Juli 2026

Partner Digital-Kommunal

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich willkommen zur neuen Ausgabe unseres Newsletters Digital-Kommunal, mit dem wir Sie über relevante Entwicklungen und spannende Austauschformate rund um die kommunale Verwaltungsdigitalisierung in Hessen informieren.

Für den Inhalt ist die Kompetenzstelle Kommunale Verwaltungsdigitalisierung (KKV) verantwortlich. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie uns gerne an kkv@digitales.hessen.de.

Viel Spaß beim Lesen!

Neues Förderprogramm „kommunal.digital.hessen“ startet!

Laptop mit verschiedenen Icons

Beim Kongress „Digitale Städte – Digitale Regionen“ am 1. Juni 2026 in Marburg hat das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation bereits über das neue Förderprogramm zur Förderung von Basistechnologien zur Verwaltungsdigitalisierung „kommunal.digital.hessen“ informiert. Zwischenzeitlich fanden Informationsveranstaltungen für die Kommunen zum Programm statt. Ob eAkte, digitales Rechnungswesen oder Abholboxen für Dokumente – der Weg zur digitalen Verwaltung erfordert zunächst ein solides technologisches Fundament. Das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation unterstützt mit dem neuen Förderprogramm insbesondere finanzschwache hessische Kommunen mit Mitteln aus dem Programm „Starke Heimat Hessen“ dabei, dieses Fundament für eine zukunftsfähige Verwaltung und die digitale Transformation zu legen. So werden die Kommunen finanziell entlastet und Voraussetzungen für weitere Digitalisierungsmaßnahmen geschaffen.

Das Wichtigste in Kürze

Was wird gefördert? Die Implementierung, Beschaffung und zugehörige Schulung von Technologien mit direktem Nutzen für die Verwaltungspraxis.

Wie wird gefördert? Die Förderhöhe liegt je nach Finanzkraft (§ 48 Abs. 2 des Hessischen Finanzausgleichsgesetzes) zwischen 70 % und 90 % der förderfähigen Ausgaben (max. 50.000 Euro). Der maximale Zuschuss beträgt somit 45.000 Euro. Pro Kalenderjahr kann ein Antrag gestellt werden. Kommunen können ihre Förderquote über die Förderhotline erfragen: 0611 32114411.

Wer wird gefördert? Alle hessischen Kommunen sind antragsberechtigt. Ziel ist es, dass sich insbesondere auch die finanzschwächeren hessischen Kommunen zukunftsfähig positionieren können. Die Auswahl der geförderten Kommunen erfolgt anhand der Kriterien Finanzkraft (vorrangig finanzschwache Kommunen) sowie Einwohnerzahl (vorrangig kleinere Kommunen).

So geht es weiter

Das Online-Antragsportal wird im Juli geöffnet. Den Zugang finden Sie dann auf der Website der Geschäftsstelle Smarte RegionÖffnet sich in einem neuen Fenster. Hessische Kommunen, die bereits Projektideen entwickeln oder konkrete Vorhaben planen, können sich jetzt über die Fördermöglichkeiten informieren und ihre Anträge vorbereiten. Wir empfehlen allen Interessierten, frühzeitig einen Blick auf die Website zu werfen und sich mit den Anforderungen und Rahmenbedingungen vertraut zu machen. Die Förderrichtlinie, ein Antragsmuster und alle weiteren Informationen finden Sie ab sofort unter: Förderung von Basistechnologien — Smarte Region HessenÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Wir freuen uns darauf, die digitale Transformation gemeinsam mit Ihnen voranzutreiben!

Fragen zu diesem Thema können Sie richten an: starkeheimat@digitales.hessen.de und telefonisch an 0611 32114411.

