herzlich willkommen zur neuen Ausgabe unseres Newsletters Digital-Kommunal, mit dem wir Sie über relevante Entwicklungen und spannende Austauschformate rund um die kommunale Verwaltungsdigitalisierung in Hessen informieren.
Für den Inhalt ist die Kompetenzstelle Kommunale Verwaltungsdigitalisierung (KKV) verantwortlich. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie uns gerne an kkv@digitales.hessen.de.
Viel Spaß beim Lesen!
Neue Sprechstunde für Kommunen zum Beteiligungsportal Hessen
Die Kompetenzstelle Kommunale Verwaltungsdigitalisierung erweitert ihr Unterstützungsangebot: Ab sofort steht hessischen Kommunen eine buchbare Sprechstunde rund um das Beteiligungsportal Hessen zur Verfügung.
Mit diesem neuen Format bieten wir Ihnen die Möglichkeit, individuelle Fragen direkt mit unseren Expertinnen und Experten zu klären – sei es zur Einrichtung, Nutzung oder zu konkreten Beteiligungsverfahren. Auch bei weiterführenden Themen und der Optimierung bestehender Prozesse unterstützen wir Sie gerne.
Die Sprechstunde richtet sich sowohl an Kommunen, die erste Schritte mit dem Beteiligungsportal planen, als auch an erfahrene Anwenderinnen und Anwender, die ihre digitale Bürgerbeteiligung weiterentwickeln möchten.
Nutzen Sie das Angebot und kommen Sie mit uns ins Gespräch – wir freuen uns auf Sie!
Kommunales Feedback:
„Die Sprechstunde ist eine super Möglichkeit, Fragen zur Nutzung des Beteiligungsportals sowie zu konkreten Anwendungsfällen schnell und unkompliziert im direkten Austausch zu klären – deutlich einfacher als E-Mail-Verkehr. Mein Termin war sehr aufschlussreich und die Beratung sehr kompetent. Die 15 Minuten reichen für einzelne Fragen gut aus.“ – Marisa Saure, Stadt Korbach
Hessen bringt digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche
Hessen startet die Umsetzungsphase für die flächendeckende Digitalisierung kommunaler Verwaltungsleistungen. Das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation überführt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung und der ekom21 das Pilotprojekt zur Entwicklung einer Blaupause für ein flächendeckendes digitales Angebot an Verwaltungsleistungen nun in die Praxis.
Ziel ist es, zentrale Verwaltungsleistungen nach dem Einer-für-Alle-Prinzip (EfA) landesweit verfügbar zu machen und so den Bürgerservice zu verbessern sowie die Verwaltungen zu entlasten.
Im Fokus stehen zunächst fünf Leistungen: die elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA), der digitale Führerscheinantrag, Leistungen im Aufenthaltsrecht, der Unterhaltsvorschuss sowie die Anlagengenehmigung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt aktuell auf der elektronischen Wohnsitzanmeldung. Diese ermöglicht eine vollständig digitale Ummeldung, ohne Behördengang, ohne Termin und ohne Warteschlange.
In Hessen sind bereits rund 300 Kommunen angebunden, die übrigen Kommunen werden nun im Rahmen eines strukturierten Roll-in in mehreren Wellen integriert.
Die Umsetzung erfolgt mit Unterstützung von „Roll-in-Teams“, die Kommunen aktiv bei der technischen Anbindung begleiten. Dazu gehören auch Hilfestellungen beim Anbindungsprozess sowie bei der Veröffentlichung der Leistungen im Portalverbund (PVOG).
Für die Kommunen entstehen dabei im Jahr 2026 weder Kosten für die technische Integration der EfA-Onlinedienste, noch Kosten für die Mitnutzung der EfA-Onlinedienste; Anbindung und Betrieb/Mitnutzung der EfA-Leistungen werden durch Bund und Land finanziert. Die ekom21 erhebt für ihre Kunden lediglich für den EfA-Onlinedienst eWA für die Pflege und Wartung der Schnittstelle zum Fachverfahren Lizenzkosten in Höhe von jährlich 0,03 Euro je Einwohnerin und Einwohner.
Ziel ist es, bis Ende 2026 eine weitgehend flächendeckende Nutzung der ausgewählten digitalen Verwaltungsleistungen zu erreichen. Hessen setzt damit ein klares Zeichen für eine konsequente, praxisorientierte Digitalisierung – gemeinsam mit den Kommunen und mit spürbarem Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger.
Quelle: Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation – Abteilung Digitalisierung Kommunen, ländlicher Raum und Gesellschaft – Referat Digitalisierung der Kommunen (HMD II 2)
Interessensaufruf | Hessischer Gemeinschaftsstand "Smart Country Convention" in Berlin, 13.-15.10.2026
Vom 13. bis 15. Oktober 2026 findet die Smart Country Convention (SCCON) in Berlin statt. In den vergangenen Jahren konnten sich Kommunen mit ihren Digitalisierungsprojekten am Gemeinschaftsstand des Hessischen Ministeriums für Digitalisierung und Innovation präsentieren. Auch in diesem Jahr ist ein Gemeinschaftsstand geplant. Daher sucht das Ministerium interessierte Kommunen aus Hessen, die spannende Projekte einem großen Fachpublikum präsentieren möchten.
Das Ministerium stellt die Standfläche und -ausstattung (Counter, Tresen, Barhocker) kostenfrei zur Verfügung. Die An- und Abreisekosten sowie weitere Kosten für Übernachtung und Verpflegung werden von den teilnehmenden Kommunen getragen. Bitte teilen Sie uns hierÖffnet sich in einem neuen Fenster bis zum 29. Mai 2026 mit, wenn Sie Ihre Kommune auf der SCCON präsentieren möchten.
