungen müssen robust, sicher und zuverlässig sein, wenn sie unter realen Bedingungen eingesetzt werden.
  • Sie müssen in der Lage sein, angemessene, aussagekräftige und vollständige Erklärungen zu liefern, wenn dies relevant ist, oder Einblicke in die Kausalität zu gewähren.
  • Sie müssen Bedenken hinsichtlich der Fairness berücksichtigen - robust sein, wenn es um solche Fragen unter realen Bedingungen geht, und gleichzeitig mit den Rechten und Pflichten im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI-Systemen in Europa in Einklang stehen.
  • Die geplante Ausschreibung soll Fortschritte in diesen Bereichen erzeugen, die dazu beitragen, eine menschenzentrierte KI zu schaffen, welche die Bedürfnisse und Werte der europäischen Bürger widerspiegelt und zu einer wirksamen Steuerung von KI-Technologien beiträgt.
  • Um zu einer robusten und zuverlässigen KI zu gelangen, sind aus der Sicht der EU-Kommission neue Ansätze erforderlich, um Methoden und Lösungen zu entwickeln, die auch unter anderen als den idealen Bedingungen funktionieren, und gleichzeitig ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wann diese Bedingungen nicht mehr gegeben sind.
  • Um Vertrauenswürdigkeit zu erreichen, sollten KI-Systeme ausreichend transparent sein und in der Lage sein, zu erklären, wie das System zu einer Schlussfolgerung gelangt ist, und zwar so, dass es für den Benutzer sinnvoll ist, und gleichzeitig anzugeben, wann die Grenzen des Betriebs erreicht sind.

Ziele:

  • Von geförderten Projekten wird im Rahmen der Ausschreibung erwartet, dass sie zu verbesserter Robustheit, Leistung und Zuverlässigkeit von KI-Systemen, einschließlich des Bewusstseins für die Grenzen der operativen Robustheit des Systems beitragen.
  • Im Mittelpunkt sollten außerdem verbesserte Erklärbarkeit und Rechenschaftspflicht, Transparenz und Autonomie von KI-Systemen, einschließlich des Bewusstseins für die Arbeitsbedingungen des Systems stehen.
  • Ziel ist die Entwicklung von KI-Algorithmen, die unter einer Vielzahl von Umständen sicher und zuverlässig arbeiten und vorhersagen können, wann diese Betriebsbedingungen nicht mehr gültig sind.
  • Die Forschung sollte darauf abzielen, die Robustheit und Erklärbarkeit für eine Vielzahl von Lösungen zu verbessern, wobei ein akzeptabler Verlust an Genauigkeit und Effizienz sowie eine bekannte Überprüfbarkeit und Reproduzierbarkeit gegeben sein müssen. - Der Schwerpunkt liegt auf der Erweiterung der allgemeinen Anwendbarkeit von Erklärbarkeit und Robustheit von KI-Systemen durch grundlegende KI- und maschinelle Lernforschung.
  • Zu diesem Zweck können die folgenden Methoden in Betracht gezogen werden, sind aber nicht notwendigerweise darauf beschränkt:
    • dateneffizientes Lernen, Transformatoren, Verstärkungslernen, federated-learning und edge-learning, automatisiertes maschinelles Lernen oder eine beliebige Kombination davon zur Verbesserung der Robustheit und Erklärbarkeit.
    • hybride Ansätze, die Lernen, Wissen und logisches Denken, modellbasierte Ansätze, neuromorphes Rechnen oder andere von der Natur inspirierte Ansätze und andere Formen hybrider Kombinationen integrieren, die allgemein auf Robustheit und Erklärbarkeit anwendbar sind.
    • Kontinuierliches Lernen, aktives Lernen, langfristiges Lernen und wie sie zur Verbesserung der Robustheit und Erklärbarkeit beitragen können.
    • multimodales Lernen, Verarbeitung natürlicher Sprache, Spracherkennung und Textverständnis unter Berücksichtigung multikultureller Aspekte zum Zwecke einer erhöhten operationellen Robustheit und der Fähigkeit, alternative Formulierungen zu erklären.

