Analoge und digitale Welt in Einklang bringen

Digitalministerin Sinemus spricht bei Fachtagung über Ethik und verantwortungsvolle Digitalisierung

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Orangefarbene Strichmännchen mit Einsen und Nullen im Hintergrund

Das 8. Hessisch-Thüringische Mediengespräch beschäftigte sich heute mit aktuellen ethischen Fragen der Digitalisierung unter anderem, ob analoge Kompetenzen in einer digitalen Welt entbehrlich werden. „Unser Ziel muss es sein, beides – die analoge und die digitale Welt – in Einklang zu bringen. Technologie begleitet uns immer mehr in unserem Alltag. Sie zu beherrschen und zu verstehen, ist daher unentbehrlich,“ sagte Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus anlässlich der heutigen Debatte in Frankfurt.

In digital vernetzten Lebenswelten ist es auch Aufgabe der Politik, Rahmenbedingungen zu schaffen und die Menschen auf dem Weg der digitalen Transformation mitzunehmen. Es ist nicht allein technisches Wissen im Umgang mit digitalen Medien ausreichend. Vielmehr braucht es Orientierung und klare Regeln, wie wir uns in der digitalen Welt verhalten. „Ethik beziehungsweise ethische Fragen müssen Taktgeber sein und den Rahmen für Wachstum und Leistung in der digitalen Welt stellen. Deshalb haben wir den Rat für Digitalethik ins Leben gerufen, der demnächst durch ein Institut für verantwortungsbewusste Digitalisierung flankiert wird. Dieses Gremium soll aus eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen Ideen und Vorschläge entwickeln zu Fragen einer am Menschen orientierten Digitalisierung,“ so die Digitalministerin abschließend.

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