Eine Million Euro für den neuen Anbau an der Lingg-Schule in Bad Hersfeld

Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt übergibt Zuwendungsbescheid an Landrat Dr. Michael Koch

Zuwendungsbescheid_Linggschule.jpg

KIP macht Schule
Von links: Bürgermeister Thomas Fehling, Landrat Dr. Michael Koch, Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt, Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt, Schulleiterin Renate Andres, Konrektorin Claudia Meyer und Anja Csenar.

Bad Hersfeld. Die Lingg-Schule in Bad Hersfeld erhält einen Anbau mit neuen Funktionsräumen zu Betreuungszwecken. Vorgesehen sind Medien- und Betreuungsräume, ein Ruhe- und Musikraum sowie eine Bücherei und eine Aula. Das Gesamtinvestitionsvolumen der Baumaßnahme beträgt eine Million Euro. Im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms II unterstützt das Land Hessen finanziell den Anbau mit 250.041 Euro. Neben dem Land beteiligt sich der Bund an dieser Maßnahme mit einem Investitionsvolumen von 749.959 Euro. Die Förderungen des Kommunalprogramms II sind Teil der Maßnahmen des Landes zur Unterstützung der hessischen Schulen. Die Lingg-Schule wurde 1951 gegründet und ist eine Grundschule mit Vorklasse, die Schülerinnen und Schülern moderne Unterrichtsformen bietet, um deren individuellen Lernbedürfnissen gerecht zu werden sowie Teamgeist und soziale Verantwortung ausbilden zu können.

 „Mit KIP macht Schule! unterstützen wir gemeinsam mit dem Bund die kommunalen Schulträger in Hessen. Die Hessische Landesregierung greift den Schulträgern finanziell unter die Arme, damit diese neue Schulgebäude bauen, bestehende sanieren oder die Ausstattung modernisieren können. Wir investieren, um das Lernen, Lehren und Leben an unseren Schulen weiter zu verbessern. Besser kann man das Geld nicht anlegen, als es in die Bildung unserer Kinder und in unsere Schulen zu investieren“, so Staatssekretär Patrick Burghardt anlässlich der Bescheidübergabe an Landrat Dr. Michael Koch.

Der Landrat Dr. Michael Koch dankte dem Land und dem Bund: „Die Lingg-Schule in Bad Hersfeld ist ein gutes Beispiel für den Investitionsbedarf an unseren Schulen. Neben modernen Klassenräumen bedarf es gerade im Grundschulbereich zusätzlicher Betreuungsräume, um die Vorbedingungen für eine qualifizierte Nachmittagsbetreuung zu schaffen.“

Hintergrund zu KIP macht Schule

 Wie bei Investitions- und Konjunkturprogrammen üblich und auch vom Bundesrechnungshof gefordert, beteiligen sich die Kommunen zu einem Teil an den Investitionskosten, damit Projekte nicht nur wegen des zur Verfügung stehenden Bundes- oder Landesgeldes umgesetzt werden, sondern auch, weil sie den Kommunen selbst etwas wert sind. Bund und Land tragen bei KIP macht Schule! jeweils 75 Prozent der Kosten, die Schulträger steuern 25 Prozent bei. Mit dem kommunalen Eigenanteil bietet KIP macht Schule! den Schulträgern ein Investitionsvolumen von 558 Millionen Euro.

Das Investitionsprogramm richtet sich an die 31 kommunalen Schulträger in Hessen. Dies sind alle 21 hessischen Landkreise, die fünf kreisfreien Städte – also Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden – sowie die so genannten fünf Sonderstatusstädte Fulda, Gießen, Hanau, Marburg und Rüsselsheim. Mit Kelsterbach und Oestrich-Winkel gibt es als Ausnahmen auch zwei kreisangehörige Städte, die Schulträger sind. Als 32. Schulträger profitiert der Landeswohlfahrtsverband (LWV). Er ist Träger von 14 Förderschulen in ganz Hessen.

Kontakt für Pressevertreter
Kontakt: Christian Henkes
Pressesprecher
Telefon: Tel.: 0611 / 3211 4222
E-Mail: Pressestelle@digitales.hessen.de

Hessen-Suche