Titelbild Impulspapier - Glühbirne mit Weltkugel - KI-generiert

Grundlage für Europas Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Handlungsfähigkeit

Konkrete Maßnahmen für ein digital souveränes Europa von Bundesbank-Vorständin Prof. Dr. Fritzi Köhler-Geib, Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und BSI-Präsidentin Claudia Plattner.

Digitale Souveränität ist eine zentrale Voraussetzung für Deutschlands und Europas Wettbewerbs- und Handlungsfähigkeit im 21. Jahrhundert. Sie entscheidet maßgeblich darüber, wo künftig Wertschöpfung entsteht und wer technologische Entwicklungen aktiv gestalten kann.

Digitale Souveränität bedeutet auch die Fähigkeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, digitale Schlüsseltechnologien und kritische Infrastrukturen selbst zu entwickeln und zu nutzen. Ziel ist die Sicherung technologischer Handlungsfähigkeit und die Schaffung eigener strategischer Optionen. Jüngste Entwicklungen, bei denen Deutschland und Europa sich vielfach am kürzeren Hebel wiederfinden, unterstreichen die Dringlichkeit.

Die Stärken sind da – jetzt müssen sie gebündelt werden

Deutschland und Europa verfügen über hervorragende Voraussetzungen, um diese Entwicklung aktiv mitzugestalten: eine starke industrielle Basis, exzellente Forschungseinrichtungen, hochqualifizierte Fachkräfte, Finanzkraft und einen großen Binnenmarkt. Hinzu kommen neben kultureller Vielfalt, die Europa stark und besonders macht, unterschiedliche Stärken und Spezialisierungen, ein breites Spektrum technologischer Kompetenzen, die sich zu einem einzigartigen Technologieökosystem verbinden lassen.

Wenn es gelingt, mit wettbewerbsfähigen europäisch-nativen Produkten Marktanteile zu gewinnen, liegen darin enorme Wachstumsmöglichkeiten. Wenn Europa seine industriellen Stärken, seine Forschungsexzellenz und seinen Binnenmarkt gezielt bündelt, können daraus global führende Technologieanbieter und Infrastrukturen entstehen. In dieser Hinsicht essenziell: ein einheitlicher Digitalbinnenmarkt und der Abbau nationaler Regulierungsfragmentierung.

Impulspapier „Digitale Souveränität in Deutschland und Europa“

Wie kann Europa seine technologische Handlungsfähigkeit stärken und im globalen Wettbewerb dauerhaft erfolgreich bleiben? 

Das Impulspapier von Prof. Dr. Fritzi Köhler-Geib, Vorständin der Deutschen Bundesbank, Claudia Plattner, Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), und Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, enthält konkrete Vorschläge zur Stärkung der digitalen Souveränität Deutschlands und Europas. Es zeigt auf, wie Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Halbleiter, Cloud, Quantencomputing und Robotik gezielt gestärkt, Innovationen schneller in den Markt gebracht und europäische Kompetenzen besser gebündelt werden können. Das Papier versteht sich als Impuls für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzwelt, gemeinsam die digitale Souveränität Deutschlands und Europas voranzubringen.

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