Die Kompetenzstelle Kommunale Verwaltungsdigitalisierung erweitert ihr Unterstützungsangebot: Ab sofort steht hessischen Kommunen eine buchbare Sprechstunde rund um das Beteiligungsportal Hessen zur Verfügung.
Mit diesem neuen Format bieten wir Ihnen die Möglichkeit, individuelle Fragen direkt mit unseren Expertinnen und Experten zu klären – sei es zur Einrichtung, Nutzung oder zu konkreten Beteiligungsverfahren. Auch bei weiterführenden Themen und der Optimierung bestehender Prozesse unterstützen wir Sie gerne.
Die Sprechstunde richtet sich sowohl an Kommunen, die erste Schritte mit dem Beteiligungsportal planen, als auch an erfahrene Anwenderinnen und Anwender, die ihre digitale Bürgerbeteiligung weiterentwickeln möchten.
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Kommunales Feedback:
„Die Sprechstunde ist eine super Möglichkeit, Fragen zur Nutzung des Beteiligungsportals sowie zu konkreten Anwendungsfällen schnell und unkompliziert im direkten Austausch zu klären – deutlich einfacher als E-Mail-Verkehr. Mein Termin war sehr aufschlussreich und die Beratung sehr kompetent. Die 15 Minuten reichen für einzelne Fragen gut aus.“ – Marisa Saure, Stadt Korbach
Quelle: Kompetenzstelle Kommunale Verwaltungsdigitalisierung
Hessen bringt digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche
Hessen startet die Umsetzungsphase für die flächendeckende Digitalisierung kommunaler Verwaltungsleistungen. Das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation überführt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung und der ekom21 das Pilotprojekt zur Entwicklung einer Blaupause für ein flächendeckendes digitales Angebot an Verwaltungsleistungen nun in die Praxis.
Ziel ist es, zentrale Verwaltungsleistungen nach dem Einer-für-Alle-Prinzip (EfA) landesweit verfügbar zu machen und so den Bürgerservice zu verbessern sowie die Verwaltungen zu entlasten.
Im Fokus stehen zunächst fünf Leistungen: die elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA), der digitale Führerscheinantrag, Leistungen im Aufenthaltsrecht, der Unterhaltsvorschuss sowie die Anlagengenehmigung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt aktuell auf der elektronischen Wohnsitzanmeldung. Diese ermöglicht eine vollständig digitale Ummeldung, ohne Behördengang, ohne Termin und ohne Warteschlange.
In Hessen sind bereits rund 300 Kommunen angebunden, die übrigen Kommunen werden nun im Rahmen eines strukturierten Roll-in in mehreren Wellen integriert.
Die Umsetzung erfolgt mit Unterstützung von „Roll-in-Teams“, die Kommunen aktiv bei der technischen Anbindung begleiten. Dazu gehören auch Hilfestellungen beim Anbindungsprozess sowie bei der Veröffentlichung der Leistungen im Portalverbund (PVOG).
Für die Kommunen entstehen dabei im Jahr 2026 weder Kosten für die technische Integration der EfA-Onlinedienste, noch Kosten für die Mitnutzung der EfA-Onlinedienste; Anbindung und Betrieb/Mitnutzung der EfA-Leistungen werden durch Bund und Land finanziert. Die ekom21 erhebt für ihre Kunden lediglich für den EfA-Onlinedienst eWA für die Pflege und Wartung der Schnittstelle zum Fachverfahren Lizenzkosten in Höhe von jährlich 0,03 Euro je Einwohnerin und Einwohner.
Ziel ist es, bis Ende 2026 eine weitgehend flächendeckende Nutzung der ausgewählten digitalen Verwaltungsleistungen zu erreichen. Hessen setzt damit ein klares Zeichen für eine konsequente, praxisorientierte Digitalisierung – gemeinsam mit den Kommunen und mit spürbarem Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger.
Sie haben Fragen zum Projekt? Wenden Sie sich gerne an
digital.kommunal@digitales.hessen.de.
Quelle: Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation – Abteilung Digitalisierung Kommunen, ländlicher Raum und Gesellschaft – Referat Digitalisierung der Kommunen (HMD II 2)
Interessensaufruf | Hessischer Gemeinschaftsstand "Smart Country Convention" in Berlin, 13.-15.10.2026