Künstliche Intelligenz im Alltag

Die Bilder sind Teil unserer Fotoserie „KI im Alltag“. Mit den Fotos wollen wir zeigen, was Künstliche Intelligenz heute und in Zukunft kann – und wo sie in Hessen eingesetzt oder entwickelt wird. Anlass ist die bundesweite Europawoche (1.-9.5.), in der Vereine, Ministerien und andere Institutionen die Bürgerinnen und Bürger zu europapolitischen Themen informieren. Die Digitalministerin hat sich für KI entschieden, die die EU-Kommission aktiv gestalten und vorantreiben will.

Polizistin tippt Daten in Verkehrsunfall-App ein

KI im Alltag

Die Polizei – Dein Freund und Entwickler

Programmieren ist längst nicht mehr nur Sache von Start-ups und Entwicklerstudios. Auch Hessens PolizeiÖffnet sich in einem neuen Fenster tüftelt im INNOVATION HUB 110 an digitalen Technologien, die die Polizeiarbeit effizienter, schneller und besser machen. Ein Beispiel: die eigenständig entwickelte Verkehrsunfall-App. Noch am Unfallort können die Beamtinnen und Beamten Personen- und Unfalldaten per Spracherkennung ins System aufnehmen, statt sie mit Stift und Block zu notieren. Die KI versteht dabei sogar typische Polizeibegriffe und -abkürzungen. So soll der Einsatz vor Ort schneller und sicherer werden und der tägliche Verwaltungsaufwand massiv schrumpfen

KI kann Senioren im Alltag unterstützen und vor Gefahren beschützen

KI im Alltag

Veli-Care

Ist der Herd versehentlich länger eingeschaltet als üblich? Läuft endlos Wasser aus dem Hahn? Dann wird Veli darauf aufmerksam, die Senioren erhalten einen Anruf und es wird nachgefragt, ob alles in Ordnung ist. Die Künstliche Intelligenz erkennt Abweichungen beim Stromverbrauch und leitet automatisch weitere Maßnahmen ein. So kann KI Senioren in ihrem gewohnten Alltag unterstützen und vor Gefahren beschützen. Entwickelt wurde VELIÖffnet sich in einem neuen Fenster von einem Gründerteam der Universität Kassel mit finanzieller Unterstützung im Rahmen unseres Distr@l-Förderprogramms.

Schlagloch-App, Mobiltelefon

KI im Alltag

Schlagloch-App in Mühltal

In Mühltal hat das Bauamt auf seinen Lkw-Fahrten im Gemeindegebiet einen unscheinbaren Begleiter dabei. An der Windschutzscheibe hängt ein Smartphone, auf dem ein besonderes Programm installiert ist: eine App zum Schlaglochfinden. Alle zehn Meter macht die App ein Foto und schickt es zu einem Server. Die KI untersucht, ob die Straße ein Schlagloch oder Risse hat. Sie bewertet beschädigte Straßen und markiert sie je nach Grad der Beschädigung auf einer Karte in verschiedenen Farben. Das Bauamt weiß so, wo es als nächstes zum Ausbessern anrücken muss. Mittels der von vialyticsÖffnet sich in einem neuen Fenster entwickelten künstlichen Intelligenz werden zudem Gesichter und Kennzeichen auf den Fotos automatisch verpixelt.

Eleonide

KI im Alltag

Elenoide

Humanoide Roboter sind keine Science Fiction mehr. An der TU Darmstadt und im leap in time LabÖffnet sich in einem neuen Fenster erforscht das Team von Prof. Dr. Dr. Ruth Stock-Homburg, wie Menschen auf die Roboterfrau Elenoide reagieren und mit ihr umgehen. Elenoide ist 1,70 m groß, beherrscht dank KI verschiedene Sprachen und kann Gesicht, Hände und Arme bewegen und dadurch Gefühle ausdrücken. Sie wurde bereits in einigen Experimenten eingesetzt und soll Einblicke in die Arbeitswelt von morgen ermöglichen. Elenoide könnte zum Beispiel als Karriereberaterin in Unternehmen eingesetzt werden und Angestellte zu Weiterbildungen und Entwicklungsmöglichkeiten beraten.

Mann mit Straffr-Band

KI im Alltag

Straffr

Gerade in der aktuellen Zeit trainieren viele Menschen zu Hause. Ohne Anleitung ist die korrekte Ausführung vieler Übungen jedoch schwer. Hier hilft Künstliche Intelligenz als Personal Trainer: Mit dem intelligenten Fitnessband StraffrÖffnet sich in einem neuen Fenster, das mit Hilfe einer App Schwachpunkte der Muskulatur beim Trainieren analysiert. In dem zwei Meter langen Silikonband ist ein elektrisch leitfähiger Kunststoff integriert. Dieser fungiert als Sensor und misst Kraft, Wiederholungen und Geschwindigkeit der Übungen. Die App liefert dazu in Echtzeit Ratschläge und Trainingsanalysen. Das Gründerteam erhält finanzielle Unterstützung im Rahmen unseres Distr@l-Förderprogramms.

Semmi Voice-Assistent

KI im Alltag

SEMMI Voice-Assistent

SEMMI ist ein Voice-Assistent und basiert auf Künstlicher Intelligenz. Entwickelt hat ihn die DB Systel, eine Tochter der Deutschen Bahn, in Frankfurt. SEMMIÖffnet sich in einem neuen Fenster gibt es als Roboter, als Avatar auf einem Bildschirm und als Stimme am Telefon. Sie ist ein Sprach-Dialogsystem, sie kann Fragen in vielen Sprachen beantworten, zeigt auch Mimik und lernt mit jeder Frage dazu. Eingesetzt werden soll sie zum Beispiel an Bahnhöfen, Flughäfen und in Shoppingmalls. Fragen an sie könnten sein: Wann und wo fährt der nächste Zug nach Frankfurt? Wo ist das Terminal C? Wo gibt es hier einen Kaffee?