Multidisziplinäre Forschungstätigkeiten sollten alle folgenden Punkte berücksichtigen:

  • Die Vorschläge sollten angemessenes Fachwissen in allen relevanten Disziplinen und gegebenenfalls in den Sozial- und Geisteswissenschaften einbeziehen, einschließlich geschlechtsspezifischem und interdisziplinärem Wissen, um Probleme im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischen, rassistischen oder anderen Vorurteilen usw. anzugehen.
  • Von den Vorschlägen wird erwartet, dass sie Aufgaben und Ressourcen für die Zusammenarbeit mit der offenen Innovationsherausforderung unter HORIZON-CL4-2023-HUMAN-01-04 (Erklärbarkeit und Robustheit) vorsehen und einen Beitrag dazu leisten (weitere Informationen zur Ausschreibung HORIZON-CL4-2023-HUMAN-01-04 finden Sie hier: LinkÖffnet sich in einem neuen Fenster).
  • Von den Forschungsteams, die an den Vorschlägen beteiligt sind, wird erwartet, dass sie sich an den jeweiligen Innovationswettbewerben beteiligen.
  • Beitrag dazu, dass KI- und Robotiklösungen die Anforderungen an eine vertrauenswürdige KI erfüllen, die auf der Einhaltung der ethischen Grundsätze und der Grundrechte beruht und auch kritische Aspekte wie Robustheit, Sicherheit und Zuverlässigkeit berücksichtigt, im Einklang mit dem europäischen Konzept für KI. Die ethischen Grundsätze müssen bereits in den frühen Phasen der Entwicklung und des Entwurfs berücksichtigt werden.
  • Von allen Vorschlägen wird erwartet, dass sie Mechanismen zur Bewertung und zum Nachweis von Fortschritten (mit qualitativen und quantitativen Leistungsindikatoren, Benchmarking und Fortschrittsüberwachung) enthalten und dass sie mit der europäischen FuE-Gemeinschaft über die KI-on-Demand-Plattform oder die digitale Industrieplattform für Robotik sowie über öffentliche Gemeinschaftsressourcen kommunizierbare Ergebnisse austauschen, um die Weiterverwendung der Ergebnisse entweder durch Entwickler oder für die Übernahme zu maximieren und die Effizienz der Finanzierung zu optimieren und das europäische Ökosystem für KI, Daten und Robotik durch den Austausch von Ergebnissen und bewährten Verfahren zu stärken.
  • Um die erwarteten Ergebnisse zu erreichen, wird die internationale Zusammenarbeit gefördert, insbesondere mit Kanada und Indien.

Anforderungen im Hinblick auf TRL:

Zielgruppen:

  • An der Ausschreibung können grundsätzlich alle "Rechtspersonen (legal entities)" teilnehmen. Die EU-Kommission versteht darunter jede natürliche oder juristische Person (die nach einzelstaatlichem Recht, EU-Recht oder internationalem Recht gegründet wurde und als solche anerkannt ist).
  • Detaillierte und rechtsverbindliche Erläuterungen dazu finden sich im Annex B, Seite 6, des HORIZONT-Arbeitsprogrammes 2023-2024: wp-13-general-annexes_horizon-2023-2024_en.pdf (europa.eu)Öffnet sich in einem neuen Fenster
  • Allerdings müssen diese Rechtspersonen ein Konsortium bilden, um teilnehmen zu können.  
  • Das Konsortium muss als Begünstigte drei voneinander unabhängige Rechtspersonen umfassen, die jeweils in einem anderen Land ansässig sind:
  • Mindestens eine unabhängige Rechtsperson mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat und mindestens zwei weitere unabhängige Rechtspersonen, die jeweils in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten oder aber auch assoziierten Ländern ansässig sind.
  • Detaillierte und rechtsverbindliche Erläuterungen dazu finden sich im Annex B, Seite 11, des HORIZONT-Arbeitsprogrammes 2023-2024: wp-13-general-annexes_horizon-2023-2024_en.pdf (europa.eu)Öffnet sich in einem neuen Fenster

Fördervolumen:

  • 30 Mio. EUR insgesamt,
  • verteilt auf 3 Projekte
  • mit jeweils 9 bis 10 Mio. EUR EU-Förderung.

Frist:

Vorabinformation: Start der Ausschreibung voraussichtlich 15. November 2023/Frist: 19. März 2024

Hintergrund

  • Die EU-Kommission wird voraussichtlich am 15. November 2023 eine Ausschreibung im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogrammes „Horizont Europa“ zum Thema „transnationales Quantencomputing“ veröffentlichen.
  • Die Ausschreibung wird voraussichtlich bis zum 19. März 2024, 17.00 Uhr (Brüsseler Zeit), geöffnet sein.
  • Der offizielle Titel der Ausschreibung lautet: „HORIZON-CL4-2024-DIGITAL-EMERGING-01-42: Stimulating transnational research and development of next generation quantum technologies, including basic theories and components“

