KI-Tour macht Halt in Wiesbaden, Gruppenbild mit allen Ausstellerinnen und Ausstellern, Digitalministerin, Willi Weitzel und OB Mende

Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation

Künstliche Intelligenz hautnah erleben und verstehen

Bei „KI macht Zukunft – Hessen spricht über Künstliche Intelligenz“ können Besucherinnen und Besucher in Wiesbaden konkrete KI-Anwendungen ausprobieren.

KI verändert unseren Alltag, bietet große Chancen – und wirft zugleich Fragen auf. Wie verändert Künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt? Was bedeutet sie für Bildung, Wirtschaft und Verwaltung? Wo verändert sie unseren Alltag und unsere Arbeitswelt? Und wie stellen wir sicher, dass Chancen genutzt und Risiken ernst genommen werden? Gerade angesichts der aktuellen Debatten und der damit verbundenen Sorgen ist es wichtig, nicht nur über KI zu sprechen, sondern miteinander ins Gespräch zu kommen und KI zu erleben. Deshalb lädt Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus schon im dritten Jahr wieder zur Bürgertour „KI macht Zukunft – Hessen spricht über Künstliche Intelligenz“ in die hessischen Innenstädte ein. Nach dem Auftakt auf dem zehntägigen Hessentag in Fulda und weiteren Stopps machte die Tour am Samstag den 26. September in Wiesbaden während des Stadtfests Station. 16 Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren interaktive Anwendungen und innovative Technologien – von Roboterhunden über VR-Brillen bis hin zu mit KI gereifter Ahler Wurst.

„Künstliche Intelligenz entfaltet ihren Wert dort, wo sie den Menschen ganz konkret nutzt: wenn sie den Alltag erleichtert, Ressourcen effizienter einsetzt, neue Möglichkeiten in Bildung, Pflege oder Wirtschaft eröffnet und bei komplexen Aufgaben unterstützt. Mit unserer Bürgertour wollen wir genau diese Anwendungen erlebbar machen und zugleich offen über Chancen, Grenzen und Risiken sprechen. Denn je besser wir verstehen, was KI leisten kann und wo ihre Grenzen liegen, desto selbstverständlicher und verantwortungsvoller können wir mit dieser Technologie umgehen“, sagte die Ministerin.

Roboter, VR und KI zum Ausprobieren

Beim Rundgang mit Moderator Willi Weitzel („Willi will‘s wissen“) tanzte „Pepper“ mit den Besucherinnen und Besuchern oder sang bekannten Lieder. Der humanoide Roboter ist in Senioren- und Pflegeheimen im Einsatz, um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu interagieren zum Beispiel mittels Gedächtnistraining, Singen, Tanzen und Bewegungstherapie. Noch weiter entwickelt ist der humanoide Roboter Unitree G1. Er läuft aufrecht, spricht, tanzt und interagiert mit Menschen. Eingesetzt wird er gemeinsam mit einer KI, die digitale Geschäftsprozesse automatisiert und dem Roboter Entscheidungen und Aktionen vorgeben kann. Die Technische Hochschule Mittelhessen zeigte ihre Forschung zu Roboterhunden im Katastropheneinsatz und dazu, wie KI Zellveränderungen zum Beispiel in einer Lunge erkennen kann und so Medizinerinnen und Medizinern bei der Diagnose hilft. Künstliche Intelligenz hilft auch dabei, Vögel zu erkennen und zu zählen oder den perfekten Zeitpunkt für die Reifung von Ahler Wurst zu bestimmen. Besucherinnen und Besucher konnten mit VR-Brillen einen Blick auf den Arbeitsplatz der Zukunft werfen und sich auf hessisch mit Roboter „Furhat“ unterhalten. Kinder und Jugendliche konnten zudem eigene Comicgeschichten mit KI gestalten und mit dem sprechenden Kopf „Furhat“ in verschiedenen Sprachen kommunizieren.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende: „Die KI-Bürgertour hat gezeigt, wie vielfältig digitale Technologien heute bereits eingesetzt werden. Ich freue mich besonders, dass Wiesbaden eigene Projekte vorstellen konnte, die Verwaltung zugänglicher machen und neue Möglichkeiten der Beteiligung eröffnen.“

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