Erfahrungsaustausch über das Pilotprojekt ‚Digitale Bildung‘ im Main-Kinzig-Kreis

Hessens Digitalministerin Sinemus im intensiven Dialog mit Schuldezernent Ottmann und Lehrkräften

20191218 Min MKK Schule IMG_1995.jpg

Pilotprojekt ‚Digitale Bildung‘ im Main-Kinzig-Kreis
v.l.n.r.: Günter Rau (stellvertretender Amtsleiter Staatliches Schulamt), Digitalministerin Kristina Sinemus, Schuldezernent Winfried Ottmann

„Unser Ziel ist es, Schulen in die Lage zu versetzen, alle Schülerinnen und Schüler unter Anleitung ihrer Lehrkräfte an digitale Medien heranzuführen, ihnen die Chancen und Perspektiven neuer Technologien zu eröffnen und letztlich auf ein Leben und Arbeiten in der digitalisierten Welt vorzubereiten“, hob Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus in dem Gespräch mit Schuldezernent Winfried Ottmann und Lehrkräften der Henry-Harnischfeger-Schule in Bad Soden-Salmünster hervor. Die Digitalministerin informierte sich vor Ort über deren Pilotprojekt und wies auch auf die praktische Umsetzung des Hessischen DigitalPakts Schule hin. Rund 500 Millionen Euro können durch ihn in Hessens Schulen investiert werden, die Hessische Landesregierung gibt 75 Millionen Euro dazu.

Der Main-Kinzig-Kreis hat mit drei Schulen, der Käthe-Kollwitz-Schule in Langenselbold, der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach und der Henry-Harnischfeger-Schule in Bad Soden-Salmünster, ein Pilotprojekt gestartet, bei dem die Schulgemeinde Medien nach eigener Vorstellung im Unterricht verwendet. So setzt die Henry-Harnischfeger-Schule in Bad Soden-Salmünster auf iPads für jeden einzelnen Lehrer, auf WLAN und Beamer, die über Funk verbunden werden können, um den Unterricht zu halten und ihn adäquat vor- und nachzubereiten. Durch die Funktechnik kann sich die Lehrkraft frei im Raum bewegen und Schülerergebnisse können von deren Geräten direkt projiziert werden. Die Schüler und Schülerinnen kommen über das flächendeckende WLAN an der Schule und über Apps an Hausaufgaben, Übungen und Links. Zur Vertiefung lassen sich Videos und Texte einfacher verteilen.

„Die Digitalisierung der Schulen schreitet mit großen Schritten voran. Mein Ziel ist es, dass nahezu alle Schulen in Hessen bis 2022 mit Highspeed in die Zukunft surfen können“, betonte Sinemus. Mit dem Programm „Digitale Schule Hessen“ werden die Fortbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer massiv verstärkt und die Schulen bei der Erstellung und Weiterentwicklung von Medienbildungskonzepten beraten und unterstützt. Eine Landesservicestelle für verantwortungsvolle Mediennutzung befindet sich im Aufbau. Sie wird die bestehenden Angebote bündeln, vernetzen und ausbauen. Aufbauend auf der Vereinbarung zwischen Bund und Ländern wurde das Programm ‚Digitale Schule Hessen‘ entwickelt, um junge Menschen in der digitalen Gesellschaft weiter zu fördern. „Damit machen wir den Weg frei für einen weiteren deutlichen Ausbau der digitalen Infrastruktur an Hessens Schulen. Wir sind in Hessen bereits sehr gut aufgestellt und beim Breitbandausbau in hervorragender Position und wir werden weiterhin zuverlässig in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes investieren“, schloss Sinemus.

Kontakt für Pressevertreter
Kontakt: Christian Henkes
Pressesprecher
Telefon: Tel.: 0611 / 32 4222
E-Mail: Pressestelle@digitales.hessen.de

Hessen-Suche