Ziele

  • Das geförderte Projekt soll zur Unterstützung transnationaler Projekte im Bereich der Quantentechnologien und zur Förderung von Synergien zwischen europäischen, nationalen und regionalen Initiativen beitragen.
  • Der Projektvorschlag soll die Vernetzung und Koordinierung nationaler Quanten-Aktivitäten unterstützen, indem vom Projekt Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen durchgeführt werden, die in erster Linie zu Finanzhilfen für Dritte in diesem Bereich führen.
  • Diese vom Projekt durchgeführten Ausschreibungen sollen:
  1. die Lücken in der strategischen Forschungsagenda schließen;
  2. die Unterstützung länderübergreifender Anstrengungen zur Gewährleistung der Verfügbarkeit kritischer Technologien, Werkstoffe und Ressourcen für eine wettbewerbsfähige Entwicklung von Quantentechnologien der nächsten Generation leisten;
  3. die Unterstützung der frühzeitigen Einbindung der Industrie in länderübergreifende FuE-Agenden für Quantentechnologien der nächsten Generation sicherstellen, wobei die EU-Kommission eine starke Einbeziehung und Beteiligung von KMU und Start-ups bei der Verwirklichung eines innovativen und flexiblen gesamteuropäischen Quanten-Ökosystems anstrebt.

Zielgruppen

Konsortien

Fördervolumen

  • 15 Millionen Euro
  • Die EU-Kommission hat angekündigt, dass voraussichtlich 1 Projekt gefördert werden wird.

Frist 

Öffnung der Ausschreibung: voraussichtlich am 15. November 2023

Bewerbungsfrist: 19. März 2024, 17.00 Uhr (Brüsseler Zeit)

Hintergrund

Ziele

  • Unternehmen und der öffentliche Sektor sollen in die Lage versetzt werden, bestehende und neu entstehende Vorschriften (z.B. DSGVO, Data Governance Act, Data Act, Artificial Intelligence Act) problemlos einzuhalten und einen Mehrwert aus Datenbeständen zu schaffen, die sie besitzen oder auf dem Markt erwerben.
  • Bürgerinnen und Bürger sollen sich sicherer fühlen, dass datengesteuerte Systeme sie auf faire, unvoreingenommene und gesetzeskonforme Weise behandeln und ihre Privatsphäre/Anonymität und andere Rechte respektieren.
  • Bürgerinnen und Bürger sollen den Überblick über die Verwendung personenbezogener Daten in der online Welt behalten.
  • Definition, Quantifizierung und Messung von Verzerrungen in Datensätzen (insbesondere in solchen, die für die KI-Entwicklung verwendet werden).
  • Verkürzung der Markteinführungszeit und Senkung der Entwicklungskosten für konforme Datenlösungen.
  • Beitrag zu offenen, vertrauenswürdigen und gemeinsamen europäischen Datenräumen.
  • Quantifizierung und Verringerung des ökologischen Fußabdrucks von Datenoperationen, was zur Erreichung des Green-Deal-Ziels "keine Nettoemissionen von Treibhausgasen bis 2050" beitragen soll.

Erwartete Leistungen

  • Die geförderten Projekte sollen zur Entwicklung, Erprobung und Integration von weltweit führenden Systemen beitragen, welche die zunehmenden Datenmengen effizienter verarbeiten, mehr nützliches Wissen aus den Daten gewinnen und zur Messung, Kennzeichnung, Zertifizierung und Verringerung des ökologischen Fußabdrucks massiver Datenoperationen beitragen.
  • Die durch die Projekte entstehenden Technologien sollten dem sich abzeichnenden Bedarf an praktischen, erschwinglichen und automatisierten Compliance-Tools (z. B. zum Schutz der Privatsphäre, intelligente Vertragsabschlüsse, Zustimmungsmanagement, Erkennung von Verzerrungen, Qualitätsmessung, Nachverfolgung der Datennutzung usw.) gerecht werden. 
  • Konformität sollte dabei die Einhaltung rechtlicher, ethischer und ökologischer Vorschriften einschließen.
  • Die im Konsortium vertretenen Kompetenzen sollten alle relevanten Aspekte (technisch, rechtlich, kommerziell, gesellschaftlich, ethisch) angemessen abdecken.
  • Es sollen gemeinsame europäische Datenräume und KI-Daten mit zuverlässigen Mechanismen zur Überwachung, Kontrolle und Verfolgung von Datentransaktionen ausgestattet werden, um die Einhaltung von Vorschriften zu gewährleisten.
  • Zu diesem Zweck sind die Projekte aufgefordert, geeignete Technologien und Methoden (wie z.B. KI-Analytik) einzusetzen und sie mit vertrauenswürdigen KI-Techniken zu verbinden. Die Projekte sollen zudem die Privatsphäre und Vertraulichkeit von KI-Trainingsdaten schützen und dazu beitragen, den Energiebedarf zu verringern.

 Zielgruppen

Konsortien

Fördervolumen

  • 38 Millionen Euro
  • Die EU-Kommission hat angekündigt, dass voraussichtlich 4 Projekte gefördert werden.

Frist

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