Interkommunale Zusammenarbeit – Herausforderungen gemeinsam begegnen

10 - 11 Uhr

Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation, 65183 Wiesbaden

Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) hat in den vergangenen knapp 20 Jahren einen neuen, wichtigen Stellenwert für die hessischen Kommunen gewonnen. Dabei hat IKZ in Hessen eine lange Tradition in unterschiedlichsten Aufgabenbereichen der Kommunen, wie der Abwasserbehandlung, der Trinkwasserversorgung, der Abfallbeseitigung oder bei gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirken. Auch die kommunalen Spitzenverbände als Interessenvertretungen und Ratgeber der Kommunen stellen letztlich eine langjährige, erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit dar.

In den zurückliegenden Jahren sind neue Herausforderungen auf die Kommunen zugekommen, als deren folgenreichste

  • die Belastung der öffentlichen Haushalte
  • der demografische Wandel
  • die Konkurrenz der Regionen und Räume zueinander
  • die umfassende Digitalisierung der Verwaltungen

anzusehen sind.

Diese Herausforderungen bedürfen Antworten und vor allem eines entschiedenen Gegensteuerns. Die interkommunale Zusammenarbeit der Kommunen ist hierzu zwar nur ein Baustein von mehreren möglichen, aber ein sehr wichtiger und zugleich erfolgversprechender. Aus den vorgenannten Gründen gelangten die hessische Landesregierung und die drei kommunalen Spitzenverbände bereits im Jahr 2004 zu der bis heute gemeinsam vertretenen Auffassung:

Die neuen Herausforderungen werden für die hessischen Kommunen nur durch die Zusammenführung beträchtlicher Teile ihrer Verwaltungen in gemeinsame Dienstleistungszentren zu bewältigen sein. Hessen fördert deshalb die interkommunale Zusammenarbeit mit Zuweisungen aus dem Landesausgleichsstock..

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