Nach Ablauf der Umfrage erhalten Sie eine Rückmeldung und weitere Informationen von uns. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Wir freuen uns über Ihr Interesse!
Quelle: Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation – Abteilung Digitalisierung Kommunen, ländlicher Raum und Gesellschaft – Referat Smart Region: Digitalisierung der Daseinsvorsorgen und Datenräume (HMD II 1).
Die Verwendung von Microsoft 365 wirft in vielen Kommunen Fragen auf. Nachfolgend ein interessanter Passus aus dem Tätigkeitsbericht des Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI) Prof. Dr. Roßnagel:
In vielen Unternehmen und Behörden werden Produkte von Microsoft genutzt, zunehmend die Cloud-Dienste Microsoft 365. Lange war umstritten, ob die Vertragsregelungen von Microsoft die europäischen Datenschutzanforderungen erfüllen. In intensiven und schwierigen Gesprächen mit Microsoft ist es dem HBDI gelungen, Wege zu finden, wie Nutzer von Microsoft 365 ihre Datenverarbeitung datenschutzgerecht durchführen können. Hierfür hat Microsoft sein Data Protection Addendum und seine Datenverarbeitung verändert und den Nutzern zusätzliche Informationen und Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Roßnagel dazu: „Dies ermöglicht Unternehmen und Behörden in Hessen, ihren notwendigen Beitrag zur datenschutzgerechten Nutzung vom Microsoft 365 zu leisten. Das ist ein wichtiger Schritt zu mehr Rechtssicherheit.“
Die hessischen Kommunen und Regionen stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Die digitale Transformation ist mehr als ein technologischer Trend – sie ist ein Schlüssel zur Lösung dieser Herausforderungen. Wie die Digitalisierung konkret hilft, die hessischen Kommunen und Regionen zukunftsfähig und resilient zu machen – darum geht es bei unserem Kongress, der zu einer festen Instanz für die Smart-Region-Community geworden ist. Folgende Fokusthemen erwarten Sie in diesem Jahr:
Fast smart Regions – Quick Wins für die Verwaltung
Secure smart Regions – Digitalisierung für mehr Resilienz
Sustainable smarte Regions – Nachhaltigkeit durch Digitalisierung
Ihre konkreten Herausforderungen und Fragen, Ihre Erfahrungen und Ihr Wissen bilden die Grundlage für den Kongress. Der Fokus liegt daher auf interaktiven Formaten, mit ...
aktiver Community: Sie erwarten Formate mit großem Praxisbezug und unmittelbarem Mehrwert für die tägliche Arbeit in den Kommunen.
anschaulicher EXPO: Die zentrale EXPO bietet mit spannenden Exponaten zum Ausprobieren und Mitmachen Einblicke in die Digitalisierung der Kommunen.
spannendem Austausch: Kommen Sie ins Gespräch mit anderen Kongressteilnehmenden und freuen Sie sich auf interaktive Formate zu aktuellen Themen der Smart-Region Community wie „Mein Digital – Dein Digital“.
Sonne: Bei hoffentlich grandiosem Juni-Wetter nutzen wir das Außengelände des Lokschuppens Marburg.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Kongresstag mit viel Raum fürs Austauschen, Kennenlernen und Vernetzen!
Quelle: Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation – Abteilung Digitalisierung Kommunen, ländlicher Raum und Gesellschaft – Referat Smart Region: Digitalisierung der Daseinsvorsorgen und Datenräume (HMD II 1)
Mit unserem digitalen Gesprächsformat „Digitale Kommune: Austausch am Freitag“ bieten wir Kommunen regelmäßig Gelegenheit zum fachlichen Austausch rund um die kommunale Verwaltungsdigitalisierung – kompakt, themenbezogen und praxisnah. Ziel ist es, Wissen zu teilen, Fragen zu klären und gute Beispiele in den Fokus zu rücken. Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.
Nächste Termine:
12. Juni 2026, 10:00 – 11:00 Uhr Thema: Quick-Check Führerschein
(Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung folgen)
26. Juni 2026, 10:00 – 11:00 Uhr Thema: Digitale Signatur im Einsatz, Einblicke aus der kommunalen Praxis
Die ekom21 gibt gemeinsam mit ersten Anwenderinnen und Anwendern spannende Einblicke in den Einsatz ihrer Siegel- und Signaturdienste. Sie berichten aus der Praxis, wie sie die Lösung erfolgreich nutzen, welche Prozesse sie optimiert haben und welche Erfahrungen sie dabei gesammelt haben. Nutzen Sie die Gelegenheit, konkrete Anwendungsbeispiele kennenzulernen und Impulse für den eigenen Einsatz zu gewinnen.
Aufgrund der großen Beliebtheit und zahlreichen Rückmeldungen lädt das Team der BundID zu einer digitalen BundID Insights Sonder-Informationsveranstaltung ein:
Mittwoch, 13. Mai 2026, 10:00 – 11:00 Uhr
Fokusthema: Verwaltungsanbindung an die EUDI-Wallet – Mit der BundID zur Wallet
Zusätzliche Einwahlmöglichkeiten finden Sie im BundID Self Service Portal unter „Aktuelles > Aktuelles & Termine“
Quelle: Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)
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Ziel unseres Newsletters „Digital-Kommunal“ ist es, Ihnen regelmäßig aktuelle Informationen zur kommunalen Verwaltungsdigitalisierung bereitzustellen. Gerne können Sie den Anmeldelink (https://digitales.hessen.de/Newsletter) an interessierte Kolleginnen und Kollegen weitergeben. Wenn Sie Themenvorschläge oder Anregungen für den Newsletter haben, schreiben Sie uns gerne an – wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Kompetenzstelle Kommunale Verwaltungsdigitalisierung