(Quelle: Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation, Ref. II 1)

Digitales Verwaltungszentrum im Werra-Meißner-Kreis

Collage

Bürgerkontakt digital ergänzen

Der Werra-Meißner-Kreis erweitert seine Möglichkeiten der digitalen Bürgerkommunikation durch den Einsatz eines digitalen Verwaltungszentrums. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürgern einen zusätzlichen Zugang zur Kreisverwaltung zu ermöglichen und Verwaltungsleistungen ortsunabhängig zugänglich zu machen.

Über die Internetseite des Werra-Meißner-Kreises können Bürgerinnen und Bürger virtuelle Beratungsräume nutzen, um mit Mitarbeitenden der Verwaltung in Kontakt zu treten. Je nach Anliegen erfolgt eine Weiterleitung an die zuständigen Fachbereiche oder die Fortsetzung des Gesprächs in einem separaten virtuellen Raum.

Das Angebot wird sowohl für spontane Anfragen als auch für geplante Beratungsgespräche genutzt. Insbesondere bei komplexeren Anliegen können Mitarbeitende Bürgerinnen und Bürger gezielt zu digitalen Gesprächen einladen. Auf diese Weise wird der persönliche Kontakt durch ein zusätzliches digitales Angebot ergänzt.

Neben der Bürgerkommunikation werden die virtuellen Räume auch für die interne Zusammenarbeit genutzt. Mitarbeitende können diese für Besprechungen, Abstimmungen oder Informationsveranstaltungen verwenden.

Für die technische Umsetzung nutzt der Werra-Meißner-Kreis eine virtuelle Raumlösung. Die Einführung erfolgte im Rahmen der laufenden Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und der Weiterentwicklung digitaler Serviceangebote.

Mit dem Digitalen Verwaltungszentrum erweitert der Werra-Meißner-Kreis seine digitalen Kommunikations- und Serviceangebote für Bürgerinnen und Bürger.

Die Etablierung eines digitalen Verwaltungszentrums als digitaler Zwilling der Verwaltung wurde vom Land Hessen über die Förderung smarter Kommunen und Regionen aus Mitteln des Programms „Starke Heimat Hessen“ gefördert.

Ansprechpartner

Interessierte Kommunen können sich bei Fragen oder Interesse an den Erfahrungen des Werra-Meißner-Kreises direkt an den unten genannten Ansprechpartner wenden:

Manfred Gorr
Manfred.Gorr@werra-meissner-kreis.de
05651 302-1183

(Quelle: Werra-Meißner-Kreis)

Deutliche Fortschritte in der Verwaltungsdigitalisierung

Logo FITKO

In seiner 50. Sitzung hat der IT-Planungsrat im Hinblick auf die Umsetzung des Deutschland-Stacks eine entscheidende Weichenstellung vorgenommen. Geeinigt haben sich Bund und Länder auf wesentliche Elemente dieses im Aufbau befindlichen standardisierten, interoperablen digitalen Ökosystems.

Der Bund übernimmt mit Unterstützung der FITKO (Föderale IT-Kooperation) die Verantwortung für Konzeption und Entwicklung der folgenden fünf Basiskomponenten des D-Stacks: Identität und Vertrauen (eID und EUDI-Wallet), Datenaustausch (FIT-Connect), Datenabruf (NOOTS), Zahlungsabwicklung (ZBDS) sowie Postfach/Benachrichtigung (ZaPuk).

Die Länder haben eine verbindliche Anbindung und Flächendeckung der Komponenten zugesagt. Der Bund wird die Konzeption, Pflege und Entwicklung der Komponenten eID, EUDI-Wallet, FIT-Connect und NOOTS überwiegend finanzieren. Das wird zu spürbaren Erleichterungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen führen.

Neben der fairen Verteilung der Verantwortung für Weiterentwicklung, Finanzierung und Anbindung der D-Stack-Komponenten gab es weitere wegweisende Entscheidungen für die zukünftige Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen in der Digitalisierung der Verwaltung. So hat man sich beispielsweise auf die Einführung eines strategischen Portfoliomanagements geeinigt. Der IT-Planungsrat hat zudem eine Grundlage für die Ende-zu-Ende-Digitalisierung prioritärer Verwaltungsleistungen gelegt. Die Umsetzung wesentlicher Elemente der Föderalen Modernisierungsagenda wurde konkretisiert.

