WLAN-Infrastruktur

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Handy mit WLAN verbinden
WLAN

WLAN-Infrastruktur

Der Ausbau von frei zugänglichen WLAN-Netzen, beispielsweise in öffentlichen Einrichtungen, an Plätzen und Tourismusstandorten sowie der Ausbau von WLAN-Netzen in Schulen und Bildungseinrichtungen ist neben flächendeckender Glasfaseranbindung und flächendeckendem 4G eines der drei großen Ziele der Gigabitstrategie für Hessen.

Wichtiger Baustein: Das WLAN-Förderprogramm „Digitale Dorflinde“

Wichtiger Bestandteil der Gigabitstrategie für Hessen ist das Förderprogramm „Digitale Dorflinde – WLAN-Förderung für hessische Kommunen“, das seit September 2018 zur Anwendung kommt – mit durchschlagendem Erfolg. So konnten seit Programmstart 1.134 öffentliche Hotspots in ganz Hessen beauftragt werden, 651 davon befinden sich bereits in Betrieb. Sogar auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe, können Bürgerinnen und Bürger und ebenso natürlich Touristen mittlerweile kostenfrei surfen.

Erfolgsrezept liegt in der Einfachheit

Bei der Konzeption des Programms wurde gezielt Wert auf eine unbürokratische und einfache Anwendung gelegt, um es vor allem auch für ländlichere, oftmals ehrenamtlich geführte Kommunen attraktiv und praxistauglich zu machen. Nur so konnten in einer solch kurzen Zeit derart viele lokale WLAN-Netze neu geschaffen werden.

Digitale Dorflinde: Wofür und für wen?

Ob in Cafés oder Geschäften, lokale WLAN-Netze erfreuen sich gerade mit Blick auf begrenzte mobile Datenvolumen einer immer größeren Beliebtheit. Doch auch für Kommunen eröffnen sich neue Möglichkeiten – nicht nur als Service für Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für das eigene Marketing, für Wirtschaftsförderung und Tourismus. Das gilt gerade im ländlichen Raum, wo öffentliche WLAN-Netze weniger stark verbreitet sind wie in Ballungszentren.

Zitat Min Dorflinde

Antragsberechtigt sind alle hessischen Gebietskörperschaften sowie privatrechtlich organisierte Gesellschaften in ausschließlich öffentlicher Eigentümerschaft. Aufgrund des enormen Erfolgs wurden die Fördermöglichkeiten außerdem verdoppelt: Pro Kommune sind ab sofort bis zu 20 Hotspots mit einem Gesamtfördervolumen von 20.000 Euro möglich. Zudem wurde das Programm bis Ende 2020 verlängert. Als zentrale Ansprechstelle dient das WLAN-Kompetenzzentrum beim Breitbandbüro Hessen.

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