Wie die Digitalisierung in Zeiten von Corona helfen kann

Neues Videoformat ‚5 Fragen‘ sammelt Antworten von Fachleuten Kristina Sinemus: „Es sind die digitalen Lösungen, die in dieser Ausnahmesituation unser Leben aufrechterhalten und unser Dasein sichern“

200409_5Fragen_Vorwort.jpg

5 Fragen an Logo

Wiesbaden. Mit dem neuen Videoformat ‚5 Fragen‘ bringt Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus Vertreterinnen und Vertreter von Religion, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ins Gespräch und in den Austausch. Zum Auftakt kurz vor Ostern geben der Limburger Bischof Georg Bätzing und der ehemalige Bischof Prof. Dr. Martin Hein Antworten zu den Chancen der Digitalisierung in der aktuellen Zeit und wie diese gegen die Vereinsamung helfen kann. Beide sind Mitglieder im Rat für Digitalethik. „Digitalisierung ist in diesen Zeiten so wichtig und so präsent wie nie. Es sind die digitalen Lösungen, die in dieser Ausnahmesituation unser Leben aufrechterhalten und unser Dasein sichern. Mehr denn je wird klar: die Digitalisierung betrifft alle Bereiche des Lebens“, betont Digitalministerin Sinemus. Die beiden Videos und die Botschaft der Ministerin sind auf der Webseite, https://digitales.hessen.de/videos sowie auf den sozialen Kanälen des Digitalministeriums abrufbar. Das Format wird regelmäßig fortgeführt. 

Der Limburger Bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing hebt in seinem Video hervor, dass gerade in diesen Zeiten die Digitalisierung sehr wichtig sei. „Wir bleiben miteinander in Kontakt und Familienbesuche, Treffen mit Freunden und sogar Gottesdienste finden über digitale Medien statt. Es sind viele Ideen nötig, dass wir diese Zeit überbrücken und füreinander da sind, um der Vereinsamung entgegenzuwirken.“

Ähnlich äußert sich der ehemalige Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, über die digitalen Möglichkeiten seelischen Trost zu spenden.  „Die große Solidarität, die wir in unserer Gesellschaft erfahren, ist bemerkenswert. Wir sind keine Gesellschaft der Egoisten! Und ich finde auch, die vielen Möglichkeiten, die die Kirchen bieten, auf dem digitalen Weg Gottesdienst und Zuspruch zu vermitteln, beeindruckend.“

„Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt und begleiten ihn in die digitale Zukunft, denn die Digitalisierung muss dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Es liegen viele Chancen in den Neuen Medien, das setzt aber auch voraus, dass man diese Medien verantwortungsbewusst einsetzt“, ergänzt die Digitalministerin.

Kontakt für Pressevertreter
Kontakt: Christian Henkes
Pressesprecher
Telefon: Tel.: 0611 / 3211 4222
E-Mail: Pressestelle@digitales.hessen.de

Hessen-Suche