„Die Beschlüsse schärfen und erweitern das Aufgabenprofil der FITKO. Das gemeinsame Architekturmanagement mit dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, das operative Portfoliomanagement in Unterstützung von Portfolio-Board und IT-Planungsrat sowie die Koordination der stärkeren Einbindung der Fachlichkeit bilden das Fundament für eine flächendeckende föderale Nutzung des D-Stacks“, unterstreicht Stephan Bartholmei, Abteilungsleitung Produktmanagement der FITKO. Er hat in Vertretung von Präsident Dr. André Göbel an der Sitzung teilgenommen.

Weitere Informationen:

Zur vollständigen Pressemitteilung auf der Website des IT-PlanungsratsÖffnet sich in einem neuen Fenster

(Quelle: FITKO)

Termine

Digitale Kommune: Austausch am Freitag

Mit unserem digitalen Gesprächsformat „Digitale Kommune: Austausch am Freitag“ bieten wir Kommunen regelmäßig Gelegenheit zum fachlichen Austausch rund um die kommunale Verwaltungsdigitalisierung – kompakt, themenbezogen und praxisnah. Ziel ist es, Wissen zu teilen, Fragen zu klären und gute Beispiele in den Fokus zu rücken. Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.

21. August 2026, 10:00 – 11:00 Uhr
Thema: KI - Schulungen…muss das wirklich sein?

Weitere Informationen zu der Veranstaltung folgen.

04. September 2026, 10:00 – 11:00 Uhr
Thema: Verwaltungsportal - Hessen-Finder - PVOG: Wie mache ich meine Kommune sichtbar in digitalen Leistungsverzeichnissen?

Weitere Informationen zu der Veranstaltung folgen.

HEssenDIGITAL

HEssenDIGITAL will als fachliche Plattform und Informationsdrehscheibe einen Beitrag dazu leisten, der Vision und dem Ziel einer Digitalen Verwaltung bei Land und Kommunen beständig näher zu kommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich in die vielfältigen Diskussionen einzubringen, Netzwerke zu pflegen und auszubauen und sich in der begleitenden Ausstellung über verschiedene Produkte und Dienstleistungen zu informieren.

Hier geht’s zur AnmeldungÖffnet sich in einem neuen Fenster

20. August 2026, 08:00 – 17:15 Uhr in Bad Homburg

Open Data – kurz und bündig

„Offene Daten“ sind in aller Munde. Aber was versteht man eigentlich darunter? Welcher Nutzen entsteht damit für die Bürgerinnen und Bürger, für Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft? Welche Daten sind offen und wie lassen sie sich veröffentlichen und verwenden?

Das und mehr erfahren Sie im 90-minütigen Webinar „Open Data – kurz und bündig“: Grundlagen, Beispiele und Wege in die Umsetzung, das wir einmal im Quartal anbieten.

Das nächste Webinar findet am 03. September 2026 von 13:00 bis 14:30 Uhr statt.

Hier geht’s zur AnmeldungÖffnet sich in einem neuen Fenster

Newsletter-Anmeldung

KI-generiertes Bild

Ziel unseres Newsletters „Digital-Kommunal“ ist es, Ihnen regelmäßig aktuelle Informationen zur kommunalen Verwaltungsdigitalisierung bereitzustellen. Gerne können Sie den Anmeldelink (https://digitales.hessen.de/Newsletter) an interessierte Kolleginnen und Kollegen weitergeben. Wenn Sie Themenvorschläge oder Anregungen für den Newsletter haben, schreiben Sie uns gerne an – wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Kompetenzstelle Kommunale Verwaltungsdigitalisierung