Digitalstaatssekretär begrüßt Start des Antragsverfahrens für lokale Campusnetze

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Patrick Burghardt, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung

Der hessische Digitalstaatssekretär und CIO des Landes Hessen, Patrick Burghardt, begrüßt, dass die Antragsunterlagen der Bundesnetzagentur für die Vergabe lokaler Frequenzen für sogenannte Campusnetze nun zur Verfügung stehen. Die Bundesnetzagentur hatte bereits im März 2019 grundlegende Rahmenbedingungen des Antragsverfahrens veröffentlicht, allerdings wurde über die Zuteilungsgebühr noch intensiv diskutiert. „Ziel ist eine rege Verbreitung dieses digitalen Angebotes. Deshalb habe ich mich im Beirat der Bundesnetzagentur ausdrücklich für eine angemessene Gebührenhöhe eingesetzt. Unternehmen und Betriebe sind nun aufgerufen, diese Möglichkeit für die Schaffung eines eigenen Firmennetzes zum Beispiel für Anwendungen im Bereich Industrie 4.0 zu nutzen“, so Burghardt.


Zuletzt hatten auch die Ministerpräsidenten der Länder einen entsprechenden Beschluss gefasst. Im Rahmen der Konsultation der Eckpunkte für die Vergabe lokale Frequenzen im Frequenzbereich 3,7 bis 3,8 GHz hatten sich hessische Unternehmen und Akteure ausdrücklich für eine Herausnahme dieses Frequenzbereichs aus der 5G-Versteigerung ausgesprochen. Eine lokale Vergabe ermöglicht nun den lokalen Einsatz für Industrieautomation im Rahmen von Industrie 4,0, aber auch für die Landwirtschaft. „Mit der Vergabe lokaler Frequenzen für Campusnetze wird ein Innovationsschub ausgelöst, da eigene innovative Netze aufgebaut werden können“, betonte Digitalstaatssekretär Burghardt.


Den entsprechenden Beschluss der MPK finden Sie hier (Punkt 9):

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