1,5 Mio. Euro für Sanierung der Gustav-Brunner-Schule

Digitalstaatssekretär übergibt Zuwendungsbescheid an Landrat Will

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KIP macht Schule - Gustav-Brunner-Schule
Im Bild mittig, 2.v.l. Landrat Thomas Will, Staatssekretär Patrick Burghardt, Landtagsabgeordnete Sabine Bächle-Scholz

Der Klassentrakt der Gustav-Brunner-Schule in Ginsheim-Gustavsburg wird saniert. Im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms II kofinanziert das Land Hessen diese Baumaßnahme mit 375.000 Euro. Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt überreichte am Mittwoch den entsprechenden Zuwendungsbescheid an Landrat Thomas Will. Mit dem Geld sollen Fenster ausgetauscht, Fassaden und das Dach gedämmt werden sowie die haustechnischen Anlagen erneuert werden. Neben dem Land beteiligt sich der Bund an dieser Maßnahme mit einem Investitionsvolumen von 1,125 Millionen Euro.

„Mit KIP macht Schule! können wir die Schulen auf breiter Front unterstützen. Neben einer sehr guten Versorgung mit Lehrkräften und deren bestmöglicher Ausbildung, sowie der Unterstützung beim Ausbau der digitalen Infrastruktur greift die Hessische Landesregierung den Schulträgern finanziell unter die Arme, damit diese moderne Schulgebäude bauen, bestehende sanieren oder in die Ausstattung investieren können“, so Burghardt bei der Übergabe.

Hintergrund zu KIP macht Schule

Wie bei Investitions- und Konjunkturprogrammen üblich und auch vom Bundesrechnungshof gefordert, beteiligen sich die Kommunen zu einem Teil an den Investitionskosten, damit Projekte nicht nur wegen des zur Verfügung stehenden Bundes- oder Landesgeldes umgesetzt werden, sondern auch, weil sie den Kommunen selbst etwas wert sind. Bund und Land tragen bei KIP macht Schule! jeweils 75 Prozent der Kosten, die Schulträger steuern 25 Prozent bei. Mit dem kommunalen Eigenanteil bietet KIP macht Schule! den Schulträgern ein Investitionsvolumen von 558 Millionen Euro.

Das Investitionsprogramm richtet sich an die 31 kommunalen Schulträger in Hessen. Dies sind alle 21 hessischen Landkreise, die fünf kreisfreien Städte – also Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden – sowie die so genannten fünf Sonderstatusstädte Fulda, Gießen, Hanau, Marburg und Rüsselsheim. Mit Kelsterbach und Oestrich-Winkel gibt es als Ausnahmen auch zwei kreisangehörige Städte, die Schulträger sind. Als 32. Schulträger profitiert der Landeswohlfahrtsverband (LWV). Er ist Träger von 14 Förderschulen in ganz Hessen.

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