Die langjährige Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG in Darmstadt engagiert sich seit vielen Jahren in einer Vielzahl ehrenamtlicher Organisationen, Verbände und Gremien und stand über sechs Jahre als Präsidentin an der Spitze des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft. Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus überreichte die Auszeichnung in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden.
„Neben ihren umfassenden beruflichen Aufgaben hat sich Dr. Marie-Luise Wolff stets mit außergewöhnlichem ehrenamtlichem Engagement in zahlreiche Organisationen und Strukturen eingebracht. Gerade im Bereich der Energie- und Klimapolitik ist sie eine bedeutende Impulsgeberin, die den Austausch fördert, gemeinsame Lösungen anstößt und das Bewusstsein für unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen stärkt. Dieses Engagement ist beispielhaft und verdient höchste Anerkennung. Daher ist es nur folgerichtig, dass Marie-Luise Wolff diese hohe Auszeichnung erhält“, betonte Ministerin Sinemus.
Nach ihrem Studium der Anglistik und Musikwissenschaft in Köln, England und den USA begann Dr. Wolff ihre berufliche Laufbahn 1987 bei der Bayer AG. Nach Stationen bei Sony Deutschland, VEBA und E.ON übernahm sie 2009 ein Vorstandsmandat bei der Mainova AG und war zwölfeinhalb Jahre Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG in Darmstadt. Neben ihren beruflichen Tätigkeiten engagiert sich Frau Dr. Wolff seit vielen Jahren ehrenamtlich. Von 2014 bis 2024 war sie unter anderem Mitglied der Vollversammlung der IHK Darmstadt, Vizepräsidentin der Kammer sowie Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Energie. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des House of Energy e.V. und wirkte dort viele Jahre als stellvertretende Vorsitzende von Präsidium und Vorstand. Seit 2015 ist sie zudem Mitglied des Kuratoriums der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Mitinitiatorin des Vereins der Freunde und Förderer, den sie als stellvertretende Vorsitzende unterstützt. 2017 wurde sie in den Hochschulrat der TU Darmstadt berufen und 2024 zu dessen Vorsitzenden gewählt. Auf Bundesebene bekleidete sie bis Juni 2024 das Amt der Präsidentin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft.
Hintergrund Bundesverdienstkreuz
Der damalige Bundespräsident Theodor Heuss stiftete im Jahr 1951 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Er wird für besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland sowie für Leistungen im politischen, wirtschaftlichen, sozialen und geistigen Bereich verliehen. Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird in acht Stufen verliehen. Im Folgenden sind sie nach Höhe der Stufen geordnet, beginnend mit der niedrigsten: Verdienstmedaille, Verdienstkreuz am Bande (umgangssprachlich: „Bundesverdienstkreuz“), Verdienstkreuz 1. Klasse, Großes Verdienstkreuz, Großes Verdienstkreuz mit Stern, Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband, Großkreuz sowie Sonderstufe des Großkreuzes.