Anlass war der diesjährige EU-Projekttag, bei dem Politikerinnen und Politiker deutschlandweit Schulen besuchen, um mit jungen Menschen über Europa und aktuelle gesellschaftliche Themen ins Gespräch zu kommen.
Digitale Technologien prägen den Alltag junger Menschen heute stärker denn je. Soziale Netzwerke, Künstliche Intelligenz und digitale Kommunikationsformen eröffnen vielfältige Chancen, stellen Schülerinnen und Schüler aber auch vor neue Herausforderungen. Gerade deshalb ist es Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus ein besonderes Anliegen, im Kontext der Europawochen und des EU-Projekttags den direkten Austausch mit jungen Menschen zu suchen.
„Digitalisierung und technologische Kompetenzen sind zentrale Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit Europas – sowohl im Hinblick auf wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit als auch auf gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Mitgestaltung. Schulen spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie befähigen junge Menschen frühzeitig, digitale Entwicklungen zu verstehen, kritisch einzuordnen und aktiv mitzugestalten. Wir brauchen junge digitalbegeisterte Menschen, die Europas Zukunft mit Ideen, Neugier und Verantwortungsbewusstsein mitgestalten. Mit dem erst kürzlich eröffneten TUMO-Zentrum in Frankfurt haben wir ein innovatives Lernangebot geschaffen, um Jugendliche auch außerhalb des Schulalltags für digitale Anwendungen, Technologien und Berufsbilder zu begeistern“, sagte Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus.
EU-Projekttag findet jährlich bundesweit statt
Ziel ist es, junge Menschen für Europa zu interessieren, politische Bildung zu stärken und den Dialog zwischen Politik und Schule zu fördern. Die Ziehenschule Frankfurt ist eine von 34 hessischen Europaschulen und feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum als Europaschule. Die Idee der Europaschulen ist es, Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene für die europäische Einigung zu begeistern und sie zu befähigen, sich in Europas Vielfalt sowie auf dem globalen Studien- und Arbeitsmarkt zurechtzufinden.
Die Ziehenschule zählt zu den größten Gymnasien Frankfurts. Sie zeichnet sich unter anderem durch eine rege Austauschtradition sowie einen langjährigen französisch-bilingualen Zweig aus. Schülerinnen und Schüler können Praktika in Frankreich absolvieren und die deutsch-französische Hochschulreife erwerben. Darüber hinaus bildet der naturwissenschaftlich-mathematische Bereich eine der zentralen Säulen der Schule.
Christiane Rogler, Leiterin der Ziehenschule, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Frau Ministerin Sinemus den Weg an unsere Schule gefunden und sich die Zeit für das Gespräch mit unseren Schülerinnen und Schülern genommen hat. Diese Begegnung ist für uns weit mehr als ein einzelner Termin: Sie verdichtet all das, was wir in den vergangenen Jahren im Bereich Digitalisierung und europäische Bildung aufgebaut haben, und ist zugleich ein klares Versprechen für das, was weiter wachsen und sich entwickeln wird. Europa wird für unsere Schulgemeinschaft damit nicht nur als Idee, sondern ganz konkret als Heimat und gemeinsamer Aktionsraum erfahrbar.“