Sensor im Landkreis Fulda

e-Risikomanagement Starkregenfrühalarmsystem

Starkregen kann überall auftreten und zu schnell ansteigenden Wasserständen und zu Überschwemmungen führen. Hier setzt das Starkregenfrühalarmsystem an.

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Starkregen kann überall auftreten und zu schnell ansteigenden Wasserständen und zu Überschwemmungen führen. Hier setzt das Starkregenfrühalarmsystem an. Es kann den Katastrophenfall nicht verhindern – aber es verschafft einen wichtigen Zeitvorsprung, um sofort alle Beteiligten zu warnen und damit Menschenleben zu retten. In vier Pilotkommunen im Landkreis Fulda - Eichenzell, Ebersburg, Burghaun und Neuhof – ist das Starkregenfrühalarmsystem bereits einsatzbereit. Bis Ende 2023 soll es in den weiteren 19 Städten und Gemeinden des Landkreises verfügbar und auch auf andere Landkreise in Hessen übertragbar sein.

Im Landkreis Fulda werden bis Ende 2023 rund 200 Sensoren in Abwasserkanälen, an Brücken, öffentlichen Gebäuden und an Gewässern betriebssicher installiert, die vor allem die Niederschlagsmengen, die Gewässerpegel und das Abflussverhalten in Echtzeit messen. Die Messdaten werden in eine Cloud übertragen, analysiert, mit Daten des Deutschen Wetterdienstes kombiniert und im Bedarfsfall löst das System in Sekundenschnelle einen Alarm bei Bürgerinnen und Bürgern, Rettungskräften und Verwaltung per SMS, E-Mail oder VoiceCall aus. KI kommt bei der Auswertung der Daten zum Einsatz: Die Messergebnisse werden automatisiert analysiert, um den Alarmierungsprozess selbstlernend zu optimieren.

Die Hessische Ministerin fördert das Projekt mit knapp 830.000 Euro aus dem Programm ‚Starke Heimat Hessen“. Nähere Informationen erhalten Sie unter https://digitales.hessen.de/Foerderprogramme/Starke-Heimat und https://www.smarte-region-hessen.de/Öffnet sich in einem neuen Fenster